ImageDas harte Training und die vielen Wettkämpfe auf hohem Niveau machen sich bezahlt. Beim mit 39 Teilnehmern zahlen- und stärkemäßig beachtlich besetzten Qualifikationsturnier zur Schweizer Meisterschaft U12 gewann Emilian mit dem Maximum von 5 Punkten aus 5 Partien. Er war der einzige Nicht-Schweizer im gesamten Teilnehmerfeld. Als Nicht-Eidgenosse kann er sich (leider) nicht für das Finale der Schweizer Meisterschaften qualifizieren. Für eine Standortbestimmung passte das 3-tägige Turnier in der Schweizer Nachbarschaft aber allemal. 

Zum Glück gibts im Juni 2010 aber wieder Österreichische Meisterschaften. Für diese steht die Qualifikation zwar noch aus, doch dürfte Emilian als derzeitige Nummer 3 bei den Buben U12 in Österreich schon durch die ELO-Zahl qualifiziert sein. Mit Vincent Nussbaumer hat Hohenems in der Klasse U12 übrigens noch einen zweiten heissen Kandidaten bei den U12 (derzeit Rang 5 in der österreichischen ELO-Zwischenwertung)

Qualifikationsturnier Wil

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Preisfrage: was haben die beiden Fußballspieler links mit den beiden Schachspielern rechts zu tun? Für Besucher dieser Seite, die mit dem Geschehen im Vorarlberger Schachgeschehen nicht so vertraut sind: es handelt sich bei den beiden Aufnahmen rechts nicht um ein und die selbe Person.

OK, ein kleiner Hinweis: die beiden Ballkünstler links hatten ihre beste Zeit in den 60-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Im Jahre 1966 spielten die beiden in London im Europacup-Halbfinale für Borussia Dortmund gegen das englische Team West Ham United. Borussia gewann dank zweier später Tore (87. und 88. Minute) von Lothar Emmerich (das ist der junge Mann links im Bild). Der zweite im Bild, er legte für gewöhlich ideal für Emmerich auf (manchmal war es auch umgekehrt), ist Sigi Held. Zum Zeitpunkt dieses Triumphs waren unsere beiden Schachzwillinge (wie auch für Uneingeweihte unschwer auf den Bildern zu erkennen ist, handelt es sich um ebensolche) noch nicht auf unserem schönen Planeten angekommen. Ihre erste Sternstunde sollte erst zwei Jahre später schlagen. Nach deren großer Show im EC-Halbfinale gab die englische Presse Emmerich und Held einen bestimmten Namen. So, jetzt sollte der Groschen aber gefallen sein. Wer noch nicht sicher ist, am Ende des Berichts steht die Antwort.

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Günter Amann ist in die Championsleague der internationalen Studienkomponisten aufgestiegen. Mit seiner Studie (Bild: weiss hält Remis) erreichte er beim sehr rennomierten Alexandr Sarychev Memorial Chess Composer Tournament den ausgezeichneten 3. Rang. Dabei reichten viele sehr bekannte Leute in der Welt der Studienkomponisten ihre Arbeiten ein. 60 Studien von 43 Autoren aus 19 Ländern lieferten sich ein harten Rennen um die Plätze. Wer gerne harte Nüsse knackt ist herzlichst eingeladen sich an Günter Amanns Studie zu versuchen. Man sollte sich dafür aber ausreichend Zeit nehmen und auf die Hilfe von Fritz sollte man besser nicht setzen. Das Superprogramm bewertet die Stellung als gewonnen für schwarz, ohne allerdings einen überzeugenden Weg aufzuzeigen. Irgendwann machts dann auch bei Fritz "klack" und er kapiert, dass die Stellung nicht zu gewinnen ist. Auch die anderen Preisträger lieferten sehr schöne Beispiele internationaler Studienkunst ab.  

Bericht der Kommission

Lösungen im Chessbase Format

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Kai Medwed war beim Lustenauer Rallyeturnier eine Klasse für sich. Mit 5 Punkten aus eben so vielen Partien gewann er souverän. Die ansehliche Hohenemser Delegation in Lustenau (Foto: Helmut Cyris) von links nach rechts:

Jugend: Aydan Bas, Ekrem Coskun, Vincent Nussbaumer, Jan Medwed, Nikolas Beck, Emilian Hofer, Kai Medwed, Laslo Nussbaumer, Leon Nussbaumer

Schüler:  Noah Kreiser Patrick und Alexa Nussbaumer. Hintere Reihe die Spielermütter Melanie Kreiser und Maria Nussbaumer (ganz wichtig, falls nach einer Niederlage Trost gespendet werden muss) und Obmann Reinhard Kuntner.

ImageDer SK Hohenems läuft nun schon 6 Jahre dem Landesmeistertitel in Vorarlberg nach. Unser Sponsor OMICRON electronics, Klaus zeigte gestern Abend wie's geht! Nach 11 dramatischen Runden Blitzschach in der Betriebskantine von HILTI Thüringen stand das Team OMICRON 1 als Turniersieger und damit als Vorarlberger Firmenschachmeister 2009 fest. Ein toller Erfolg gleich beim erstmaligen Antreten unseres Sponsors! Das Team bestand aus Robert Sandholzer (Einzelwertung Platz 4), Reinhard Kuntner (EW Rang 5) und Dmitry Atlas (EW Rang 6). Auf den Plätzen 2 und 3 landeten die Schachwerkstatt Bregenz und das Mädchengymnasium Sacré Coeur Bregenz. In der Wertung waren weitere 9 Teams.

 

In der Kategorie Hobbyspieler (unterschieden wurde zwischen Vereins- und Hobbyspielern) holte OMICRON 2 (Sergiy Yakovlyev, Andreas Kezic und Holger Schindler) ebenfalls den 1. Rang. Sergiy Yakolyev war in der Einzelwertung der Hobbyspieler Zweiter und Andreas Kezic Dritter. Die drei dürften nicht mehr lange in dieser Kategorie verbleiben, spielten  Andreas und Holger doch bereits ihre ersten Turnierpartien in der noch jungen Vbg. Mannschaftsmeisterschaft. Auch Sergiy hat gleich gestern Abend noch sein Interesse angemeldet künftig für eines unser Teams spielen zu wollen.  

 

Das Turnier war mit mehr als 50 Spielern, darunter viele starke Turnierspieler, sehr stark besetzt, der Titelgewinn ist daher umso bemerkenswerter. Nächstes Jahr findet die AK-Betriebsmeisterschaft im Atrium des ODC der Firma OMICRON in Klaus statt.

 

Bild v.l.n.r.: Dmitry Atlas, Holger Schindler, Reinhard Kuntner, Andreas Kezic, Sergiy Yakovlyev, Robert Sandholzer