
Zwei Altacher Buben, der eine dem Bubenalter inzwischen längst entwachsen und in Salzburg lebend, der andere noch ein echter 15-jähriger Altacher Blondschopf, haben in der Bregenzer Doppelrunde der 2. Bundesliga-West für Hohenems entscheidende Punkte eingefahren. Sowohl Emilian Hofer (Bild links) als auch Matthias Burschowsy (rechts) remisierten am Samstag gegen den ASK Salzburg und gewannen ihre Partien am Sonntag in einem harten Schlagabtausch gegen Rochade Rum. Der Sieg gegen Salzburg war verdient, gegen Rochade Rum war eine Portion Glück dabei, trotz 2:0 Zwischenführung nach Siegen auf Brett 1 und 2, wurde das ganze noch zur Zitterpartie.
Die Teamleistung war insgesamt überzeugend, besonders beeindruckend war ein weiteres Mal der Auftritt von IM Dennis Breder, der beide Partien gewann und nun eine Bilanz von 5 Punkten aus 6 Partien aufweist. IM Guntram Gärtner spielte am Samstag remis, musste dann aber auf Grund eines sich abzeichnenden Virus-Infekts passen. Für ihn sprang am Sonntag kurzfristig IM Milan Novkovic ein und sorgte zusammen mit Dennis für die frühe Führung. Dmitry Atlas sichtlich geschwächt von einer langsam abklingenden Erkältung biss auf Grund der Personalsituation die Zähne zusammen und kann trotz dieses Handicaps mit einem Sieg und einer Niederlage ausgeglichen bilanzieren. Bei Luca Kessler lief es nach dem selben Drehbuch, Sieg am Samstag, Niederlage am Sonntag, mit 5 Punkten aus 7 Partien schaut die Gesamtbilanz ebenfalls sehr gut aus.
Nachdem sowohl Zillertal gegen Tabellenführer SIR Salzburg als auch Bregenz gegen Schwaz verloren haben, heißt der neue Tabellenzweite SK Hohenems. SIR Salzburg ist nur noch theoretisch einzuholen, praktisch stehen die Salzburger als Meister der 2. Bundesliga-West und Aufsteiger in die 1. Bundesliga fest.
Ein kräftiges Lebenszeichen am Tabellenende gab Mozart Salzburg mit einem 3:3 Unentschieden und einem 4:2 gegen Kufstein/Wörgl, allerdings könnte das Aufbäumen bereits zu spät sein. Verschlechtert hat sich die Situation im Abstiegskampf sowohl für Götzis (zwei knappe 2,5 : 3,5 Niederlagen) als auch Rochade Rum, das zumindest einen Zähler holte. Die Schlussrunden am Walserberg werden vom 8. - 10. März 2013 gespielt.
Luca Kessler drängt immer mehr nach vorne. Beim Nostalgieturnier verfehlte Luca mit dem 4. Rang noch ganz knapp einen Pokalrang, doch tags darauf in Feldkirch beim Internationalen Dreikönigsturnier gelang ihm gleich der Turniersieg. Entscheidend war der Sieg in der direkten Begegnung mit Georg Fröwis, die er diesmal gewann. Luca ist damit mit seinen 15 Jahren der jüngste Vorarlberger Schnellschachmeister aller Zeiten.
Eine starke Leistung bot auch Robert Jedlicka mit 5 Punkten und dem achten Rang. Robert remisierte in der letzten Runde mit Georg Fröwis, der nach dem Turniersieg bei Nostalgieturnier in Hohenems diesmal hinter den Erwartungen zurückblieb. Nebst Luca und Georg spielten noch einige weitere Spieler zwei Schnellschachturniere innerhalb von zwei Tagen wie zum Beispiel Christian Srienz, Philipp Scheffknecht, Annika Fröwis, Felix Bahl oder Enno Proyer.
Viele Emotionen, meist lachende Gesichter, dann und wann nach einer Niederlage auch eine Träne gab es bei der 25. Vorarlberger Schacholympiade im Hohenemser Löwensaal. Ein Feuerwerk an Ideen und Kreativität gab es diesmal nicht nur in den genau 530 gespielten Partien sondern auch in dem sehr umfangreichen Rahmenprogramm. Besonders am Festabend und beim Nostalgieturnier war die große Verbundenheit der Vorarlberger Schachgemeinde sehr deutlich spürbar. Die Geschichten vieler der insgesamt mehr als 1000 Teilnehmer/innen aller Olympiaden und die daraus entstandene Solidarität zwischen Spielern, Funktionären, Eltern, Trainern und Betreuern lösten Staunen und Begeisterung aus.
Der Knaller des Rahmenprogramms war natürlich das Uhrenhandicap-Match von GM Markus Ragger gegen das All-Time-Best-Olympiateam. Markus demonstrierte, dass er völlig zurecht zum Kreis der besten 100 Schachspieler der Wert gehört. Er gewann diesen Wettkampf mühelos mit 9:1. Lediglich Luca Kessler und Matthias Burschowsky gelangen vielbeachtete Remis. Ein Höhepunkt des Festabends war gleich zu Beginn als Aaron Pilsan ein Klavierwerk von Chopin vortrug. Durch den Abend führte Dieter Monz, der mit großer Souveränität und vielen spontanen Einfällen bewies, dass er ein Meister seines Faches ist. Der angenehme Background-Jazz von Günter Amann und seinen Musikerkollegen trug wesentlich zum fulminanten Erfolg des Abends bei. In der kreativen Atmosphäre des Abends wurde sogar der bisher noch nicht gefundene der Name der Band geboren, der in mehrfacher Hinsicht seine Doppelbedeutungen hat: Die JazzMates
Dokumentiert war die Geschichte von 25 Jahren Vorarlberger Schacholympiade auf 30 Laufmetern Plakatständern, viele Anekdoten und einiges an Zahlenmaterial und Statistik ist in der Festschrift von Mag. Stephan Hofer nachzulesen. Auch Überraschungen fehlten nicht, wie die Geburtstagstorte von Ilse Hofer und ihrer Tochter (Bild auf der Seite des VSCHV). Besondere Wertschätzung wurde der Vorarlberger Schachgemeinde von Bürgermeister DI Richard Amann und seinen Stadtratskollegen Bernhard Amann und Edith Mathis sowie ASVÖ-Präsident Ing. Hans Ludescher entgegen gebracht, die den Abend sichtlich genossen und mit der Politikerrunde auf der Bühne abschlossen.
Die Beiträge so vieler Menschen ließen die 25. Vorarlberger Schacholympiade für Kinder und Jugendliche zu einem Gesamtkunstwerk werden. Im Bild Präsident Ing. Albert Baumberger der dem Initiator und Mitbegründer der Vorarlberger Schacholympiade, Reinhard Kuntner einen Swarovsky-Kristallläufer überreicht.
Die Jugendbewerbe waren mit 70 Teilnehmer/innen gut besucht. Zusammen mit den 42 Spieler/innen im Nostalgie-Turnier war die 25. Olympiade zahlenmäßig die drittgrößte seit Beginn der Turnierserie. Erfreulich, dass 19 Kinder, so viele wie noch nie, den U8-Bewerb bestritten. Die Ergebnisse der 25. Vbg. Schacholympiade:
Wer die Veranstaltung oder den Video-Stream - insbesondere das Uhrensimultan und den Festabend - verpasst hat, kann sich das auch jetzt noch auf twitch anschauen. Für Stream, Technik und Kameraführung waren David und Angelika Kuntner verantwortlich. Dank Präsidententochter Karin Seidl sind auch schon viele Fotos vom Turnier und vom Festabend und zwei Berichte auf der Seite des Vorarlberger Schachverbandes zu sehen. Das Hohenemser Organisationsteam bedankt sich herzlich bei allen Mitarbeitern, Helfern, Unterstützern, Sponsoren, Spielern und Besuchern.
Im Zuge unseres Kindertrainings ist derzeit eine Erwachsenengruppe, vorwiegend aus Eltern und Bekannten dieser Kinder im entstehen. Das Spiel, das die Kinder besser und besser verstehen und auch regelmäßig zu Hause spielen, hat jetzt auch Papas und Mamas neugierig gemacht. Ein erstes Kennenlernen und Probetraining gab es schon zwischen Weihnachten und Neujahr, am Montag, 14. Jänner von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr geht es jetzt aber richtig los. 8 Interessierte haben sich bereits gemeldet.
Bis zu maximal 12 Personen kann die Gruppe stark sein. Für 4 weitere Menschen, die schon immer mehr über dieses uralte, aus Indien stammende Strategie- und Kampfspiel wissen wollten, besteht jetzt die Chance einzusteigen. Bis auf weiteres ist ein Rhytmus von zwei Wochen, jeweils Montag Abend, vorgesehen. Die ersten 5 Einheiten sind kostenlos, wer längerfristig dabei bleiben möchte bezahlt ganz einfach den Jahresbeitrag für Erwachsene in Höhe von € 50,--.
Anmeldungen bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden.
Übermorgen, Donnerstag, 3. Jänner 14.00 Uhr startet die 25. Vorarlberger Schacholympiade mit den Klassen
U8U10U12U14(aktuelle Anmeldestände)
Anmeldungen sind noch bis 1/2 Stunde vor Spielbeginn möglich, um einen reibungslosen Beginn zu garantieren, bitten wir aber weiterhin um schriftliche Voranmeldungen. Anwesenheitskontrolle am ersten Spieltag: ab 13.30 Uhr
Das Nostagieturnier beginnt am Samstag, 5. Jänner um 9.15 mit Beginn der Anwesenheitskontrolle um 9.00 Uhr. Für dieses Turnier sind Spieler/innen spielberechtigt, die zumindest an einer der früheren Olympiaden mitgespielt haben. Anmeldestand Nostalgieturnier
Anmeldungen bitte weiterhin an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken.
Bei Fragen steht die Olympia-Hotline 0664 80507388 zur Verfügung.
Das Programm
Donnerstag, 3. Januar: