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Keine große Rochade in Graz - ein Mannschaftspunkt nach sensationellem 3:3 gegen Titelaspirant Baden

21. November 2010
Reinhard Kuntner

15 GM's (bei 18 Partien) wurden in den drei Startrunden in Graz auf den SK Hohenems "angesetzt". Die geballte Großmeister-Power und auch ein bisschen Pech verfehlten dann in den Runden 1 und 2 auch nicht  ihre Wirkung.

Gegen Meister Jenbach sah es recht lange so aus, als ob wir einen gleichwertigen Kampf liefern können. Einige Spieler des Hohenemser Teams waren aber sichtlich noch nicht warm gespielt, drei Partien kippten nach und nach auf die Seite des Meisters. Die Jenbacher konnten ihren Lauf aus dem Vorjahr fortzusetzen. Das 4,5 : 1,5 wiederholten sie dann auch in Runde 2 und 3 und setzten sich gleich wieder an die Tabellenspitze.

Das Match der zweiten Runde gegen Fürstenfeld war sehr eng und leider reichte selbst eine 2,5 : 1,5 Führung nicht, um ein erstes, zählbares Mannschaftsergebnis zustande zu bringen. GM Rozentalis lehnte in vorteilhafter Stellung ein Remisangebot ab, was sich am Ende bitter rächen sollte. Der Fürstenfeld-Legionär Kurnosov zauberte einen Mattangriff aufs Brett, für die Verwertung unseres Übergewichts am Damenflügel blieb keine Zeit.

Null Mannschaftspunkte nach zwei Runden. Dabei war auch die Hohenemser Personalauswahl mit den GM's Rozentalis, Bogner und Baramidze sowie Valery Atlas, Marco Baldauf und Georg Fröwis durchaus eine beachtliche. Der schwerste Gegner des Wochenendes wartete am Sonntag. Baden trat mit 6 GM's und einem Mannschaftsschnitt von 2621 gegen uns an. Wir hatten im Schnitt pro Brett 166 und in Summe satte 1000 ELO-Punkte weniger. Niemand hätte wohl einen Pfifferling auf uns gewettet, doch die Sensation gelang. Zunächst gerieten wir durch die dritte Niederlage von GM Ed Rozentalis, der in Graz ein rabenschwarzes Wochenende erlebte, in Rückstand. Marco Baldauf machte diesen mit seinem Sieg gegen die österreichische Nummer 2, GM David Shengelia aber wieder wett. Shengelia hatte eine vorteilhafte Stellung überzogen. David Baramidze, Valery Atlas und Georg Fröwis (mit fast 400 ELO-Punkte weniger) hielten ihre prominenten Gegner sicher auf Distanz. Neuzugang GM Sebastian Bogner (Bild, mit den weissen Steinen spielend) blieb es vorbehalten, mit einem weiteren Remis gegen GM Alexander Beliavski den Sack zuzumachen. Sebastian spielte das Endspiel sogar mit einem Mehrbauern, der allerdings nicht zu verwerten war. Ein historisches 3:3 wurde Wirklichkeit. In 16 Bundesligajahren und 6 Europacupteilnahmen gelang uns noch nie auch nur annähernd ein positives Resultat gegen eine so starke Mannschaft.

1. Bundesliga 2010/11   

Die nächsten Runden 4 bis 7 werden vom 20. bis 23. Jänner 2011 wieder in Graz gespielt.

 

Bundesliga 2010/11 beginnt am Freitag in Graz

16. November 2010
Reinhard Kuntner

Am Freitag ist es soweit. In der steirischen Landeshauptstadt Graz treffen sich die 12 Bundesliga Mannschaften zu den ersten drei Runden der neuen Saison. Für den SK Hohenems kommt es gleich knüppeldick. Mit Jenbach (in Runde 1) und Baden (in Runde 3) stehen gleich die beiden Topfavoriten auf dem Programm. Nicht genug damit, mit Fürstenfeld wartet in Runde 2 ein stets brandgefährlicher Gegner, mit dem wir in 15 bisherigen Bundesligajahren eine neagtive Bilanz aufzuweisen haben.  

Allgemein wird heuer mit einer stärkeren Bundesliga gerechnet als im vergangenen Jahr. In den Kampf um den Titel können nebst Jenbach und Baden wohl am ehesten Maria Saal und Fürstenfeld eingreifen. Styria Graz, Wulkaprodersdorf und das launische Lackenbach (das Team mit den zwei Gesichtern) sind im Mittelfeld zu erwarten. Hohenems und Zillertal waren letztes Jahr hinten und müssen erst beweisen, dass sie mehr Wert sind. Von den drei Aufsteigern ist, jedenfalls vom Mannschaftskader her gesehen, St. Veit an der Glan wohl stärker als Salzburg und Pöchlarn einzuschätzen. Die Kärtner sind in der Saison 2008/09 mit Pauken und Trompeten aus der 1. Bundesliga abgestiegen, haben aber postwendend den Wiederaufstieg geschafft. Mit Neuzugang Zoltan Ribli in ihren Reihen ist den Kärntnern beim zweiten Versuch im Oberhaus Fuß zu fassen wesentlich mehr zuzutrauen.

Interessantes Detail am Rande: heuer herrscht in der ersten Bundesliga Parität: es stehen sich je 4 Vereine aus dem Westen (Hohenems, Jenbach, Zillertal, Salzburg), der Mitte (St. Veit/Glan, Maria Saal, Styria Graz, Fürstenfeld) und dem Osten (Pöchlarn, Baden, Wulkaprodersdorf, Lackenbach) gegenüber.

Live-Übertragung  (Freitag ab 16.00 Uhr, Samstag ab 14.00 Uhr, Sonntag ab 10.00 Uhr)

Weiterlesen: Bundesliga 2010/11 beginnt am Freitag in Graz

Schach an der Volksschule Hohenems-Markt wieder voll angelaufen: 18 Kinder zwischen 5 und 7 Jahren mit Eifer dabei

10. November 2010
Reinhard Kuntner

Jeden Dienstag von 14.00 bis 15.40 Uhr heißt es an der Volksschule Hohenems-Markt wieder volle Konzentration. Schachtrainer Helmut Cyris hat zusammen mit VS-Lehrerin Sabrina Haid den neuen Einstiegskurs für die Jüngsten begonnen. Vorgegangen wird nach der Stappen-Methode, einem in den Niederlanden entwickelten und seit Jahren erprobten Programm, um Kinder systematisch mit dem nicht so ganz leicht zu erlernenden Strategiespiel Schach vertraut zu machen. Am letzten Dienstag waren die Gangart der Läufer, Türme und Damen an der Reihe. Die Kinder üben an den Brettern und helfen sich gegenseitig, wenn mal nicht gleich alles ganz klar ist. Gearbeitet wird auch mit speziell für die Kleinen vorbereiteten Diagrammvordrucken, in denen die für eine bestimmte Figur zugänglichen Felder markiert werden. Gegen Ende der Trainingseinheit wird mit Suchbildern die Aufmerksamkeit und das scharfe Sehvermögen der Kinder getestet. Die Suchbilder sehen sich zum Verwechseln ähnlich und haben mit Schach eigentlich gar nichts zu tun. Die Kinder müssen die paar meist sehr kleinen und kaum auffallenden Unterschiede finden. "Damit wird die Aufmerksamkeit der Kinder und auch die Fähigkeit, die Übersicht in komplexen Situationen zu behalten, trainiert", so Trainer Helmut Cyris. "Das sind auch beim Schach ganz wichtige Voraussetzungen, um ein guter Spieler bzw. eine gute Spielerin zu werden".

Von den 18 Kindern sind auch einige Mädchen dabei, die meisten sind aus den ersten Klassen, doch kommen auch einige aus der Vorschule und zwei sogar aus dem Kindergarten.

GM Jan Gustafsson startet durch

07. November 2010
Reinhard Kuntner

Unser ehemaliger Klubkollege GM Jan Gustafsson sorgt seit geraumer Zeit auf und neben dem Brett für Aufsehen in der deutschsprachigen Schachszene. Gusti war ja bekanntlich einer jener Rebellen, die dem Deutschen Schachbund für die Olympiade in Khanty-Mansiysk letztlich eine Absage erteilten. Unstimmigkeiten über die Betreuung und  adequate finanzielle Bedingungen führten zur Absage und in der Folge zu teilweise sehr emotionalen Statements. Jan Gustafsson beteiligte sich jedoch nie an irgendwelchen Schlammschlachten sondern reagierte auf seine Weise. Letztlich war Jan dann doch in Khanty bei der Olympiade dabei, als Coach der Dänen, die mit dem 19. Rang ein Jahrhundertergebnis erzielten. Nach Kritik an der Situation in Deutschland zeigte er selbst, wie es besser geht. Das beeindruckt.

Seine Seite Jan Gustafsson bietet eine Kolumne in der Jan die internationale Schachszene auf pointierte Art kommentiiert. Weiters sind zu finden: die Rubrik Partienanalysen mit guten Analysen topaktuell gespielten Partien und vielem mehr, u.a. Jan Gustafsson lehrt Schach. Seine Seite ist eine absolute Bereicherung im deutschsprachigen Informationsangebot. Sehr empfehlenswert, öfters mal hinein zu schauen. 

Am Schachbrett war Gusti schon sehr lange Profi. Jetzt ist er auch Medienprofi. Wir wünschen ihm am hart umkämpften Sponsoringmarkt jedenfalls viel Erfolg. Gusti war 10 Jahre lang Bundesligaspieler beim SK Hohenems, die letzten 5,6 Jahre in einer Führungsrolle. Rein wirtschaftliche Gründe haben dazu geführt, dass Jan ab heuer unseren Mitkonkurrenten, den Österreichischen Meister SK Jenbach verstärkt. Es kann leicht sein, dass bei der Startrunde der Bundesliga am 19. November in Graz (Hohenems trifft dabei auf Jenbach) Gusti auf der gegnerischen Seite Platz nehmen wird. Dass der Hohenems Coach dabei eine ganz kleine Träne verdrücken wird müssen, wird niemand merken. Im Profigeschäft gibt es keine Sentimentalitäten.

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