Luca Kessler drängt immer mehr nach vorne. Beim Nostalgieturnier verfehlte Luca mit dem 4. Rang noch ganz knapp einen Pokalrang, doch tags darauf in Feldkirch beim Internationalen Dreikönigsturnier gelang ihm gleich der Turniersieg. Entscheidend war der Sieg in der direkten Begegnung mit Georg Fröwis, die er diesmal gewann. Luca ist damit mit seinen 15 Jahren der jüngste Vorarlberger Schnellschachmeister aller Zeiten.
Eine starke Leistung bot auch Robert Jedlicka mit 5 Punkten und dem achten Rang. Robert remisierte in der letzten Runde mit Georg Fröwis, der nach dem Turniersieg bei Nostalgieturnier in Hohenems diesmal hinter den Erwartungen zurückblieb. Nebst Luca und Georg spielten noch einige weitere Spieler zwei Schnellschachturniere innerhalb von zwei Tagen wie zum Beispiel Christian Srienz, Philipp Scheffknecht, Annika Fröwis, Felix Bahl oder Enno Proyer.
Im Zuge unseres Kindertrainings ist derzeit eine Erwachsenengruppe, vorwiegend aus Eltern und Bekannten dieser Kinder im entstehen. Das Spiel, das die Kinder besser und besser verstehen und auch regelmäßig zu Hause spielen, hat jetzt auch Papas und Mamas neugierig gemacht. Ein erstes Kennenlernen und Probetraining gab es schon zwischen Weihnachten und Neujahr, am Montag, 14. Jänner von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr geht es jetzt aber richtig los. 8 Interessierte haben sich bereits gemeldet.
Bis zu maximal 12 Personen kann die Gruppe stark sein. Für 4 weitere Menschen, die schon immer mehr über dieses uralte, aus Indien stammende Strategie- und Kampfspiel wissen wollten, besteht jetzt die Chance einzusteigen. Bis auf weiteres ist ein Rhytmus von zwei Wochen, jeweils Montag Abend, vorgesehen. Die ersten 5 Einheiten sind kostenlos, wer längerfristig dabei bleiben möchte bezahlt ganz einfach den Jahresbeitrag für Erwachsene in Höhe von € 50,--.
Anmeldungen bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden.
Übermorgen, Donnerstag, 3. Jänner 14.00 Uhr startet die 25. Vorarlberger Schacholympiade mit den Klassen
U8U10U12U14(aktuelle Anmeldestände)
Anmeldungen sind noch bis 1/2 Stunde vor Spielbeginn möglich, um einen reibungslosen Beginn zu garantieren, bitten wir aber weiterhin um schriftliche Voranmeldungen. Anwesenheitskontrolle am ersten Spieltag: ab 13.30 Uhr
Das Nostagieturnier beginnt am Samstag, 5. Jänner um 9.15 mit Beginn der Anwesenheitskontrolle um 9.00 Uhr. Für dieses Turnier sind Spieler/innen spielberechtigt, die zumindest an einer der früheren Olympiaden mitgespielt haben. Anmeldestand Nostalgieturnier
Anmeldungen bitte weiterhin an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken.
Bei Fragen steht die Olympia-Hotline 0664 80507388 zur Verfügung.
Das Programm
Donnerstag, 3. Januar:
Viele Emotionen, meist lachende Gesichter, dann und wann nach einer Niederlage auch eine Träne gab es bei der 25. Vorarlberger Schacholympiade im Hohenemser Löwensaal. Ein Feuerwerk an Ideen und Kreativität gab es diesmal nicht nur in den genau 530 gespielten Partien sondern auch in dem sehr umfangreichen Rahmenprogramm. Besonders am Festabend und beim Nostalgieturnier war die große Verbundenheit der Vorarlberger Schachgemeinde sehr deutlich spürbar. Die Geschichten vieler der insgesamt mehr als 1000 Teilnehmer/innen aller Olympiaden und die daraus entstandene Solidarität zwischen Spielern, Funktionären, Eltern, Trainern und Betreuern lösten Staunen und Begeisterung aus.
Der Knaller des Rahmenprogramms war natürlich das Uhrenhandicap-Match von GM Markus Ragger gegen das All-Time-Best-Olympiateam. Markus demonstrierte, dass er völlig zurecht zum Kreis der besten 100 Schachspieler der Wert gehört. Er gewann diesen Wettkampf mühelos mit 9:1. Lediglich Luca Kessler und Matthias Burschowsky gelangen vielbeachtete Remis. Ein Höhepunkt des Festabends war gleich zu Beginn als Aaron Pilsan ein Klavierwerk von Chopin vortrug. Durch den Abend führte Dieter Monz, der mit großer Souveränität und vielen spontanen Einfällen bewies, dass er ein Meister seines Faches ist. Der angenehme Background-Jazz von Günter Amann und seinen Musikerkollegen trug wesentlich zum fulminanten Erfolg des Abends bei. In der kreativen Atmosphäre des Abends wurde sogar der bisher noch nicht gefundene der Name der Band geboren, der in mehrfacher Hinsicht seine Doppelbedeutungen hat: Die JazzMates
Dokumentiert war die Geschichte von 25 Jahren Vorarlberger Schacholympiade auf 30 Laufmetern Plakatständern, viele Anekdoten und einiges an Zahlenmaterial und Statistik ist in der Festschrift von Mag. Stephan Hofer nachzulesen. Auch Überraschungen fehlten nicht, wie die Geburtstagstorte von Ilse Hofer und ihrer Tochter (Bild auf der Seite des VSCHV). Besondere Wertschätzung wurde der Vorarlberger Schachgemeinde von Bürgermeister DI Richard Amann und seinen Stadtratskollegen Bernhard Amann und Edith Mathis sowie ASVÖ-Präsident Ing. Hans Ludescher entgegen gebracht, die den Abend sichtlich genossen und mit der Politikerrunde auf der Bühne abschlossen.
Die Beiträge so vieler Menschen ließen die 25. Vorarlberger Schacholympiade für Kinder und Jugendliche zu einem Gesamtkunstwerk werden. Im Bild Präsident Ing. Albert Baumberger der dem Initiator und Mitbegründer der Vorarlberger Schacholympiade, Reinhard Kuntner einen Swarovsky-Kristallläufer überreicht.
Die Jugendbewerbe waren mit 70 Teilnehmer/innen gut besucht. Zusammen mit den 42 Spieler/innen im Nostalgie-Turnier war die 25. Olympiade zahlenmäßig die drittgrößte seit Beginn der Turnierserie. Erfreulich, dass 19 Kinder, so viele wie noch nie, den U8-Bewerb bestritten. Die Ergebnisse der 25. Vbg. Schacholympiade:
Wer die Veranstaltung oder den Video-Stream - insbesondere das Uhrensimultan und den Festabend - verpasst hat, kann sich das auch jetzt noch auf twitch anschauen. Für Stream, Technik und Kameraführung waren David und Angelika Kuntner verantwortlich. Dank Präsidententochter Karin Seidl sind auch schon viele Fotos vom Turnier und vom Festabend und zwei Berichte auf der Seite des Vorarlberger Schachverbandes zu sehen. Das Hohenemser Organisationsteam bedankt sich herzlich bei allen Mitarbeitern, Helfern, Unterstützern, Sponsoren, Spielern und Besuchern.

Immer beliebter wird das Donau Open in Aschach auch bei Vorarlbergs Schachenthusiasten. Angeführt von IM Georg Fröwis machte sich eine stattliche Abordnung von Spielern aus Vorarlberg, besonders des SK Hohenems, auf den Weg ins oberösterreichische Aschach um kurz vor Jahresende noch einmal in einem 7-rundigen Open eine Standortbestimmung vorzunehmen.
In der stark besetzten A-Gruppe konnte Georg Fröwis den ausgezeichneten dritten Rang erreichen. In der letzten Runde verteidigte er den Stockerlplatz mit einem Remis gegen GM Rainer Buhmann. Mit Überraschungssieger Lukas Handler und dem Zweiten, IM Andreas Diermair, gab es heuer einen österreichischen Dreifachsieg.
Luca Kessler hielt sich gut im Mittelfeld und konnte mit zwei vollen Erfolgen in den Runden 6 und 7 im Schluss-Klassement noch weit bis auf Rang 14 vorstoßen. Matthias Burschowsky tat sich zu Beginn recht schwer, konnte mit 1,5 Punkten aus den letzten zwei Runden und und einem 50 %-Gesamtergebnis den Schaden aber in Grenzen halten. Weitere Vorarlberger in der A-Gruppe waren: Fabian Matt (Wolfurt, Platz 34), Stefan Greussing (Höchst, Platz 77), Annika Fröwis (Lustenau, Platz 78), Enno Proyer (Dornbirn, Platz 99), Alexander Gerold (Rankweil, Platz, 106) und Saro Khachatouri (Feldkirch, Platz 108). 109 Teilnehmer spielten im A-Turnier.
Auch in de B-Gruppe spielte ein Vorarlberger, nämlich Simon Heinrici aus Lustenau um die vorderen Plätze mit. Erst eine Niederlage in der letzten Runde warf ihn auf Rang 9 zurück. Laslo Nussbaumer startete von Startrang 15 aus und Rang 15 mit 4,5 Punkten aus 7 Partien wurde es auch in der Schlussrangliste. Vincent und Patrick Nussbaumer konnten sich um je 9 Ränge gegenüber der Startrangliste verbessern und erreichten mit 3 aus 7 die Plätze 52 (Vincent) und 55 (Patrick). Michael Kuhn (SK Rankweil) durfte mit Rang 18 ebenfalls zufrieden mit seinem Abschneiden in Aschach sein. Im B-Turnier kämpften 87 Spieler.
Beim Zürcher Weihnachtsopen 2012 beteiligten sich mit GM David Baramidze und GM Fako Bindrich zwei Hohenemser Bundesligaspieler. David Baramidze gelang dabei ein schöner Turniersieg im Blitzturnier. Im Meisterturnier lief es besser für Falko Bindrich. Die beiden kreutzten in der letzten Runde die Klingen und nachdem nur dem Sieger ein nenneswerter Geldpreis winkte wurde voll gefightet. Falko erreichte durch den Sieg den guten 6. Rang, während David auf Rang 23 abstürzte.
Weihnachtliches Schach gab es auch in Vorarlberg, nämlich bei dem vom SV Lochau durchgeführten Weihnachtsblitzturnier. Während Laslo, Vincent und Patrick im fernen Aschach um Punkte stritten, machten sich Leon, Christoph, Maria und Alexa Nussbaumer auf nach Lochau. Alexa gelang dabei das Kunststück mit 5 Punkten aus 9 Partien den Jugendpreis zu gewinnen!