Wie jedes Jahr wurden auch heuer wieder zu Beginn der Semesterferien die Landesmeisterschaften der Klassen U8 bis U18 gespielt. Hohenems stellte 7 der insgesamt 28 Medaillengewinner/innen (25 %). Insgesamt waren in den 11 Kategorien 68 Kinder und Jugendliche am Start, davon 17 aus Hohenems (ebenfalls 25 %). 19 der 68 Teilnehmer waren Mädchen (28 %) Der Mädchenanteil unter den Teilnehmern des SK Hohenems war höher: 7 von 17 (41 %). Auch drei der sieben Hohenemser Medaillen gingen an Mädchen. Während bei den höheren Altersklassen (U12 bis U18) nur mehr wenige Mädchen in Vorarlberg aktiv sind, ist in den Klassen U8 und U10 die Grundlage für einen Neustart gegeben. Je 7 Mädchen waren bei U8 und U10 am Start, die meisten spielten ihre ersten Landesmeisterschaften.
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Zwei dritte und zwei sechste Plätze für die Kinder des SK Hohenems gab es am letzten Wochenende beim Rankweiler Rallye-Turnier. Zwei Wochen vor den Landesmeisterschaften nutzten Carmen Platisa und Alexa Nussbaumer (Bild rechts) in der Schülergruppe und Simon Koller (Bild Mitte) sowie Julia Gstader (Bild links) das Turnier zu einem letzten Test.
Alexa führte vor der letzten Runde noch mit dem Punktemaximum, fiel durch die Niederlage in Runde 5 gegen Jannick Sonderegger aber noch auf Rang 3 zurück. Carmen Platisa gewann drei mal, nur gegen Timo Kranz und Manuel Zebandt gab es eine Niederlage. Damit war sie zweitbestes Mädchen in der Schülergruppe.
Ihren ersten Pokal gewann die noch 9-jährige Julia Gstader in der 22 Teilnehmer/innen starken Schnuppergruppe. Es war dies Julias erst drittes Turnier. Sie gewann 4 von 5 Partien und musste nur zwei wesentlich älteren und um zwei Köpfe größeren Buben den Vortritt lassen. Die einzige Niederlage gab es gegen Turniersieger Matthias Thoma aus Bregenz. In der Schlussrunde musste Julia gegen ihren um zwei Jahre jüngeren Klub- und Trainingskollegen Simon Koller antreten. In dieser Partie ging es um Platz drei. Julia setzte sich durch, für Simon blieb der ebenfalls sehr gute 6. Platz. Simon gewann drei Partien und musste sich ansonsten ebenfalls nur gegen den Turniersieger geschlagen geben.
Bei den Kindern und Jugendlichen stehen als nächstes die Landesmeisterschaften an. Diese werden zu Beginn der Energieferien in Bregenz (U8), Bolgenach (U10 bis U14) und Hohenems (U16 und U18) gespielt. Der Schachklub Hohenems stellt dabei 16 Teilnehmer/innen in 5 Kategorien.
Ergenisse:JugendSchülerSchnuppergruppe
Eine Erfolgsgeschichte, so stehts auf der Tafel im Hintergrund des Fotos, und eine Erfolgsgeschichte ist es auch. Mit dem Beginn des Kinder-Herbsttrainings Ende September sind vier weitere Mädchen zum schon bestehenden kleinen Kern um Alexa Nussbaumer (3. von links) und Carmen Platisa (1. von links) dazu gestoßen: Julia Gstader (2. von links), Anja und Lena Rumpold (4. und 5. von links) und Phoebe Waibel (ganz rechts). Die Gruppe wird ergänzt von fünf Buben U8, Helmut Cyris hat alle Hände voll zu tun, gleichzeitig aber viel Freude mit der Gruppe, sind doch alle einmal wöchentlich (Mittwoch von 17.00 bis 19.00 Uhr) mit Eifer bei der Sache. Inzwischen haben die Kinder mit dem Götzner Rallye-Turnier und der 25. Vbg. Schacholympiade für Schüler und Jugendliche bereits ihr zweites Turnier absolviert und auch die ersten Turniererfahrungen und Punkte gesammelt.
Hohenems stellte bei der Jubiläums-Olympiade Anfang Jänner insgesamt 19 Teilnehmer/innen. Dabei ergab sich das Novum, dass in der Altergruppe U10 gleich fünf Mädchen am Start waren, aber kein einziger Bub. Bubenmangel im Schach quasi, das ist neu!
Na ja, ganz stimmt das natürlich nicht, denn in der Gruppe U8 waren dafür 5 Buben und mit Anja Rumpold nur ein Mädchen am Start. Insgesamt waren bei den Kinderbewerben 7 Buben und 6 Mädchen für Hohenems am Start, also war es fast schon ausgeglichen. Im Nostalgieturnier war die Hohenemser Männerübermacht hingegen gravierend: 12 Männer waren da am Start und einzig Aydan Bas hielt als junge Frau dagegen. Mit 26 Teilnehmer/innen, 13 bei den Kindern und ebenso vielen beim Nostalgieturnier stellte der SK Hohenems denn auch die meisten Aktiven bei seiner zweiten großen Heimveranstaltung innerhalb von zwei Monaten.
Von der Jubiläums-Olympiade gibt es noch eine Vielzahl von noch unveröffentlichten Bildern. Eine kleine Auswahl ist hier zu sehen.
Vier schwere Runden hat das Bundesliga-Team des SK Hohenems ab Donnerstag, 17. Jänner, 16.00 Uhr im Grazer Bundesliga-Hotel Novapark auf dem Programm. Die Startrunden im Hohenemser Löwensaal dürften den heimischen Fans noch gut in Erinnerung sein. So schön der Rahmen für Spieler und Zuseher war, der sportliche Erfolg blieb für Hohenems leider aus. Ein einziges (überraschendes) Unentschieden konnte gegen den SV Raika Rapid Feffernitz erzielt werden. Gegen die vermeintlich leichteren Gegner Absam und Ansfelden setzte es hingegen knappe und bittere 2,5:3,5 Niederlagen. Einziger Trost: auch für andere renommierte Mannschaften lief es nicht viel besser. Wulkaprodersdorf, Husek Wien und Fürstenfeld haben ebenfalls erst ein mageres Pünktchen auf dem Konto. Hohenems hält sich derzeit knapp über dem ominösen Strich und es ist klar, dass sich die Mannschaft im weiteren Verlauf der Meisterschaft einem beinharten Abstiegskampf stellen muss. Die Aussichten sind nicht allzu gut, aber abgerechnet wird sicherlich erst nach der letzten und 11. Runde, am 24. März 2013 in St. Veit. Die Grazer Runde bringt am Sonntag auch den Spitzenkampf zwischen den beiden verlustpunktfreien Mannschaften von Baden und Jenbach. Das Interesse der Vorarlberger Schachfreunde indes wird wohl auf das Abschneiden des SK Hohenems gerichtet sein. Brutal wie selten sind Altlas, Fröwis und Co. unter Druck, trotz ganz schwerem Programm müssen Punkte her, denn sonst droht der Absturz ans Tabellenende, von dem man dann in der Schlussrunden in St. Veit wohl nur noch sehr schwer wegkommen würde. Das Programm der Hohenemser:
Donnerstag, 17. Jänner 16.00 Uhr, SK Advisory Invest Baden - SK Hohenems 3,5 : 2,5
Freitag, 18. Jänner 14.00 Uhr, SK Hohenems - SK MPÖ Maria Saal 1,5 : 4,5
Samstag, 19. Jänner 14.00 Uhr, ASVÖ Wulkaprodersdorf - SK Hohenems 4 : 2
Sonntag, 20. Jänner 10.00 Uhr, SK Hohenems - SK Husek Wien 5,5 : 0,5
Die Partien werden LIVE übertragen.
Seite der SchachbundesligaErgebnisse auf chess-results.com

Zwei Altacher Buben, der eine dem Bubenalter inzwischen längst entwachsen und in Salzburg lebend, der andere noch ein echter 15-jähriger Altacher Blondschopf, haben in der Bregenzer Doppelrunde der 2. Bundesliga-West für Hohenems entscheidende Punkte eingefahren. Sowohl Emilian Hofer (Bild links) als auch Matthias Burschowsy (rechts) remisierten am Samstag gegen den ASK Salzburg und gewannen ihre Partien am Sonntag in einem harten Schlagabtausch gegen Rochade Rum. Der Sieg gegen Salzburg war verdient, gegen Rochade Rum war eine Portion Glück dabei, trotz 2:0 Zwischenführung nach Siegen auf Brett 1 und 2, wurde das ganze noch zur Zitterpartie.
Die Teamleistung war insgesamt überzeugend, besonders beeindruckend war ein weiteres Mal der Auftritt von IM Dennis Breder, der beide Partien gewann und nun eine Bilanz von 5 Punkten aus 6 Partien aufweist. IM Guntram Gärtner spielte am Samstag remis, musste dann aber auf Grund eines sich abzeichnenden Virus-Infekts passen. Für ihn sprang am Sonntag kurzfristig IM Milan Novkovic ein und sorgte zusammen mit Dennis für die frühe Führung. Dmitry Atlas sichtlich geschwächt von einer langsam abklingenden Erkältung biss auf Grund der Personalsituation die Zähne zusammen und kann trotz dieses Handicaps mit einem Sieg und einer Niederlage ausgeglichen bilanzieren. Bei Luca Kessler lief es nach dem selben Drehbuch, Sieg am Samstag, Niederlage am Sonntag, mit 5 Punkten aus 7 Partien schaut die Gesamtbilanz ebenfalls sehr gut aus.
Nachdem sowohl Zillertal gegen Tabellenführer SIR Salzburg als auch Bregenz gegen Schwaz verloren haben, heißt der neue Tabellenzweite SK Hohenems. SIR Salzburg ist nur noch theoretisch einzuholen, praktisch stehen die Salzburger als Meister der 2. Bundesliga-West und Aufsteiger in die 1. Bundesliga fest.
Ein kräftiges Lebenszeichen am Tabellenende gab Mozart Salzburg mit einem 3:3 Unentschieden und einem 4:2 gegen Kufstein/Wörgl, allerdings könnte das Aufbäumen bereits zu spät sein. Verschlechtert hat sich die Situation im Abstiegskampf sowohl für Götzis (zwei knappe 2,5 : 3,5 Niederlagen) als auch Rochade Rum, das zumindest einen Zähler holte. Die Schlussrunden am Walserberg werden vom 8. - 10. März 2013 gespielt.