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Die Bregenzer Schachwerkstatt veranstaltete auch heuer wieder das fast schon zur Tradition gewordene Familienturnier. 16 Zweierteams folgten der Einladung, gleich 9 TeilnehmerInnen des Schachklubs Hohenems machten sich auf in die Landeshauptstadt und erlebten ein wohl einmaliges Turnier, bei dem die Freude am Spiel eindeutig im Vordergrund stand. Alle waren am Ende Sieger, denn was gibt es schöneres als im Familien- und Freundeskreis einen Tag lang miteinander nach Herzenslust Schach zu spielen.

Ganz weit vorne am 4. Rang landete das Team Frauenpower mit Veranstalterin Helene Mira (zweite von links) und Maria Nussbaumer (ganz links). Dass Schach absolut ansteckend wirkt sieht man auch auf dem Bild rechts, denn da sind keine Geringeren als Christoph Nussbaumer (zweiter von rechts) und Stephan Hofer (ganz rechts) hochkonzentriert bei der Sache. Auch Alexa (Bild Mitte), der jüngste Sproß der Schachfamilie Nussbaumer war mit von der Partie, wenn diesmal auch noch außer Konkurrenz.

ImageDer noch 11 Jahre junge Leon Nussbaumer (Bild rechts, Leon feiert in wenigen Wochen seinen 12. Geburtstag) machte in der neuen Juli ELO-Liste mit 155 Punkten den größten Sprung nach vorne. Die guten Ergebnisse bei der Vbg. Schacholympiade, dem Jugendturnier in Nüziders und bei den U12-Landesmeisterschaften machten sich hier deutlich bemerkbar. Fast 100 Punkte mehr weist auch Emilian Hofer in der neuen Liste auf, er liegt damit bei den U10 Spielern in Österreich an vierter Stelle. Der dritte im Bunde der fleissigsten ELO-Punkte Hamsterer des SK Hohenems war mit Marco Baldauf ebenfalls ein Jugendspieler. Marco katapultierte sich mit einem Zuwachs von 75 Punkten auf eine internationale ELO Zahl von 2236.

In der Bestenliste des Vereins liegt GM Jan Gustafsson mit 2606 Punkten wieder über der ominösen 2600-er Grenze. Vor allem seine ausgezeichneten Leistungen bei den Europameisterschaften in Dresden sorgten für den Punktezuwachs. Gusti qualifizierte sich in Dresden bekanntlich für den nächsten WM-Zyklus der noch heuer mit dem World Chess Cup in Khanty-Mansiysk (Russland, 23. November bis 16. Dezember 2007) startet. An zweiter Stelle der Hohenems-Rangliste liegt GM David Baramidze. Der 18-jährige Deutsche aus Offingen bei Ulm hat sich vor kurzem entschlossen, seine Schachkarriere auf professioneller Basis fortzusetzen. An dritter Stelle liegt Neuzugang Eduardas Rozentalis. Insgesamt weist der SK Hohenems 51 aktive, gemeldete Spieler in der nationalen und internationalen ELO-Wertung auf.

ImageMit einer Ausbeute von 50 % kehrten die Spieler des SK Hohenems von ihrem Abstecher in die Schweizer Mannschaftsmeisterschaft zurück. Jetzt ist endgültig Sommerpause bis Anfang September. Die Ergebnisse:

Nationalliga A:

Valery Atlas (Luzern)  1/2 : 1/2  Hansjürg Känel (2366, Riehen)

Oliver Brendel (2370, Sorab)  1/2 : 1/2  Lorenz Drabke (Reichenstein)

Nationalliga B-West:

Guntram Gärtner (Rössli)  1 : 0  Patrick Gaulé (2172, Sion)

Nationalliga B-Ost:

Michael Hofmann (2251, Nimzowitsch ZH)  1 : 0  Milan Novkovic (St. Gallen)

Rene Hirzel (2171, Winterthur 2)  1/2 : 1/2  Dmitry Atlas (Engadin)

Schweizer Schachbund SMM Runde 5

ImageEmilian Hofer (Bild rechts) schaffte in der Altergruppe U10 den Sprung aufs Siegerpodest. Er erzielte im 46 TeilnehmerInnen zählenden Feld hinter Anna-Lena Schnegg und Nils Müller den sehr guten dritten Rang. Amazone Anna-Lena Schnegg aus Landeck hatte einmal mehr die Nase vorne, die beiden die Siegerin flankierenden Kollegen nehmen es mit etwas ernster Mine zur Kenntnis.

Die Schachfamilie Nussbaumer vertreten durch Patrick, Vincent, Laslo und Leon sorgte mit Platzierungen im Vorderfeld für weitere positive Schlagzeilen. Damit hinterließen die Vertreter des SK Hohenems bei diesem starken Turnier in unserer deutschen Nachbarschaft einen insgesamt sehr erfreulichen Eindruck.

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Das Team der Volksschule Hohenems Markt durfte mit erhobenen Häuptern und mehr als zufrieden über die gezeigten Leistungen die Heimreise antreten. Beim erstmaligen Antreten bei einem Bundesfinale schlugen sich die Hohenemser Buben sehr wacker und platzierten sich mit 17 von 36 möglichen Punkten im Mittelfeld, auf den fünften Rang fehlte nur ein Pünktchen.