Der erstmals für eine Österreichische Einzelstaatsmeisterschaft qualifizierte Leon Nussbaumer spielte vom 28. März bis 1. April in Velden/Wörthersee ein gutes Turnier. Bis auf Jakob Gstach aus Wien hatten alle seine Gegner bereits eine internationale ELO-Zahl zwischen 1922 und 2126. Leon erspielte sich sehr gute 2,5 Punkte aus 7 Partien und gewann damit etliche ELO-Punkte und eine ganze Menge an Erfahrung dazu.

Um diese Leistung richtig zu würdigen muss man einen Blick einige Jahre in die Vergangenheit werfen. Während Leon im Jahre 2006 gerade erst mit dem Schachspielen angefangen hatte (ELO-Zahl 1200 - ca. Rang 200 unter seinen Alterskollegen) hatten die meisten seiner heutigen U16 - Kollegen zu diesem Zeitpunkt bereits einige Jahre gespielt und wiesen bereits vor 3 1/2 Jahren durchwegs ELO-Zahlen zwischen 1500 bis 1850 auf. Leon spielte die Staatsmeisterschaften 2010 mit einer ELO-Performance von 1816. Kaum ein anderer Spieler hat sich in so kurzer Zeit so schnell entwickelt. Bei diesem Turnier bewies Leon mit Rang 16 jedenfalls, dass er den Anschluss an die 20 besten Spieler seiner Alterskategorie in Österreich gefunden hat.

Für Vorarlberg, besonders aber für die Schach-Geschwister Kessler aus Dornbirn verlief das Turnier wie im Traum. Während Michaela bei den Mädchen U16 mit dem Punktemaximum von 7/7 das Turnier ganz klar dominierte holte auch ihr erst 13 Jahre alter Bruder Luca bei den Burschen U16 den österr. Staatsmeistertitel (5,5/7). Auch der Wolfurter Fabian Matt durfte mit dem 4. Rang sehr zufrieden sein.

Bei den Mädchen U18 verpasste Annika Fröwis (SK Bregenz) den Meistertitel nur um einen Buchholzpunkt ist damit aber für die Europameisterschaften qualifiziert. U16 Staatsmeister Luca Kessler wird im Mai auch den U14 Bewerb spielen.

Ergebnisse und Partien der U16/U18 Staatsmeisterschaften 2010

Mit einer überzeugenden Leistung in den letzten 4 Runden der Bundesliga-Saison 2009/10 verscheuchte das Team des SK Hohenems alle Abstiegsgespenster. Die 5 Punkte Vorsprung auf den Abstiegsrang 10 in der Schlusstabelle täuschen aber ein wenig. Erst mit dem 4:2 Sieg in der 10. und vorletzten Runde im entscheidenden Duell mit Mayrhofen/Zillertal war die Sache klar. Der ELO-Unterschied zu den Tirolern war nur minimal, 2448 (Hohenems) : 2433 (Mayrhofen), entsprechend war ein Finale zu erwarten, in dem die Entschlossenheit und die besseren Nerven entscheiden würden. Die Ausgangslage war günstig für uns, da zum Klassenerhalt bereits ein 3 : 3 Unentschieden reichte, die Tiroler brauchten unbedingt einen Sieg. Nach dem Schwarzsieg von Valery Atlas gegen David Gross war die Sache klar, es stand 1,5 : 1,5 und sowohl Arik als auch Michael hatten aussichtsreiche Stellungen. Die beiden stellten dann kurz darauf fast gleichzeitig auf 3,5 : 1,5 und sorgten damit für einen uneinholbaren Vorsprung in der Tabelle. Wir dürfen für die Saison 2010/11 planen. Bild: das Sensationsteam der 11. Runde gegen Maria-Saal von links nach rechts: GM Arik Braun, FM Dmitry Atlas, IM Valery Atlas, FM Marco Baldauf, Matthias Burschowsky und Georg Fröwis. Im Hintergrund unser Teambus, der Sportbus der Stadt Hohenems, der uns äusserst wertvolle Dienste leistete. 

 Mit über 130 Teilnehmern in 4 verschiedenen Klassen war das Josefi-Turnier in Dornbirn auch heuer wieder der Magnet im Vorarlberger Jugendturnierkalender. In der Jugendklasse fehlten diesmal Kai Medwed und Leon Nussbaumer. Judoka Leon Nussbaumer trat bei den ebenfalls in Dornbirn ausgetragenen Judo-Landesmeisterschaften an und holte dort den Landesmeistertitel! Dafür darf man ruhig einmal ein Schach-Rallyeturnier auslassen. Bester Hohenemser auf Rang 4 war Emilian Hofer, Vincent und Laslo Nussbaumer, Ekrem Coskun und Aydan Bas landeten in der Jugendklasse auf den Plätzen. Bei den Schülern waren 4 Hohenemser am Start, Bester wurde Julian Kranzl im 6. Rang. Auf 3 Punkte kam Patrick Nussbaumer, je 2 Punkte erspielten Mert Öztürk und Tunhan Bas. Die drei Starter in der Klasse Volksschüler landeten alle in der oberen Tabellenhälfte: Alexa Nussbaumer (3,5 Punkte -12. Rang) Justin Kaufmann (3,5 Punkte - 13. Rang), Timo Bader kam auf 3 Punkte.

Die ersten fünf der Rallye-Gesamtwertung 2010 (Bilder, links Jugend, rechts Schüler):

Schüler: 1. Maximilian Hofer (Feldkirch), 2. Alexander Fürst (Bregenz), 3. Patrick Nussbaumer (Hohenems), 4. Julian Kranzl (Hohenems), 5. Utku Yilmaz (Frastanz)

Jugend: 1. Emilian Hofer (Hohenems) 2. Felix Bahl (Bregenz) 3. Omer Budic (Rankweil - fehlt auf dem Bild), 4. Leon Nussbaumer (Hohenems), 5. Vincent Nussbaumer (Hohenems)

Die Mannschaftswertung der Rallye 2010 gewann Hohenems klar vor Rankweil und Bregenz.

 

Die Ausgangssituation vor den letzten vier Runden könnte dramatischer nicht sein. Wir reden dabei nicht über die Titelentscheidung. Jenbach hat bisher souverän agiert und wenn kein überraschender Einbruch kommt, dann werden die Tiroler auf dem Weg zu ihrem ersten Meistertitel nicht mehr zu stoppen sein. Nein, Dramatik pur verspricht der Abstiegskampf in den Hohenems dieses Jahr voll involviert ist. Bis zur 7. Runde hielt sich das Team noch auf Rang 9 knapp über dem ominösen Strich. Dieser 9. Platz muss gehalten werden, ansonsten droht uns nach 15 Jahren Bundesligazugehörigkeit der Abstieg. Pamhagen hat das schwierigste Restprogramm. Zwischen Hohenems, Zillertal und Husek Wien kommt es noch zu direkten Begegnungen. Diese Punkte zählen doppelt. Besonders der Wettkampf gegen Zillertal in Runde 10 am Montag wird entscheidend für Hohenems sein. Gespielt wird im Rahmen des Badener Schachfestivals vom 27. bis 30. März 2010. Alle Partien werden live übertragen.

Das Programm

Samstag, 27. März 16.00 Uhr     Hohenems    -     Husek Wien

Sonntag, 28. März 14.00 Uhr     Baden          -     Hohenems

Montag, 29. März  16.00 Uhr     Hohenems    -     Zillertal

Dienstag, 30. März   10.00 Uhr  Maria Saal      -     Hohenems

14 Spieler aus Hohenems und 6 aus anderen Vereinen haben die Herausforderung angenommen und spielen bis 26. Juni das 2. VBV Jugend-Open 2010. Darunter sind mit Martha Pilsan, Aydan Bas und Alexa Nussbaumer auch drei Mädchen. In der ersten Runde gab es keine Überraschungen, die Favoriten setzten sich alle durch.

Auf Grund der doch etwas geringen Teilnehmerzahl wurde die Anzahl Runden auf 7 gekürzt. Die 2. Runde findet bereits am kommenden Samstag um 13.30 Uhr statt. Dafür bleibt der Termin in der Karwoche (3. April) spielfrei. Die Ergebnisse der ersten Runde gibt es hier.