
Klar ist es schwer auf diesem Niveau gegen gleichwertige Gegner einen entscheidenden Vorteil herauszuspielen, aber ist es unmöglich? Fast scheint es so, schaut man sich z.B. die letzten Ergebnisse von Jan Gustafsson (Bild) an. Fünf Runden in der deutschen Bundesliga und drei in der österreichischen sind gespielt. In acht Partien gab es ebenso viele Remis, meist in kaum mehr als 20 Zügen. Aber es ergeht im Moment nicht nur Gusti so, auch unsere anderen Kollegen aus Deutschland beendeten ihre Partien in der deutschen Bundesliga am Samstag durchwegs mit einer Punkteteilung. Am Sonntag wurde aber ordentlich aufgedreht: die beiden Youngsters David Baramidze und U18-Weltmeister Arik Braun zeigten wie es geht, auch Michael Bezold wollte da nicht zurück stehen. Je 1,5 Punkte aus 2 Partien war schließlich die Ausbeute für das Trio an diesem zweiten BL-Wochenende in Deutschland.
Die Bilanz aus Hohenemer Sicht kann sich sehen lassen: 3 Siege, 8 Remis, keine einzige Niederlage!
Milan Novkovic, hier bei seiner Partie gegen GM Ilja Balinov (Styria Graz) war diesmal die Hohenemser Trumph-As die stach und ganz wesentlich zu einem ausgeglichenen Punktekonto beitrug. Von allem etwas war diesmal dabei, der Ausflug nach Graz glich einer Achterbahnfahrt: dem 3:3 Unentschieden gegen den regierenden Meister Styria Graz folgte tags darauf die Ernüchterung, 2:4 gegen Klagenfurt. Wiedergutmachung war dann mit dem 4:2 Sieg gegen Aufsteiger Leoben in der Sonntagsrunde angesagt.
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Zum Auftakt der Schüler- und Jugendschachrallye fuhren vier Spieler unseres Vereins mit ihrem Trainer Helmut Cyris nach Bregenz, wo in Helene Mira's Schachwerkstatt mit viel Einsatz gekämpft wurde. Im Bild von links nach rechts: Manuel Salzgeber, Stephan Böhler, Julian Nenning, Emilian Hofer und Betreuer Helmut Cyris, alle in den neuen Klub T-Shirts der Vorarlberger Volksbank.
Mit zwei Runden startete an diesem Wochenende die wohl stärkste Bundesliga aller Zeiten in die neue Saison. Vier deutsche Kollegen in Diensten des SK Hohenems mischten dabei kräftig mit, lediglich Arik Braun fehlte diesmal, er war auf dem Rückweg von der Jugend-WM aus Batumi.
Die österreichische Bundesliga beginnt am kommenden Freitag in Graz mit den ersten drei Runden. So gesehen war man in Hohenems natürlich neugierig, in welcher Form sich die Kollegen wohl präsentieren würden.
Er war einer der Mitfavoriten und diesmal hat er auch in den beiden letzten Runden nichts mehr anbrennen lassen. Ein Remis in der 10. und ein voller Erfolg in der 11. und letzten Runde bei den Jugend-Weltmeisterschaften in Batumi/Georgien gegen den Italiener Daniel Vocaturo sicherten Arik den Titel bei den Burschen U18 mit Punktevorsprung.
Arik spielt seit seinem 5. Lebensjahr Schach. Er begann bei seinem Heimatverein SV Backnang und wechselte vor zwei Jahren zum deutschen Bundesligaverein SC Eppingen. Arik Braun spielt seit vier Jahren für den SK Hohenems, in den ersten drei Saisonen zunächst in der 2. Bundesliga-West, seit der Saison 2005/06 auch in der 1. Bundesliga.
Die Kollegen des Schachklubs Hohenems gratulieren herzlich zum Weltmeistertitel !