
Mit einer Abordnung von 10 Kindern fuhren Maria Nussbaumer, die Familie Hofer und Helmut Cyris zum 12. Jedesheimer Jugendopen, mit dabei war auch Alexander Fürst aus Bregenz, Sieger des vor kurzem abgeschlossenen Schülerturniers in Hohenems.
Mit fast 200 Teilnehmern aus Baden, Württemberg, Bayern und Vorarlberg ist das von Bernhard Jehle organiserte Jugend-Open in Jedesheim eines der größten Nachwuchsturniere im süddeutschen Raum.
Mit der sensationellen Ausbeute von 4 Siegerpokalen, dazu einem dritten Rang und weiteren sehr guten Platzierungen ging es schließlich nach 7 aufregenden Runden Schnellschach (20 Minutenpartien) zurück ins Ländle.
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Dass die jungen Spieler die größten Sprünge nach vorne machen würden war zu erwarten und ist keine allzu große Überraschung. Mit Laslo Nussbaumer (11 Jahre, +179, Bild links) und Vincent Nussbaumer (9 Jahre, +138, Bild rechts) katapultierten sich denn auch zwei unserer jungen Senkrechtstarter mitten in die Spitze der U10 und U12 in Vorarlberg. Dass es aber nie zu spät und auch im reiferen Alter noch möglich ist, ganz bemerkenswerte Leistungen zu erbringen bewies Dkfm. Guntram Mathis. Guntram (72 Jahre, Bild Mitte) gelang es besonders durch seine hervorragenden Leistungen bei den Vbg. Seniorenmeisterschaften und beim Liechtensteiner Senioren-Open seine ELO-Zahl um unglaubliche 149 Punkte auf seine bisherige Bestmarke von 1640 zu schrauben. Bei so viel Energie fragt man sich, was da noch alles möglich ist.
Vom 28. Juni bis 6. Juli stellt sich Jan Gustafsson der größten Herausforderung seiner bisherigen Schachkarriere. Der 29 jährige Hamburger in Diensten des SK Hohenems spielt beim Dortmunder Sparkassen Chess-Meeting gegen einige der ganz Großen des Weltschachs. Gleich in Runde 1 heißt der Gegner Vladimir Kramnik, Gusti spielt in der Eröffnungspartie mit den weissen Steinen. Die weiteren Gegner sind: Arkadij Naiditsch, Shakhriyar Mamedjarow, Wassily Ivantschuk, Loek van Wely, Peter Leko und Ian Nepomniachtchi.
Vorbericht bei Chessbase
Turnierseite
Die Saison 2007/08 ging am vergangenen Samstag mit dem traditionellen Sommerfest zu Ende. Bei dieser Gelegenheit fand auch die Siegerehrung für das kurz zuvor abgeschlossenen Hohenemser Schülerturnier 2008 statt. Auf dem Bild von links nach rechts: Johannes Hillbrand (2.), Alexander Fürst (1.) und Emilian Hofer (3. Rang)
Nachwuchstrainer Helmut Cyris berichtet:
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Jede Organisation muss für ihre Produkte und Leistungen werben. Auf Neudeutsch heißt das dann auch "man betreibt Communications" um seine Zielgruppen zu erreichen. Das gilt selbstverständlich auch für einen Schachklub. Speziell der SK Hohenems tut auf diesem Gebiet ja einiges mit seiner Homepage, mit guten Kontakten zur Presse, mit Veranstaltungen wie "Business meets Chess" vom vergangenen Frühjahr wo zig-tausende Vorarlberger Haushalte die ultimative Botschaft ins Wohnzimmer geliefert bekamen "Schach ist in, Schach ist cool, Schach macht Spaß".
Eine weitere interessante "Kommunikationsschiene" ganz effektiv benutzt hat kürzlich Laslo Nussbaumer (Bild, 11 Jahre). Er hat in seiner Klasse im Gymnasium Dornbirn ein Referat über Schach gehalten und zwar im Rahmen des Religionsunterrichts. Jetzt wollen wir nicht so weit gehen zu behaupten, Schach sei für uns Schachspieler eine Art Religion, aber wenn man Laslo's Referat liest, dann kommt schon ganz toll die Begeisterung rüber, die wir Schachspieler, ob jung oder alt für unser Hobby immer wieder verspüren. Danke Laslo für Deinen Beitrag und die paar kleinen Ungenauigkeiten z.B. über Kasparovs Alter :-) sind überhaupt nicht tragisch.