Die Spiele können beginnen. Milan Novkovic wird die nächsten zwei Wochen aus Tromso berichten. Er betreut bei dieser Olympiade das Team Liechtensteins, wir sind gespannt, wie sich Renato Frick und Kollegen schlagen werden. Milan ist zusammen mit Julia nach Nordnorwegen gereist. Wir sind ebenso gespannt, ob das österreichische Damenteam die guten Leistungen von der Olympiade 2012 in Istanbul bestätigen kann. Georg Fröwis hat es diesmal knapp nicht ins Österreichische Herrenaufgebot geschafft. Markus Ragger, David Shengelia, Peter Schreiner, Robert Kreisl und Andreas Diermair peilen wie das Damenteam einen Platz unter den ersten dreissig an. Ein schwieriges Vorhaben. Aus Hohenemser Sicht besonders interessant sind natürlich die Partien von David Baramidze, der für Deutschland an den Start geht und Ed Rozentalis, der für das Litauische Team spielt. Auf chess24.com wird unser Ex-Kollege Jan Gustafsson als Kommentator zu hören und zu sehen sein.

 

Schacholympiade Tromso 2014                                  Milans Bilder                          Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Nach kurzen Anpassungsproblemen (zwei Startniederlagen gegen Caruana und Naiditsch) scheint David bei seinem Auftritt im Kreis der Superstars in Dortmund nun Geschmack am Punkten gefunden zu haben. Nach einem Kampfremis gegen Vladimir Kramnik folgten weitere Punnkteteilungen gegen Peter Leko und Ruslan Ponomariov, wobei sowohl Kramnik als auch Ponomariov Gewinnfortsetzungen ausließen. Dortmund passt heuer für drei der fünf deutschen Olympiateilnehmer (Meier, Naiditsch, Baramidze) ideal ins Vorbereitungsprogramm für die am 1. August in Tromsø beginnende Schacholympiade.

Sparkassen Chess Meeting Dortmund

Chessbase.com mit allen Partien zum Nachspielen berichtet ebenfalls intensiv aus Dortmund, aber auch aus Biel und Bergamo, wo derzeit ebenfalls hochkarätige, geschlossene Turniere stattfinden.

Sehr zu empfehlen ist auch Chess24.com mit Live-Kommentaren öfters mit GM Jan Gustafsson (in Englisch)

 

Die Leistungen unserer Jugendspieler, allen voran Emilian Hofer und Vincent Nussbaumer in St. Veit haben auch in Graz im ÖSB-Headquarter Aufmerksamkeit erregt. Bericht Walter Kastner

Martin Lachat vom Schweizer Meister Reti Zürich begleitete die Nussis nach St. Veit und hielt die Siegerehrung des erfolgreichen Hohenemser Jugend-Teams im Bild fest. Im Kreis der St. Veiter Funktionäre: Leon Nussbaumer, Vincent Nussbaumer, Emilian Hofer und Patrick Nussbauer halten symbolträchtig ihre Jacques Lemans Uhren in Händen. Es sind die selben Uhren, die am 23. März am selben Ort dem Hohenemser Meisterteam der Bundesliga überreicht wurden. Zweiter in der Teamwertung wurde Veranstalter SV ASVÖ St. Veit/Glan.

 

 

Die sich seit Monaten zuspitzende politische Auseinandersetzung zwischen Russland und dem Westen um die Ukraine hat die FIDE und die Schacholympiade in Tromsø erreicht. Vor zwei Tagen hat das lokale Organisationskomitee unter der Leitung von Jøran Aulin-Jansson, dem Präsidenten des Norwegischen Schachverbandes, den Ausschluss mehrerer Teams verlautbart, die die Deadline zur Abgabe der Spielermeldungen nicht eingehalten haben. Unter den Ausgeladenen befindet sich das Russische Damenteam, welches bei den Olympiaden 2012 und 2010 jeweils die Goldmedaille errungen hat. In den Augen des Russischen Verbandes und der von ihm dominierten FIDE ist das natürlich eine unglaubliche Provokation. Die FIDE hat sogleich scharf mit einem Ultimatum zurück geschossen. Sämtliche Beschlüsse des Norwegischen Komitees wurden für illegal erklärt und die Rücknahme der Beschlüsse bis Montag, 21. Juli 11.00 Uhr verlangt. Anderenfalls wird offen die Absage der Olympiade angedroht. Was steckt hinter dieser Entwicklung? Ist es wie von FIDE-Vizepräsident Israel Gelfer vermutet Garry Kasparov, der beim FIDE-Kongress in Tromsø Amtsinhaber Kirsan Iljumschinov um die Präsidentschaft herausfordern wird? Sitzt doch der Mastermind und Financier der Kasparov Kandidatur, Ignatius Leong als Turnierdirektor im Organisatioskomitee.....

Für Luca Kessler war die Welt in Bad Gleichenberg nach 2/3 des Turniers durchaus noch in Ordnung. zu Buche standen Remis gegen die GM´s Sasa Martinovic (Hohenemser Neuzugang) sowie Alojzije Jankovic sowie den österreichischen Nationalspieler IM Andreas Diermair. Doch ab Runde 7 lief gegen ein Slowenen-Trio so gut wie nichts mehr. Hier musste Luca, selbst erst 17 Jahre jung, bereits den Druck der Jugend spüren. Gegen Urban Cretnik und Boris Markoja, beide erst 16, schaute nur ein Remis heraus, zu allem Unglück beendete dann ein taktisches Übersehen in der letzten Runde die Partie gegen Mitja Piskur in ausgeglichener Stellung auf der Stelle. Bilder (v.l.n.r.) Kai Medwed, Benjamin Kienböck, Luca Kessler

Kai Medwed spielte nach längerer Pause wieder ein Turnier und er entschied sich für die schwierige A-Gruppe. nach Freilos in Runde 1 begann das Turnier dann in Runde 2 vielversprechend mit einerm Remis gegen IM Miklos Galyas. In weiterer Folge kamen dann noch zwei weitere Remis dazu, in Runde 9 musste sein Gegner Gerhard Wetscherek vergeblich auf Kai warten (0-1K).

Sein erstes Open-Turnier (C-Gruppe), dazu noch weit von zu Hause weg, spielte EM-Teilnehmer Benjamin Kienböck. Die 4 Punkte aus  9 Partien können sich fürs erste Antreten bei einem 9-tägigen Turnier durchaus sehen lassen, das Ergebnis ist auch leicht über den Erwartungen. Benjamin hat bisher nur Kinderturniere gespielt und so waren diesmal bei einigen erwachsenen Gegnern und einem so großen internationalen Turnier zunächst viele neue Eindrücke zu verarbeiten. Benjamin reiste mit seinen Dornbirner Kollegen David und Simon Graf sowie Michele Venturiello in die Steiermark und wurde dabei von Trainerin Julia Novkovic bestens betreut.

International Styrian Open Bad Gleichenberg A Turnier

International Styrian Open Bad Gleichenberg B Turnier

International Styrian Open Bad Gleichenberg C Turnier

Bilder aus Bad Gleichenberg

Parallel zu den Open-Turnieren in St. Veit und Bad Gleichenberg wurde in Wien das Husek Open gespielt. Hier war Georg Fröwis mit von der Partie und zählte sogar zu den Turnierfavoriten. Mit 3 aus 3 gelang auch ein makeloser Start, doch in Runde 4 gegen Lukas Handler verpasste Georg einige Male klare Gewinnfortsetzungen und musste letztlich zum für den Steirer schmeichelhaften Remis einwilligen. Getreu der alten Fussballerregel "die Tore, die man nicht schießt, bekommt man" ging die folgende Partie gegen den jungen Bulgaren Velizar Sofranov völlig daneben. Das endgültige Aus für den Kampf um den Turniersieg kam dann in Runde 7 mit einer weiteren Niederlage gegen Christopher Schwarhofer. In den Runden 8 und 9 stellten sich zwei Abschlusssiege ein, die den "Schaden" in Grenzen hielten, Endrang 8

HUSEK VIENNA OPEN 2014