Es ist geschafft! Patrick Nussbaumer, Julian Kranzl und Noah Kreiser haben beim Vorarlberger Schülerliga-Finale im Nenzinger Ramschwag-Saal zusammen mit den beiden Neulingen Alexa Nussbaumer und Felix Leindl den Volksschulbewerb souverän gewonnen. Damit heißt der Vorarlberger Vertreter beim Bundesfinale in Velden/Wörthersee vom 13. - 16. Juni Volksschule Hohenems-Markt! Patrick, Julian und Noah erhalten damit die Chance, ihren im Vorjahr errungenen Staatsmeistertitel zu verteidigen. Patrick Nussbaumer gewann in Nenzing mit 6 Punkten aus 7 Partien nicht nur mit der Mannschaft, er setzte sich auch in der Einzelwertung durch. Alexa war beste Erstklässlerin mit 4 Punkten. Julian und Noah kamen auf je 5,5 Punkte und Felix Leindl (er ist aus Helmut's Volksschul-Trainingsgruppe, die erst im Herbst mit dem Training begonnen hat) erreichte immerhin auch schon 3 Punkte. 

 

Vincent Nussbaumer - letztes Jahr noch Mitglied der Hohenemser Volksschul-Meistermannschaft - spielte diesmal im Unterstufenbewerb für sein neues Team des BG Dornbirn und gewann zusammen mit Enno Proyer (SK Dornbirn), Laslo Nussbaumer, Max Niederstetter (beide ebenfalls vom SK Hohenems) und Paul Staudacher auf Anhieb auch diesen Bewerb. Die Jungs von Prof. Werner Bundschuh verteidigten damit ebenfalls ihren Titel vom Vorjahr und dürfen als Belohnung zum Bundesfinale der Unterstufe nach Graz fahren (21.-25. Juni 2010). Von links nach rechts: Vicent Nussbaumer, Paul Staudacher, Laslo Nussbaumer, Max Niederstetter und Enno Proyer

 

 

Sowohl beim Vorarlbergcup als auch beim Nachwuchs-Cup kommen je 2 von 4 Teams eine Runde weiter. Ohne Probleme und diesmal auch stark genug aufgestellt, erreicht Hohenems 1 mit 11 aus 12 die nächste Runde. Hohenems 2 hat als Gruppenzweiter ebenfalls wenig Probleme. Beim Nachwuchs fast ein identisches Bild: Hohenems 1 gibt ebenfalls nur einen Brettpunkt ab (11 aus 12) und wird seiner Favoritenrolle gerecht. Hohenems 2 verliert zwar klar gegen Dornbirn 1 eliminiert aber Bregenz 1 und zieht ebenfalls ins NW-Cupfinale am 24. April ein. Die dritten und vierten Mannschaften beider Bewerbe sind ausgeschieden. Dabei sorgten Sergei Yakovlyev, Holger Schindler, Leon und Laslo Nussbaumer allerdings für einige überraschende Punktegewinne gegen zum Teil wesentlich höher einzuschätzende Gegenspieler. Bild links: Hohenems 2 mit Vincent und Patrick Nussbaumer, Julian Kranzl und Noah Kreiser gegen das mit U16 Jugendstaatsmeister Luca Kessler angetretene Dornbirn. Bild rechts: unsere Jüngsten (Hohenems 4) mit Mert Öztürk, Julian Mathis, Alexa Nussbaumer, Timo Bader und Justin Kaufmann. Alexa und Timo gewannen je eine Partie.

Ergebnisse:        Vorarlberg-Cup         NW-Cup

Seit Anfang März lief im Klubheim des SK Hohenems die diesjährige Senioren-Landesmeisterschaft. 34 Spieler nahmen die 9 Runden in Angriff. Am vergangenen Mittwoch wurde die letzte Runde gespielt. Neuer Seniorenlandesmeister wurde der für den SK Rankweil spielende Hans-Uwe Kock (linkes Bild Mitte). Zweiter wurde Radovan Rankovic (links)vom Schachklub Götzis und Dritter Turnierleiter Albert Hämmerle (rechts) vom SK Höchst. Sehr guter Siebenter wurde mit nur einem Punkt Rückstand auf den Sieger unser Hohenemser Lokalmatador Guntram Mathis. Der Zweite Hohenemser, Mario Milo, landete im Mittelfeld. Auf Grund seiner intensiven Trainertätigkeit im Nachwuchsbereich verzichtete Helmut Cyris diesmal auf einen Start. Bild rechts: Guntram Mathis (rechts) bei seiner Partie in der 9. Runde gegen Adolf Rinderer (SK Sonnenberg) die er in einem Turmendspiel gewann.

Die Mannschaftswertung holte sich Höchst knapp vor Lustenau und Hörbranz. ASVÖ Präsident Ing. Hans Ludescher richtete Grußworte unseres Dachverbandes an alle Teilnehmer und gratulierte den Siegern.  

92 Teilnehmer/innen davon 6 vom SK Hohenems spielten über Ostern im schweizerischen Bad Ragaz ein vor allem in der Breite recht stark besetztes 7-rundiges Open. Georg Fröwis (Bild) spielte ein gutes Turnier, unterlag nur dem späteren Turniersieger IM Andreas Schenk und erreichte schließlich mit 5 Punkten den guten 9. Rang.

Auf drei Punkte kamen Emilian Hofer und Laslo Nussbaumer. Vincent Nussbaumer erzielte nach schlechtem Start in der zweiten Turnierhälfte noch 2,5 Punkte. Sein erst 9-jähriger Bruder Patrick erzielte immerhin 1,5 Punkte und auch Maria Nussbaumer die es sich nicht nehmen ließ, diese große Herausforderung anzunehmen, konnte eine Partie gewinnen.

Besonders bei Emilian Hofer war ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zu letztem Jahr zu verzeichnen. Emilian's Gegnerschnitt betrug 1937 ELO Punkte, die 3/7 bedeuteten eine ELO-Performance von 1883 (Im Vergleich 2009: 1645). Aber auch Laslo (Performance: 1755) und Vincent Nussbaumer nahmen einige ELO-Punkte mit nach Hause. Für die vom 21. - 25. Mai in Eisenstadt stattfindenden Staatsmeisterschaften konnten die Buben jedenfalls wertvolle Spielpraxis sammeln.

Der erstmals für eine Österreichische Einzelstaatsmeisterschaft qualifizierte Leon Nussbaumer spielte vom 28. März bis 1. April in Velden/Wörthersee ein gutes Turnier. Bis auf Jakob Gstach aus Wien hatten alle seine Gegner bereits eine internationale ELO-Zahl zwischen 1922 und 2126. Leon erspielte sich sehr gute 2,5 Punkte aus 7 Partien und gewann damit etliche ELO-Punkte und eine ganze Menge an Erfahrung dazu.

Um diese Leistung richtig zu würdigen muss man einen Blick einige Jahre in die Vergangenheit werfen. Während Leon im Jahre 2006 gerade erst mit dem Schachspielen angefangen hatte (ELO-Zahl 1200 - ca. Rang 200 unter seinen Alterskollegen) hatten die meisten seiner heutigen U16 - Kollegen zu diesem Zeitpunkt bereits einige Jahre gespielt und wiesen bereits vor 3 1/2 Jahren durchwegs ELO-Zahlen zwischen 1500 bis 1850 auf. Leon spielte die Staatsmeisterschaften 2010 mit einer ELO-Performance von 1816. Kaum ein anderer Spieler hat sich in so kurzer Zeit so schnell entwickelt. Bei diesem Turnier bewies Leon mit Rang 16 jedenfalls, dass er den Anschluss an die 20 besten Spieler seiner Alterskategorie in Österreich gefunden hat.

Für Vorarlberg, besonders aber für die Schach-Geschwister Kessler aus Dornbirn verlief das Turnier wie im Traum. Während Michaela bei den Mädchen U16 mit dem Punktemaximum von 7/7 das Turnier ganz klar dominierte holte auch ihr erst 13 Jahre alter Bruder Luca bei den Burschen U16 den österr. Staatsmeistertitel (5,5/7). Auch der Wolfurter Fabian Matt durfte mit dem 4. Rang sehr zufrieden sein.

Bei den Mädchen U18 verpasste Annika Fröwis (SK Bregenz) den Meistertitel nur um einen Buchholzpunkt ist damit aber für die Europameisterschaften qualifiziert. U16 Staatsmeister Luca Kessler wird im Mai auch den U14 Bewerb spielen.

Ergebnisse und Partien der U16/U18 Staatsmeisterschaften 2010