Bundesfinale Unterstufe: BG Dornbirn wieder mit Stockerlplatz
- Reinhard Kuntner
Das BG Dornbirn mit Laslo Nussbaumer, Enno Proyer (SK Dornrbirn), Vincent Nussbaumer, Maximilian Niederstetter und Paul Staudacher (im Bild v.l.n.r. kurz nach dem Gewinn des Landesfinales) verteidigte in Graz den dritten Platz aus dem Vorjahr. War es vor einem Jahr noch eine haudünne Angelegenheit, so konnte der dritte Platz diesmal ganz klar abgesichert werden. Der zweite Platz, den am Schluss das BG/BRG Gleisdorf belegte war in Reichweite, nur das BRG Graz Petergasse siegte mit deutlichem Vorsprung. Bemerkenswert ist aber, dass der Vorsprung der Grazer gegenüber dem BG Dornbirn von 11,5 Punkten (2009) auf nunmehr 4,5 Punkte (2010) geschrumpft ist. Unsere Jungs rücken der absoluten österreichischen Spitze immer näher!
Gleichzeitig fand auch das Finale im Oberstufenbewerb statt. Dieses Finale gewann diemal die HTL Villach (letztes Jahr noch Zweite) vor der HTL Wels und dem BG/BRG Lienz. Das BG Feldkirch belegte auf Grund des Totalausfalls von Brett 3 (0/9) nur den vorletzten Rang. Auszeichnen konnte sich aber Johannes Hillbrand, der mit 6,5 Punkten aus 9 Partien die Brettwertung auf dem Spitzenbrett gewann.
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Halbzeit bei Schnellschachserie: Rainer Bezler gewinnt das 3. Turnier und führt überlegen in der Gesamtwertung
- Reinhard Kuntner
22 Teilnehmer kamen zum dritten Turnier der sechs-teiligen Schnellschach-Serie des SK Hohenems, zwei mehr als letztes mal. Das Turnier hat bereits nach kurzer Zeit eine treue Fangemeinde, der ein gediegenes Kurz-Turnier am Freitag Abend zusagt. Insgesamt haben schon 28 Spieler aus 6 verschiedenen Vereinen das neue Spielangebot genutzt. Erstmals in den Ring gestiegen ist gestern Blitz- und Schnellschachspezialist Georg Fröwis. Für den Sieg reichte es noch nicht ganz, ging die direkte Begegnung gegen Rainer Bezler doch verloren. Rainer seinerseits (Bild links auf Brett 1) verlor zum Auftakt gegen Robert Sandholzer, zog dann aber durch war am Schluss in der Feinwertung um einen Punkt vorne. Dritter wurde diesmal Robert Sandholzer vor Philipp Scheffknecht, der ebenfalls zum ersten mal mit von der Partie war.
In der Kategorie Meisterkandidaten gab es ein totes Rennen zwischen Robert Jedlicka und Reinhard Kuntner. Beide erreichten je 4,5 Punkte aus 5 Partien. Guter Dritter mit 2,5 aus 5 wurde Leon Nussbaumer, der den beiden Siegern allerdings packende Duelle lieferte und jeweils nur ganz knapp das Nachsehen hatte.
Seinen ersten Klassensieg in der allgemeinen Kategorie errang Kemal Nesimovic vom Schachklub Plehan-Derventa Dornbirn. Den beiden Remis zum Start ließ er drei Siege folgen. Damit ging er mit einem halben Punkt Vorsprung über die Ziellinie. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Andreas Kezic und Emilian Hofer (beide Hohenems).
In der Gesamtwertung nach 3 von 4 zu wertenden Turnieren führt Rainer Bezler (Bregenz/Lustenau) mit 320 Punkten deutlich vor Robert Jedlicka (Hohenems) mit 200 Punkten. Ex aequo auf dem dritten Platz mit je 180 Punkten befinden sich Herbert Tschedeming (SK Dornbirn) und Robert Sandholzer (Hohenems).
Nach der Sommerpause geht es weiter, Turnier 4 steigt am 3. September 2010.
Bundesfinale der Volksschulen: Zweiter Platz der VS Hohenems-Markt ist wie eine Sieg
- Reinhard Kuntner
Traumhafte Bedingungen am Wörthersee, 30 von 36 möglichen Punkten, nur ein entfesseltes Siegerteam aus Neusiedl, mit den ultrastarken Mesaros-Brüdern verhinderte den totalen Triumph des Teams der Volksschule Hohenems-Markt beim Bundesfinale der Volksschulen im Jugendgästehaus Cap Wörth in Velden. Schon vor Beginn der Wettkämpfe war klar, dass die Titelverteidigung ganz schwer werden würde, denn die Favoritenrolle war doch auf Seiten der Burgenländer, die mit Doppelstaatsmeister Florian Mesaros auf dem Spitzenbrett aufwarten konnten. Der Zufall wollte es, dass die direkte Begegnung der beiden Titelaspiranten gleich in der ersten Runde ausgetragen wurde. Die Burgenländer konnten mit dieser Situation letztlich besser umgehen und sicherten sich mit dem 3:1 bereits den entscheidenden Vorsprung für den Rest des Turniers. In den folgenden 8 Runden waren das Team aus Neusiedl und Hohenems dann nämlich gleichwertig, beide Mannschaften holten noch jeweils 29 Punkte, womit der Vorsprung dann aber nie mehr wett gemacht werden konnte. Am Ende kam Neusiedl auf 32 Punkte (genau gleich viel übrigens wie Hohenems im letzten Jahr) und Hohenems auf 30. Der Dritte, Gallneukirchen aus Oberösterreich lag mit 21 Punkten bereits deutlich abgeschlagen zurück. Bild, mit Wörthersee im Hintergrund: Sabrina Haid, Schachlehrerin der VS Hohenems-Markt mit ihren Schützlingen Patrick, Noah, Felix, Julian und Alexa.
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Emilian Hofer gewinnt Juniorenturnier in Chur
- Reinhard Kuntner
Der Schachclub Chur organisierte anlässlich des Mitropacups auch ein Rahmenprogramm u.a. ein Simultan mit Altmeister Viktor Kortschnoi und ein Juniorenturnier. Erstaunlich war, wie der mittlerweile 79-jährige Kortschnoi gegen 30 Gegner über viele Stunden seine Runden zog. Die sicherlich sehr kräftezehrende Veranstaltung endete mit einem 26,5 : 3,5 Sieg Kortschnois. Helene Mira ließ es sich nicht nehmen, den Meister zu fordern, verlor jedoch. Eine bleibende Erinnerung und ein Erfahrungsgewinn war es aber allemal. Wer sich nicht mehr genau erinnern kann, was Kampfgeist am Schachbrett eigentlich bedeutet, dem sei empfohlen, einmal einer solchen Veranstaltung mit Viktor Kortschnoi beizuwohnen.
Beim Juniorenturnier U18 waren mit Emilian Hofer (12 Jahre) und Felix Bahl (14 Jahre, SK Bregenz) auch zwei Teilnehmer aus Vorarlberg an Start. Bild: die beiden bei ihrer Partie am Spitzenbrett. Emilian siegte dann auch unangefochten mit 6,5 Punkten aus 7 Partien. Felix wurde mit 6 Punkten Zweiter. Insgesamt waren 34 Teilnehmer am Start.
