Ein starkes Finish in der Hohenemser Schnellschachserie legte am vergangenen Freitag Robert Sandholzer hin. Er gewann beim sechsten und letzten Turnier erstmals und erreichte damit auch mit Respektabstand den zweiten Rang in der Gesamtwertung. Der erste Rang war schon nach 4 Turnieren fix an Rainer Bezler (SK Lustenau) vergeben gewesen. Rainer erreichte beim 6. Turnier so wie Robert Sandholzer 3,5 Punkte was allerdings nur zum dritten Turnierrang reichte. Den zweiten Platz sicherte sich Kai Medwed mit ebenfalls 3,5 Punkten. Er besiegte Rainer Bezler in einer sehenswerten Partie. Bild: der Klubmeister des SK Hohenems 2010, Robert Sandholzer bei seiner Partie gegen Leon Nussbaumer.

Die Kategorie der Meisterkandidaten wurde ein weiteres mal die Beute von Kurt Kaufmann, der vor Felix Bahl und Vincent Nussbaumer gewann. Schließlich sicherte sich Sergiy Yakovlyev den Sieg in der allgemeinen Klasse vor Alexander Fürst und Christoph Nussbaumer. 

An dieser ersten Schnellschachserie beteiligten sich insgesamt in 6 Turnieren 36 Spieler. Drei davon (Robert Sandholzer, Andreas Kezic und Gerhard Fröwis) spielten alle 6 Turniere und hatten dementsprechend 2 Streichresultate. Ein Streichresultat hatten aufzuweisen: Rainer Bezler, Kurt Kaufmann, Vincent Nussbaumer, Sergiy Yakovlyev und Hubert Graier.

Zehn Spieler holten im Rahmen der Gesamtwertung einen Geldpreis (Abstufung: 1. Rang €100,-- / 2. Rang € 90,-- / 3. Rang € 80,-- usw.). Den dritten Rang in der Gesamtwertung hinter Rainer Bezler und Robert Sandholzer sicherte sich Herbert Tschedemnig (SK Dornbirn), dem dazu 4 Turniere genügten. 

Allgemeine Klasse          Meisterkandidaten         Meisterklasse          Gesamtwertung

An diesem Tag (13. Oktober 2010) mit großer Wahrscheinlichkeit die am höchsten gespielte Schachpartie der Welt: Der Hohenemser Dr. Christoph Nussbaumer spielt mit dem Tiroler Bergsteiger Hannes Baur eine Partie am Kilimanjaro auf 5680 m.

In dieser Höhe beträgt der Sauerstoffgehalt der Luft weniger als 50 % im Vergleich zum Meeresniveau. Laut der Schweizer Gebirgsmedizinerin Dr. med. Jacqueline Pichler können sich ab 5.500 nur noch die wenigsten an die Höhenverhältnisse anpassen. Alle Achtung, wo andere schauen, dass sie so schnell wie möglich wieder runter kommen, spielen die beiden seelenruhig eine Partie Schach!

Ob's für einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde reicht ist schwer zu verifizieren. Wer hat denn schon "höher" gespielt? Hinweise erbeten!

Einen spannenden Abend erlebten rund 40 Schachspieler aus ganz Vorarlberg bei der gestrigen AK-Firmenmeisterschaft im Atrium des ODC der Firma OMICRON electronics in Klaus. Gespielt wurde in den Klassen Vereins- sowie Amateurspieler, es gab eine Einzel- und eine Teamwertung. Dmitry Atlas holte sich nach 9 Runden (5 Minuten Bedenkzeit pro Spieler) mit 7,5 Punkten ungeschlagen den Einzeltitel. Das Team OMICRON 1 (Dmitry Atlas, Robert Sandholzer, Reinhard Kuntner) verteidigte den Titel aus dem Vorjahr sicher. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Glas Längle und VBG-Online.

Bei den Amateurteams errang OMICRON 2 (Andreas Kezic, Sergiy Yakovlyev, Peter Meinhardt, Holger Schindler) den zweiten Rang. Sieger wurde das Team vom ORF Landesstudio Dornbirn. Peter Meinhardt (ein OMICRON Kollege der noch nicht bei Hohenems spielt) durfte für seinen dritten Platz in der Amateur-Einzelwertung eine weitere Glastrophäe entgegen nehmen.Die Teilnehmer waren mit den optimalen Turnierbedingungen im Atrum des ODC sichtlich zufrieden. AK-Vizepräsident Werner Gohm nahm die Siegerehrung vor. (Bild: Dmitry Atlas)

Heute ist es soweit. Die Jugendschach-WM in Griechenland startet mit der ersten Runde. Mit dabei sind drei Schachkids des SK Hohenems: Emilian Hofer (Open U12), Patrick Nussbaumer (Open U10) und Alexa Nussbaumer (Girls U8). Gespielt werden 11 Runden bis 30. Oktober. Gespielt wird täglich um 15.00 Uhr MESZ. Am 24. Oktober wird eine Doppelrunde gespielt (8.00 Uhr und 15.00 Uhr), am 25. Oktober ist ein Ruhetag.

Die aus 8 Personen bestehende Vorarlberger Delegation ist gestern nach langer Anreise gut am Spielort angekommen. Nebst den drei Hohenemsern spielen noch Luca und Michaela Kessler (SK Dornbirn) und Fabian Matt (SK Wolfurt). Begleitet werden die Kinder und Jugendlichen von Rühmut Hofer und Maria Nussbaumer. Die ersten 5 Bretter von U12, U14, U16 und U18 (Open und Girls) werden live übertragen.

Webseite des Veranstalters mit Livepartien

Ergebnisse auf chessresults.com

Zwei Mannschaftssiege gegen Dornbirn und Götzis und eine knappe Niederlage gegen Bregenz. Die Startrunden zur 2. Bundesliga-West verliefen wesentlich erfolgreicher als letztes Jahr. Damit dürfen wir nach den Vorarlberg-internen Begegnungen für den weiteren Verlauf der Meisterschaft optimistisch sein.

Bild: Robert Sandholzer (links) und Kai Medwed (rechts) in der Samstag-Begegnung mit Bregenz. Während Robert ein Versehen seines Gegenspielers Dietmar Heilinger in der Eröffnung ausnutzte verlor Kai im Mittelspiel gegen Annika Fröwis irgendwann im Mittelspiel den Faden und musste sich der erfolgreichen Europameisterschaftsteilnehmerin geschlagen geben.