


Preisfrage: was haben die beiden Fußballspieler links mit den beiden Schachspielern rechts zu tun? Für Besucher dieser Seite, die mit dem Geschehen im Vorarlberger Schachgeschehen nicht so vertraut sind: es handelt sich bei den beiden Aufnahmen rechts nicht um ein und die selbe Person.
OK, ein kleiner Hinweis: die beiden Ballkünstler links hatten ihre beste Zeit in den 60-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Im Jahre 1966 spielten die beiden in London im Europacup-Halbfinale für Borussia Dortmund gegen das englische Team West Ham United. Borussia gewann dank zweier später Tore (87. und 88. Minute) von Lothar Emmerich (das ist der junge Mann links im Bild). Der zweite im Bild, er legte für gewöhlich ideal für Emmerich auf (manchmal war es auch umgekehrt), ist Sigi Held. Zum Zeitpunkt dieses Triumphs waren unsere beiden Schachzwillinge (wie auch für Uneingeweihte unschwer auf den Bildern zu erkennen ist, handelt es sich um ebensolche) noch nicht auf unserem schönen Planeten angekommen. Ihre erste Sternstunde sollte erst zwei Jahre später schlagen. Nach deren großer Show im EC-Halbfinale gab die englische Presse Emmerich und Held einen bestimmten Namen. So, jetzt sollte der Groschen aber gefallen sein. Wer noch nicht sicher ist, am Ende des Berichts steht die Antwort.
Weiterlesen: Start zur Bundesliga in Jenbach: zwei mal Atlas war zu wenig


Kai Medwed war beim Lustenauer Rallyeturnier eine Klasse für sich. Mit 5 Punkten aus eben so vielen Partien gewann er souverän. Die ansehliche Hohenemser Delegation in Lustenau (Foto: Helmut Cyris) von links nach rechts:
Jugend: Aydan Bas, Ekrem Coskun, Vincent Nussbaumer, Jan Medwed, Nikolas Beck, Emilian Hofer, Kai Medwed, Laslo Nussbaumer, Leon Nussbaumer
Schüler: Noah Kreiser Patrick und Alexa Nussbaumer. Hintere Reihe die Spielermütter Melanie Kreiser und Maria Nussbaumer (ganz wichtig, falls nach einer Niederlage Trost gespendet werden muss) und Obmann Reinhard Kuntner.
Weiterlesen: Rallye Lustenau: Kai Medwed Turniersieger bei den Jugendlichen mit 100 %
Der SK Hohenems läuft nun schon 6 Jahre dem Landesmeistertitel in Vorarlberg nach. Unser Sponsor OMICRON electronics, Klaus zeigte gestern Abend wie's geht! Nach 11 dramatischen Runden Blitzschach in der Betriebskantine von HILTI Thüringen stand das Team OMICRON 1 als Turniersieger und damit als Vorarlberger Firmenschachmeister 2009 fest. Ein toller Erfolg gleich beim erstmaligen Antreten unseres Sponsors! Das Team bestand aus Robert Sandholzer (Einzelwertung Platz 4), Reinhard Kuntner (EW Rang 5) und Dmitry Atlas (EW Rang 6). Auf den Plätzen 2 und 3 landeten die Schachwerkstatt Bregenz und das Mädchengymnasium Sacré Coeur Bregenz. In der Wertung waren weitere 9 Teams.
In der Kategorie Hobbyspieler (unterschieden wurde zwischen Vereins- und Hobbyspielern) holte OMICRON 2 (Sergiy Yakovlyev, Andreas Kezic und Holger Schindler) ebenfalls den 1. Rang. Sergiy Yakolyev war in der Einzelwertung der Hobbyspieler Zweiter und Andreas Kezic Dritter. Die drei dürften nicht mehr lange in dieser Kategorie verbleiben, spielten Andreas und Holger doch bereits ihre ersten Turnierpartien in der noch jungen Vbg. Mannschaftsmeisterschaft. Auch Sergiy hat gleich gestern Abend noch sein Interesse angemeldet künftig für eines unser Teams spielen zu wollen.
Das Turnier war mit mehr als 50 Spielern, darunter viele starke Turnierspieler, sehr stark besetzt, der Titelgewinn ist daher umso bemerkenswerter. Nächstes Jahr findet die AK-Betriebsmeisterschaft im Atrium des ODC der Firma OMICRON in Klaus statt.
Bild v.l.n.r.: Dmitry Atlas, Holger Schindler, Reinhard Kuntner, Andreas Kezic, Sergiy Yakovlyev, Robert Sandholzer


Günter Amann ist in die Championsleague der internationalen Studienkomponisten aufgestiegen. Mit seiner Studie (Bild: weiss hält Remis) erreichte er beim sehr rennomierten Alexandr Sarychev Memorial Chess Composer Tournament den ausgezeichneten 3. Rang. Dabei reichten viele sehr bekannte Leute in der Welt der Studienkomponisten ihre Arbeiten ein. 60 Studien von 43 Autoren aus 19 Ländern lieferten sich ein harten Rennen um die Plätze. Wer gerne harte Nüsse knackt ist herzlichst eingeladen sich an Günter Amanns Studie zu versuchen. Man sollte sich dafür aber ausreichend Zeit nehmen und auf die Hilfe von Fritz sollte man besser nicht setzen. Das Superprogramm bewertet die Stellung als gewonnen für schwarz, ohne allerdings einen überzeugenden Weg aufzuzeigen. Irgendwann machts dann auch bei Fritz "klack" und er kapiert, dass die Stellung nicht zu gewinnen ist. Auch die anderen Preisträger lieferten sehr schöne Beispiele internationaler Studienkunst ab.
Lösungen im Chessbase Format
Geschwächt durch den kurzfristigen, krankheitsbedingten Ausfall von Heinz Grabher hatte unser Team Hohenems 2 bei den ersten drei Runden der 2. Bundesliga-West große Probleme. Dabei waren die Leistungen auf den Brettern 1-4 durchaus zufriedenstellend. 7,5 Punkte aus 12 Partien waren eine gute Ausbeute, Günter Amann steuerte 2,5 aus 3, Milan Novkovic und Dmitry Atlas je 2 aus 3 bei. Georg Fröwis holte gegen die IM's Dobosz und Weindl je ein Remis und unterlag unserem früheren Mannschaftskollegen IM Lorenz Drabke. Vor scheinbar unlösbaren Problemen standen diesmal unsere Spieler auf den Brettern 5 und 6. Mit 0:6 kassierten wir dort die Höchststrafe und stiegen damit mit einem mageren Mannschafts-Pünktchen (3:3 gegen Dornbirn) ordentlich zerzaust aus dieser internen Vorarlberg-Runde aus. Vom 27. - 29. November gibt es bei den Runden 4-6 in Kufstein für die Mannschaft Gelegenheit zur Rehabilition. Bild: Julia Novkovic (Dornbirn) spielt gegen Günter Amann, auf der Gegenseite ringt Milan Novkovic den Dornbiner Peter Szakolczai nieder.
2. Bundesliga-West