
Alle Jahre wieder, Anfang August heißt es auf ins südsteirische Mureck zu den Internationalen Jugendmeisterschaften der Europäischen Union bzw. zum Styria Jugendopen. Die Nussis und Emilian Hofer konnten sich jedenfalls auch heuer wieder diesem Ruf nicht entziehen und haben die Herausforderung angenommen.
Besonders die EU-Meisterschaften haben es in sich. Die Konkurrenz ist im Vergleich zu österreichischen Meisterschaften um ein Vielfaches größer und das Niveau deutlich höher. In der Alterskategorie U14 waren z.B. 38 Spieler und Spielerinnen aus 27 Nationen am Start, darunter mit Emilian Hofer und Vincent Nussbaumer auch zwei Spieler des SK Hohenems. Während Emilian (Bild links) mit dem 11. Rang und 5,5 Punkten aus 9 Partien ein sehr respektables Ergebnis zeigte, lief es für Vincent diesmal gar nicht. Das gleiche galt auch für seine Schwester Alexa, die bei U8 antrat. Trotz einiger sehr guter bis gewonnenen Stellungen blieb die Punkteausbeute bescheiden, da in der Schlussphase die Konzentration meist nicht ausreichte, um die Partien durchzuziehen.
Sehr zufrieden mit seinem 3. Platz im Styria Open (7 Punkte aus 9 Partien) durfte hingegen Patrick Nussbaumer (Bild rechts) sein. Ihm ist es zu verdanken, dass die Hohenemser auch heuer einen Pokal aus Mureck entführen konnten.
Schwerer als erwartet taten sich Leon und Laslo Nussbaumer im Styria Open der Klasse U18. Leon erreichte in dieser von den slowenischen und kroatischen Spielern beherrschten Altersklasse 5 Punkte aus 9 Partien bzw. Laslo 4,5.
Weiterlesen: Mureck: gute Leistungen von Emilian Hofer und Patrick Nussbaumer

Die Temperarturen erinnern ja schon recht deutlich an den bevorstehenden Herbst. Es ist somit Zeit, sich gedanklich schon ein bisschen mit den bevorstehenden Meisterschaften in den verschiedenen Spielklassen zu beschäftigen, auch wenn grad die Sommerturniere laufen.
Staatsmeister Georg Fröwis gönnte ich nur eine ganz kurze Pause und ist bereits wieder bei einem Wiener IM-Turnier engagiert. Er startete in der ersten Runde so wie er Linz aufhörte, mit einem vollen Erfolg. Hier sind die laufenden Ergebnisse. Und vielleicht klappts ja auch bald mit der Veröffentlichung der Partien und der Kür zur jeweils besten Partie einer Runde, wie angekündigt.
In Mureck hat die EU-Meisterschaft und das Styria-Open begonnen. Emilian Hofer startete mit einem Sieg. Turnierstand mit Partien
Zurück in die Zukunft: kurz vor Meldeschluss gab es mit GM Falko Bindrich (21 Jahre, ELO 2548, Bild links) für die 1. Bundesliga und Philipp Lins (28 Jahre, ELO 2100, Bild rechts) für die Landesliga noch zwei Verstärkungen für unseren Verein. Philipp spielte als Jugendspieler schon ein paar Jahre bei Hohenems. An beide Spieler: herzlich willkommen beim SK Hohenems.
Schach fasziniert besonders junge Menschen. Die Hohenemser Schachjugend trainiert das ganze Jahr hart und nimmt immer wieder an verschiedenen Turnieren in Österreich, Deutschland oder der Schweiz teil. Im Oktober 2010 spielten Emilian Hofer, Alexa und Patrick Nussbaumer sogar bei den Jugendweltmeisterschaften in Griechenland mit. Für unsere jüngste Spielerin, Alexa Nussbaumer steht ein weiteres internationales Großereignis bevor, die Jugend-Europameisterschaften 2011 in Albena/Bulgarien vom 10. bis 21. September 2011. In ein paar Tagen (2. bis 11. August) beginnt für Alexa und Vincent Nussbaumer sowie Emilian Hofer aber erst einmal die EU-Meisterschaft im steirischen Mureck.
Die erste Eigenproduktion, ein Video das unsere Kinder und Jugendlichen beim Jugend-Open in Jedesheim Anfang Juli zeigt, ist eben fertig geworden. Wir finden, in diesem Video wird die Begeisterung der Kinder für das Spiel und den Wettkampf besonders deutlich. Bild rechts: Obmann Reinhard Kuntner nimmt von der ersten Bürgermeisterin von Illertissen, Marita Kaiser, den Pokal für die beste Vereinsmannschaft entgegen.
Am 10. August heißt es im Rahmen des Hohenemser Ferienprogramms wieder "Schach, das Spiel für schlaue Füchse" und Anfang Oktober beginnt wieder das Training im Klub und in der Volksschule Hohenems-Markt. Kinder, die das Spiel kennen lernen möchten können sich bei uns jederzeit melden!
Georg hat es geschafft! Er hatte bei diesen Staatsmeisterschaften eine Partie nach der anderen unglaublich stark gespielt, kam in keiner einzigen Partie auch nur in die Nähe der Verlustzone. Mit 6,5 Punkten aus 8 Partien war er vor der letzten Runden in einer 3 Mann starken Spitzengruppe. Der führende vor der letzten Runde war IM Andreas Diermair, Georg war Zweiter und spielte in der letzten Runde gegen Davit Shengelia, der nach einer Aufholjagd bis auf Platz 3 vorgestoßen war. In dieser entscheidenden Partie erspielte sich Georg, mit weiß spielend, zunächst einen gewissen Stellungsvorteil, der sich aber zunehmend verflachte. In eindeutiger Remisstellung, Georg bot durch Zugwiederholung bereits die Punkteteilung an, brannten bei Shengelia aber die Sicherungen durch. Er ließ sich auf ein völlig inkorrektes Figurenopfer ein, wollte mit der Brechstange auf Gewinn spielen. Georg ließ sich nicht zweimal bitten und nutzte den fatalen Irrtum im sicheren Gefühl des bevorstehenden Sieges eiskalt aus.
Weiterlesen: Sensation in Linz: Georg Fröwis wird Österreichischer Meister 2011
Wieder sind gleich nach Schulschluss viele Vorarlberger ins Burgenländische Schachmekka nach Oberwart zur bereits 33. Auflage des Open-Klassikers aufgebrochen. Mit dabei vom SK Hohenems wie schon letztes Jahr Maria Nussbaumer (Bild) und ihre fünf schachbegeisterten Spösslinge sowie Jus-Student Georg Fröwis. Leon, Laslo und Vincent wagten sich in die schwierige A-Gruppe, Patrick, Alexa und Maria selbst spielten in der mit 2000 ELO-Punkten begrenzten B-Gruppe. Georg testete erstmals in einem großen Open, wie es sich denn anfühlt als FIDE-Meister zu spielen.
Andere bekannte Vorarlberger Gesichter, die in Oberwart gesichtet wurden: Benedikt Klocker, Julia Novkovic, Markus Natter, Fabian Matt, Sigi Härtl, Alex Langwieser, Christian Rüscher, Philipp Scheffknecht, Günter Frick, Peter Notegger, Felix Bahl, Enno Proyer, Günter Berchtold in der A-Gruppe sowie Samuel Klocker, Simon Heinrici, Martha Pilsan, Gerhard Fröwis, Bernhard Guldenschuh, Hubert Graier, Julian Netzer, Klemens Scheffknecht, Phil Noteeger, Senthil Abhinav, Joshua Ladenhauf und Christian Kozissnik in der B-Gruppe. Alles in allem war die Vorarlberg Armada 32 Personen stark! Was hat Oberwart, das andere nicht haben?
Weiterlesen: Oberwart Open 2011 mit Georg Fröwis, den Nussis und vielen anderen Vorarlbergern