altBereits zum 11. mal wird in Moskau vom 7. - 15. Februar 2012 das mit $ 150.000,-- dotierte, prestigeträchtige Aeroflot Open ausgetragen. Spielort ist das Hotel Cosmos, mit mehr als 1700 Zimmern eines der größten in Moskau. Gespielt wird in drei Stärkekategorien:

Kat. A ELO 2550+

Kat. B ELO 2350 bis 2549

Kat. C ELO bis 2349

Vier Österreicher betreut von Bundestrainer Zoltan Ribli sind mit von der Partie. Einziger Österreicher in der Königsklasse ist GM Markus Ragger. Robert Kreisl, Andreas Diermair und Georg Fröwis versuchen in der Kat. B ihr Glück. Lt. Veranstalter werden alle Partien der Kat. A und B live übertragen. In der Kat. A sind schon jetzt 75 Spieler/innen gemeldet, alles Großmeister versteht sich. In der Kat. B haben sich bisher 119 Spieler registrieren lassen. Auch in der Kat B. sind noch 36 GM's am Start.

Aeroflot Open 2012

altLeider kam am vergangenen Samstag die angekündigte Live-Übertragung aus Kufstein nicht zustande. Geplant war in der Trainings Session mit Valery Atlas, die Partien der Kollegen aus dem Match Hohenems - Kufstein (3:3) zu besprechen. Zum Glück läuft inzwischen praktisch das ganze Jahr über immer irgendwas auf der Welt. Es gibt Live-Übertragungen von allen großen und manchmal auch weniger wichtigen Turnieren. 

An diesem Samstag lief die vorletzte Runde des TATA Steel Chess Tournament in Wijk aan Zee/Niederlande. Im Mittelpunkt des Interesses stand die Partie des WM-Herausforderers Boris Gelfand (Israel) gegen Levon Arionian (Armenien). Die aufregende Partie mit interessanten strategischen und taktischen Motiven lieferte dann Anlass zu intensiven Diskussionen. Arionian gelang es schließlich nach hartem Kampf die weiße Stellung auszukontern und den Grundstein zu seinem Turniersieg zu legen. Eine andere Alternative wäre noch das hochkarätig besetzte Gibraltar Chess Festival gewesen, ein 10-Runden Open, das noch bis Donnerstag, 2. Februar läuft. Eine gute Übersicht über alle LIVE-Turniere gibt es auf The Week in Chess.

 

altaltEine eklatante Hohenemser Weißschwäche offenbarte sich bei der Westligarunde in Kufstein. An beiden Tagen gingen je 2 von 3 Weißpartien verloren. Das ist normalerweise der Garant dafür, mit leeren Händen nach Hause zu fahren. Bei Georg Fröwis, in Wien vor einer Woche noch mit 100 % die große Mannschaftstütze riss der Faden komplett. Während am Samstag gegen Bernhard Bayer zumindest lange Zeit gute Chancen vorhanden waren, ging die Partie am Sonntag leider schon aus der Eröffnung heraus daneben. Die ungleichen Materialverhältnisse (Dame für Turm, Leichtfigur und Bauer) kamen nur dem Schwarzen zu gute. Dass es immerhin noch 1 Mannschaftspunkt wurde ist in erster Linie Guntram Gärtner (Bild rechts) und Milan Novkovic (Bild links) zu verdanken, die beide mit zwei Schwarzpartien 1,5 aus 2 holten. Gegen Schwaz die Kohlen aus dem Feuer holen musste aber Robert Sandholzer, der ein besseres Turmendspiel gegen Christoph Kondrak im 110. Zug gewann und damit auf 3:3 stellte. Am Sonntag gelang es dann gegen ASK Salzburg nicht mehr einen 2:3 Rückstand aufzuholen. Dmitry Atlas schaffte zwischendurch noch den Ausgleich, doch das Turnendspiel von Leon Nussbaumer gegen Robert Scheiblmaier war trotz entferntem Freibauer nicht zu gewinnen.

Leider fiel am Samstag die geplante Liveübertragung auf Grund technischer Probleme ins Wasser, am Sonntag konnten dann die Partien nach Anfangsschwierigkeiten mitverfolgt werden. Den Hohenemser Fans blieb es dabei aber nicht erspart, die knappe 2,5 : 3,5 Niederlage gegen eine in dieser Runde kompakte Mannschaft des ASK Salzburg zur Kenntnis zu nehmen.

Absam hat erwartungsgemäß beide Wettkämpfe gewonnen und steht kurz vor dem Titelgewinn. Bereits den Klassenerhalt gesichert haben Götzis, Zillertal, Ranshofen und Kufstein/Wörgl. Alle anderen Teams sind noch gefährdet. Für eine spannende Schlussrunde in Salzburg vom 9. bis 11. März 2012 ist gesorgt.

Bundesligaseite mit PartienErgebnisse und Tabelle

 

altNach zwei intensiven Bundesligawochenenden mit wechselndem Erfolg konzentriert sich das Geschehen nun wieder auf die verschiedenen Klassen der Vorarlberger Mannschaftsmeisterschaft. Am Freitag heißt es wieder "full House" im Hohenemser Herrenriedstadion. Hohenems 1 empfängt Höchst 1, alles andere als ein weiterer Zweier für die Tabelle wäre eine große Überraschung. Hohenems 3 empfängt in der A-Klasse Sonnenberg. Hier darf man gespannt sein, ob die Mannschaft den Schwung von der letzten Runde als mit dem 3:3 gegen Tabellenführer Rankweil eine Sensation gelang, mit genommen werden kann. Schließlich ist in der B-Klasse Oberland Feldkirch 2 zu Gast und prüft unsere vierte Hohenemser Mannschaft.

Hohenems 2 tritt im VBG Wirtschaftspark gegen Götzis 2 an und muss dieses Match gegen den Tabellennachzügler gewinnen, soll der Kampf um den Klassenerhalt offen bleiben. Hohenems 5 muss nach Bregenz und hat beim Tabellenführer der B-Klasse Unterland natürlich einen schweren Stand.

In der Live-Übertragung wird diesmal Julian Kranzl (Bild) zu sehen sein. Julian ist 13 Jahre jung und spielt seit ca. 5 Jahren Schach. Er begann im Jahre 2007 mit Schulschach an der Volkschule Hohenems-Markt und hat sich inzwischen einen Stammplatz in der 3. Mannschaft erobert.

altDie Veranstalter der Runden 7 und 8 in Kufstein haben sich einiges einfallen lassen, um ein tolles Bundesligawochenende nicht nur für die Schachfans vor Ort zu garantieren. Gespielt wird am Samstag, 28. Jänner ab 15.00 Uhr und am Sonntag, 29. Jänner um 10.00 Uhr. Beide Runden werden von Siegi Posch live übertragen. 

Nachdem die Titelfrage schon so gut wie entschieden ist, konzentriert sich das Interesse auf den Abstiegskampf, in den mindestens noch acht der zwölf Teams verwickelt sind. In Kufstein gilt es, vor den drei Schlussrunden eine gute Ausgangsposition zu beziehen. Für das Hohenemser Team stehen zwei wichtige Begegnungen auf dem Programm. Am Samstag ist Schwaz der Gegner und am Sonntag ASK Salzburg. Gehts in Kufstein gut aus, dann ist die Mannschaft aus dem Schneider, falls nicht, dann befindet man sich mitten im Abstiegsstrudel. 

Für die anderen beiden Vorarlberger Mannschaften könnte die Ausgangslage unterschiedlicher nicht sein. Während Götzis mit 9 Mannschaftspunkten in Kufstein bereits Party feiern kann, steht Bregenz mit nur 3 Punkten mit dem Rücken zur Wand und steht bereits unter Erfolgszwang.

Tabellenstand