altaltaltIn der Karwoche beginnt die erste Serie der österreichischen Nachwuchsmeisterschaften im niederösterreichischen Untersiebenbrunn. Als Vorarlberger Landesmeister U16 stand Laslo Nussbaumer (Bild links) schon seit geraumer Zeit als Teilnehmer fest. Durch Nachnominierungen des Vorarlberger Schachverbandes und des Österreichischen Schachbundes haben auch Aydan Bas (Mädchen U18, Bild Mitte) und Kai Medwed (Burschen U18, Bild rechts) ihre Fahrkarten nach Untersiebenbrunn (ca. 20 km östliche von Wien) lösen können.

Die weiteren Vorarlberger Teilnehmer sind: Luca Kessler (SK Dornbirn, BU16), Martha Pilsan (SK Dornbirn, MU16), Annika Fröwis (SK Bregenz, MU18), Omer Budic (SK Rankweil) und Fabian Matt (SK Wolfurt), beide BU18. Delegationsleiter der Vorarlberger ist Landesjugendreferent Gerhard Fröwis, schachlicher Betreuer kein geringerer als der noch bis Ende März bei den Europameisterschaften engagierte österreichische Meister Georg Fröwis. Georg wird sich aus Plovdiv kommend direkt nach Untersiebenbrunn begeben. Untergebracht sind die Teilnehmer/innen im Hotel Siebenbrunner Hof. Im großen Saal des Hotels werden die 7 Runden ausgetragen. Die erste Runde beginnt am Sonntag, 1. April um 8.30 Uhr, die letzte am Donnerstag, 5. April um 08.00 Uhr. Am Sonntag und Dienstag werden Doppelrunden gespielt. Alle Partien werden LIVE im Internet zu sehen sein. Als Live-Kommentator wird sich ebenfalls IM Georg Fröwis betätigen. Georg wird also in Untersiebenbrunn alle Hände voll zu tun haben. Von den Vorarlbergern dürfen sich Luca Kessler, Fabian Matt und Annika Fröwis realistische Medaillenchancen ausrechnen. Für alle anderen gilt es, sich im Feld der österreichischen Nachwuchselite zu behaupten.

Mädchen U16           Mädchen U18           Burschen U16          Burschen U18  

altaltFür einige von Helmuts Schützlingen von der Volksschule Hohenems-Markt hieß es heute Lampenfieber und Bauchkribbeln zu überwinden. Nach 6 Monaten Training stand die erste Bewährungsprobe beim Josefi-Turnier in Dornbirn auf dem Programm. Um es gleich vorweg zu nehmen, alle konnten schon bei ihrem ersten Einsatz in einem Schachturnier einige Erfolgsmomente genießen. Mit Rang 12 (bei 56 Spielern) und 3,5 von 5 möglichen Punkten war Carmen Platisa die beste der Volksschüler aus der VS Hohenems-Markt, aber für Carmen war es auch nicht mehr das erste Turnier, die 7-Jährige hat schon 3 Turnier gespielt und seit der Landesmeisterschaft und war sie auch beim Training besonders fleißig. Am nächsten kam ihr Luca Drexel mit 3 Punkten und dem 15. Rang. Luca machte in Dornbirn die ersten Züge in einem Turnier. Er remisierte zwei mal, gewann zwei mal und verlor nur eine Partie.

Für Helmuts Schützlinge war das Josefi-Turnier auch eine Art Generalprobe für das Landesfinale der Schülerlige Schach am 19. April in Nenzing. 

Sehr gute Leistungen der Hohenemser Teilnehmer gab es auch in der Kategorie Schüler. Tunahan Bas belegte mit 3,5 aus 5 den ausgezeichneten 5. Rang. Alexa Nussbaumer kam auf Rang 9 mit 3 Punkten aus 5 Partien und war damit bestplatziertes Mädchen. Timo Bader erreichte mit 2,5 Punkten einen Mittelfeldplatz.

Einen sehr guten Tag erwischte in der Kategorie Jugend Patrick Nussbaumer. Er kam in Runde 5 mit bis dahin 3,5 aus 4 in die Spitzenpaarung mit Michael Kuhn und machte lange Zeit starken Druck. Ein zu früher Damentausch führte dann aber in ein ausgeglichenes Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern. Mit dem Remis sicherte er sich aber den sehr guten zweiten Rang. Nichts mit der Vergabe der Pokale hatte diesmal Julian Kranzl zu tun. Der Sieger vom letzten Turnier musste gegen seinen Klubkollegen Patrick Nussbaumer sowie Max Hofer in der Mitte des Turniers Niederlagen einstecken und landete schlussendlich mit 3 aus 5 auf Rang 7. 

In der Rallye-Gesamtwertung haben nach dem Ausscheiden von Emilian, Laslo und Vincent Spieler anderer Vereine den in den letzten Jahren erfolgsverwöhnten Hohenemsern den Rang abgelaufen. Wolfurt holte sich sowohl bei der Jugend (Alexander Fürst) als auch bei den Schülern (Phil Notegger) den Gesamtsieg. Mit Alexa Nussbaumer durfte bei den Schülern aber doch noch eine Hohenemserin nach vorne, um einen Preis für den 5. Gesamtrang entgegen zu nehmen. 

Ergebnisse:    Jugend      Schüler       Volksschüler         Unterstufe      

Bilder 

altAm kommenden Freitag steht in der VBG-Liga und A-Klasse die vorletzte Runde auf dem Programm. Für Hohenems und Bregenz ist die Frage des Klassenerhalts in der 2. Bundesliga-West geklärt, beide Mannschaften werden Vorarlberg auch 2012/13 in der zweithöchsten Liga vertreten. In der Vorarlberg-Liga geht es daher "nur" mehr um den Meistertitel. Hohenems empfängt Lustenau und Bregenz hat Höchst zu Gast. Nach der Papierform sind die beiden einzigen für den Titel noch in Frage kommenden Mannschaften klar zu favorisieren. Hohenems 2 hat sich in der letzten Runde im Abstiegskampf etwas Luft verschafft, ist aber noch keineswegs aller Sorgen ledig. Am Freitag steht das schwere Auswärtsspiel gegen den starken Aufsteiger Wolfurt auf dem Programm. Es gilt im Fernduell mit Höchst den Vorsprung zu verteidigen um den vorhandenen Polster mit in die letzte Runde zu nehmen.

Ein Schlüsselspiel steht auch für Hohenems 3 auf dem Programm. Zu Gast im Herrenriedstadion ist Lustenau 2. Hohenems braucht dringend Punkte, um dem drohenden Abstieg in die B-Klasse zu entgehen. In der Live-Partie der Runde (Freitag, 16. März ab 19.30 Uhr) wird diesmal Patrick Nussbaumer zu sehen sein. Patrick holte sich zuletzt den 2. Rang bei den U12 Landesmeisterschaften und brennt darauf, auch im Teambewerb sein Können unter Beweis zu stellen. 

altDie kaum vorstellbare Zahl von 178 (!!) Großmeistern findet sich in den Meldelisten zu den 13th European Individual Chess Championships 2012 in Plovdiv. Warum sind diese Europameisterschaften so ungemein populär? Zum einen gibt es eine Menge Geld zu gewinnen. Der Preisfond beträgt € 100.000, es gibt nichts vergleichbares im europäischen Turnierkalender. Der Turniersieger bekommt € 14.000 und Geldpreise gibt es allerdings nur bis Rang 25. D.h. dass die meisten GM's doch leer ausgehen werden. Warum kommen dennoch so viele Topspieler nach Bulgarien? Ein Grund ist sicher, dass den Nationalkaderspielern sämtliche Kosten ersetzt werden und ein weiterer Motivationsfaktor ist natürlich die Möglichkeit, sich für den nächsten Weltmeisterschaftszyklus qualifizieren zu können. Die ersten 23 Spieler aus dieser Turnier werden eine Einladung zum lukrativen Worldcup erhalten. 

Die erste Runde wird am 20. März gespielt, die 11. und letzte am 31. März (der 26. März ist ein Ruhetag). Von den 9 Österreichern sind mit IM Georg Fröwis (Startnummer 231) und IM Milan Novkovic (Startnummer 249) gleich zwei Spieler des SK Hohenems am Start. Einen Top-10 Platz und die Worldcup-Qualifikation im Visier hat GM Markus Ragger.

Seite des Veranstalters mit Link zu den Live-Partien                      

Teilnehmerliste auf chess-results.com

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Salzburg ist am kommenden Wochenende vom 9. - 11. März erneut Gastgeber der Schlussrunden der 2. Bundesliga West. Gespielt wird im Hotel Servus Europa am Walserberg. Karl Theny ist diesmal der IT-Manager und für die Live-Übertragung verantwortlich. Als Kommentator wird im Live-Stream IM Martin Neubauer zu sehen und hören sein.

Die Spieltermine:

 

Runde 9: Freitag, 16.00       Kufstein/Wörgl 2  -   Hohenems 2         4 : 2

Runde 10: Samstag, 14.00       Hohenems 2   -   Schwarzach          1,5 : 4,5

Runde 11: Sonntag, 10.00       ATSV Ranshofen   -   Hohenems 2         4,5 : 1,5     Klassenerhalt trotz der 3 Niederlagen gesichert!

An der Tabellenspitze ist alles klar. Absam führt mit 4 Matchpunkten und 7 Brettpunkten Vorsprung vor Götzis. Niemand kann den Tirolern den Titel noch streitig machen. Die Frage ist allenfalls, ob sie in dieser Saison alle Matches gewinnen oder vielleicht doch noch irgendwo Federn lassen müssen. Das Interesse konzentriert sich daher vorwiegend auf den Abstiegskampf in den ab Platz 6 noch 7 Mannschaften verwickelt sind. Mit Kufstein/Wörgl steht ein Westabsteiger aus der 1. Bundesliga praktisch fest. Das bedeutet, dass Kufstein/Wörgl 2 obwohl mit 9 Punkten bereits gesichert, der eigenen 1. Mannschaft Platz wird machen müssen. SIR Salzburg ist in der 1. Bundesliga noch gefährdet. Mit letzter Sicherheit wird die Abstiegsfrage daher erst am 22. April nach Abschluss der 1. Bundesliga geklärt sein. Wer für die Saison 2012/13 der 2. BL-West bereits planen will, sollte daher möglichst nicht schlechter als auf Rang 9 platziert sein. Rang 10 kann ebenfalls reichen, doch da sind dann eben noch einige Wochen Hoffen und Bangen angesagt. Bregenz hat als einziger der Abstiegskandidaten noch Absam zum Gegner und daher eine besonders schwierige Ausgangslage.

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