
Nicht nach Wunsch verliefen die ersten drei Runden der 2. Bundesliga-West aus Hohenemser Sicht. Auf ein sicheres 4 : 2 zum Auftakt gegen Jenbach 2 folgten zwei Niederlagen gegen Bregenz und Götzis. Gute Leistungen sah man auf den Brettern 1 bis 4, besonders von Staatsmeister Georg Fröwis (Bild links) auf Brett 1 und Milan Novkovic (Bild rechts) auf Brett 2. Beide blieben ohne Niederlage und gewannen je eine Partie, wobei bei Milan sogar noch etwas mehr möglich gewesen wäre. Auf den Brettern 3 bis 4 holten die Routeniers Günter Amann, Dmitry Atlas und Guntram Gärtner 3,5 Punkte aus 6 Partien und blieben ebenfalls ungeschlagen.
Auf Brett 5 und 6 klappte es nur in der Begegnung gegen Jenbach. Hier holten Robert Sandholzer und Emilian Hofer (gegen Anna-Lena Schnegg) je ein Remis. Am Samstag und Sonntag riss dann aber der Faden und es gab dann bei wechselnder Besetzung einen lupenreinen Audi ( 0-0-0-0) und damit waren die beiden Mannschaftsniederlagen gegen die anderen beiden Ländle-Teams besiegelt. Erster Tabellenführer ist Absam. Die Tiroler wollen es diesmal offensichtlich wissen. Sie traten mit vier Großmeistern an und gewannen alle drei Matches sicher 4 : 2.
Bundesligaseite mit den Partien zum Nachspielen.
Ergebnisse auf Chess-Results
Sechs Tiroler Klubs, drei aus Salzburg und drei aus Vorarlberg bestreiten die 2. Bundesliga West 2011/12. Der Startschuss fällt am kommenden Freitag, 16.00 Uhr. Je drei Runden (Freitag, 16.00 Uhr, Samstag 14.00, Sonntag 10.00 Uhr) werden in Salzburg, Absam und Hohenems gespielt. In der Regionalgruppe Vorarlberg tritt nebst Hohenems 2, Bregenz und Götzis auch Jenbach 2 an. Am Freitag kommt es beim Auftakt zum Duell der beiden Zweier-Teams aus Hohenems und Jenbach, sowie zum Derby Götzis gegen Bregenz.
Die Tiroler Teams sind nicht nur zahlenmäßig in der Überzahl, Bundesliga-Absteiger Zillertal und besonders Absam, das sich mit GM Thomas Luther nochmals verstärkt hat gelten als klare Titelfavoriten. Außer vielleicht der Fahrstuhlmannschaft von ASK Salzburg sind keine klaren Kandidaten für den Abstieg auszumachen. Außer den beiden Titelaspiraten ist die Westliga ausgeglichen wie schon lange nicht mehr. Für fast alle anderen Mannschaften gilt es also höllisch aufzupassen und beizeiten die für den Klassenerhalt nötigen Punkte ins Trockene zu bringen. Gespielt wird im Pfarrsaal St. Karl (Hohenems/Zentrum), allerdings nicht im großen Saal, sondern im Sitzungszimmer im 1. Stockwerk. Besucher sind willkommen.
Eine der spannendsten Jugend-Bundesländermeisterschaften der letzten Jahre fand an diesem Wochenende im Landesschulsportzentrum Tschagguns statt. Vorarlberg trat nicht in Bestbesetzung an und hatte bei der Medaillenvergabe diesmal nichts mitzureden. Vorarlberg 1 mit Emilian Hofer auf dem ersten U14 Brett gewann 4 mal, verlor aber auch eben so oft und belegte den 5. Schlussrang. Vorarlberg 2 mit Vincent, Patrick und Alexa Nussbaumer kam mit 5 Mannschaftspunkten auf den 7. Rang und ließ immerhin die Bundesländer Niederösterreich und Salzburg hinter sich. Fleißigster Punktesammler des Hohenems-Quartetts war Patrick Nussbaumer mit 5 aus 8 Partien. Vincent schaffte, wie Emilian am ersten U14 Brett spielend, gute 4,5 Punkte. Emilian erreichte 3,5 Punkte. Er meinte schon vor der letzten Runde, dass dies nicht "sein Turnier" gewesen sei. Für die 8-jährige Alexa kam dieses Turnier der 10- bis 14-Jährigen so kurz nach den Europameisterschaften und den Reisestrapazen auf der Rückreise zu früh. Sie hatte zwar wie schon öfters bei den vergangenen Turnieren einige aussichtsreiche Stellungen, am Schluss stand aber doch nur 1 Punkt aus den 8 Partien zu Buche. Ein wahrer Krimi spielte sich um die Titelentscheidung ab. Schließlich entschied bei gleichen Mannschafts- und Brettpunkten die direkte Begegnung zu Gunsten Wiens. Die Steiermark, obwohl stark ersatzgeschwächt angetreten, hätte es um ein Haar wieder geschafft. Der Seriensieger der letzten Jahre muss sich diesmal mit dem 2. Rang trösten. Bild: Vincent Nussbaumer (Vorarlberg 2) bei seiner Partie gegen Anna-Lena Schnegg (Tirol). Vincent erreichte gegen die Europameisterschaftssechste ein Remis.
Video der Veranstaltung mit Preisverleihung "jugendfreundlichster Verein 2010" und Interview mit IM Harald Schneider-Zinner.
Die Sommerpause (war es eine, schachlich gesehen?) geht endgültig zu Ende. Am Freitag, 30. September ab 19.30 Uhr beginnt in Vorarlberg wieder der Meisterschaftsbetrieb in 4 Klassen. 44 Mannschaften aus 17 Vereinen werden sich bis 30. März 2012 in 11 (VBG-Liga und A-Klasse) bzw. 9 (B-Klassen Unter- und Oberland) Runden im Zweiwochenabstand die Klingen kreuzen. Bei 224 Spieler/innen von Hörbranz bis Bludenz werden ab Freitag wieder die Köpfe heiß laufen. Hohenems und Wolfurt stellen mit je 5 Mannschaften das größte Kontingent. Für Hohenems gilt es in jeder Runde 26 Bretter zu besetzen, kein leichtes Unterfangen, das ohnehin nur durch den verstärkten Einsatz unserer Jugendlichen und Schüler gelingen kann.
In Runde 1 treffen in der VBG-Liga Hohenems 1 und Hohenems 2 aufeinander. Auf Brett 6 kommt es zur Partie zwischen Vincent Nussbaumer und Emilian Hofer. Erstmals in der VBG-Landesliga wird es am Freitag Abend ab 19.30 Uhr eine Live-Übertragung im Internet geben und gezeigt wird eben die Partie unserer beiden U12-Spieler. Die selbe Begegnung gab es erst am vergangenen Wochenende bei der BLJMM. Emilian gewann die Partie, Vincent lag aber mit 4,5/8 in der Brettwertung am Ende vor Emilian. Für Spannung ist gesorgt.
Unsere 3. Mannschaft spielt als Aufsteiger in der A-Klasse und empfängt in Runde1 Bregenz 2. Hohenems 4 (B-Klasse Oberland) spielt ebenfalls zu Hause und erwartet die Gäste aus Frastanz. Hohenems 5 (B-Klasse Unterland) spielt diesmal als einziges Hohenems-Team auswärts gegen Lochau 3.

Eine ausgezeichnete Leistung bot Aydan Bas (Bild links) beim Internationalen Liechtensteiner Jugendturnier am vergangenen Wochenende. Mit 6 Punkten aus 7 Partien siegte sie in der Mädchenklasse mit einem halben Punkt Vorsprung vor der Ungarin Jarai Csenge und Sandra Vergeiner vom Schachklub Wolfurt. Damit sorgte sie dafür, dass auch heuer wieder zumindest ein Siegerpokal nach Hohenems wanderte.
Nicht ganz so gut lief es diesmal Emilian Hofer. Er war der Titelverteidiger in der Klasse U14, musste diesmal allerdings mit Rang 5 vorlieb nehmen. Emilian erkämpfte sich 5 von 7 möglichen Punkten. Der Klassensieg ging dennoch an einen Vorarlberger. Es siegte Felix Bahl (Wolfurt) mit 6 Punkten vor Christophe Rohrer (SG Biel) und Max Hess (Memmingen).
Schließlich gelang auch Tunahan Bas mit Rang 7 in der Kategorie U10 (4,5/7) ein gutes Ergebnis. In der Klasse U10 waren 32 Spieler am Start.
Alle Ergebnisse auf der Seite des Liechtensteiner Schachverbandes