Die Bundesliga 2007/08 ist beendet. Hohenems erreichte sein gestecktes Ziel (Platz unter den ersten drei) und hat sich damit zum insgesamt siebten mal für den European Club Cup qualifiziert (11. - 19. Oktober 2008 in Kallithea, Griechenland).
Für Hohenems lief es in den Runden 8 und 9 praktisch optimal und ein Eingreifen in den Titelkampf zwischen Holz Dohr und Baden schien noch möglich. Im Match gegen Mayrhofen kam dann aber Sand ins Getriebe, die Begegnung endete mit 3:3 womit es am Sonntag galt, den dritten Rang abzusichern.
Die meisten Teams packten zum Saisonende so ziemlich alles aus, was sie zu bieten haben. Die Rekordanzahl von 38 GM's war am Samstag im Einsatz. Bericht unter <weiter>.
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Das Ziel wurde erreicht, in der bisher stärksten Bundesligasaison aller Zeiten.
Die Sensorfiguren sind verpackt, ruhen nun in ihren Kisten bis zum nächsten Bundesligaauftakt in gut einem halben Jahr, Zeit Bilanz zu ziehen. Gleich vorweg: wer in der Saison 2007/08 unter den Medaillengewinnern war, darf wohl zufrieden sein. So sieht man das jedenfalls aus Hohenemser Sicht. Wenngleich, wir geben auch unumwunden zu, selbstverständlich wurde im Vorfeld der eine oder andere Gedanke an die angenehme Vorstellung verschwendet, es noch einmal spannend machen, eventuell doch noch in den Titelkampf eingreifen
zu können. Viel wurde dafür getan. Mit Gusti und Arik stießen zwei Spieler zum Team, die heuer noch nie im Einsatz waren und zuletzt durch gute bis sehr gute Leistungen auffielen. Auch die gemeinsamen Events in Hohenems und Klaus, die Trainings-Sessions von Ed mit Arik und David sollten stimmungsmässig das ihrige dazu beitragen, in Graz den nötigen Schub nach vorne zu erzeugen.
Bereits kurz nach Eintreffen im Grazer Bundesligahotel Novapark gab es
jedoch das erste Anzeichen, dass das Abschlusswochenende nicht problemfrei verlaufen würde. Valery Atlas klagte über Beschwerden, die Diagnose im Grazer LKH lautete auf Mittelohrentzündung. Die sofort eingeleitete Behandlung hielt die Beeinträchtigung zwar in Grenzen, von 100%-iger Fitness konnte jedoch nicht mehr gesprochen werden.
Gleisdorf - Hohenems: selbstverständlich waren wir gewarnt, denn der Tabellenletzte hat schon einigen anderen Teams die Krallen gezeigt. Nebst seinen gesundheitlichen Problem hatte Valery an diesem Abend
mit Mario Sanhu einen Gegner zu bekämpfen, der schier über sich hinauswuchs und nicht einmal, wie man es sonst von Valery gewohnt ist, am Ende zähes Verteidigungsspiel zuließ. Dank der guten Leistungen auf den anderen Brettern und etwas Glück in der Partie Gärtner- Perhinig gelang aber doch noch ein 4:2 Sieg. Man blieb damit dran am Führungsduo, der Vorsprung vergrößerte sich aber um einen halben Punkt.
Hohenems - Klagenfurt: Das Match der letzten Chanche, Anschluß an Holz Dohr und Baden zu finden.
Das Eintreffen von Jan Gustafsson wurde von der gegnerischen Teamleitung zwar noch um Mitternacht entdeckt, dürfte aber doch für zusätzliche Aufwände in der Vorbereitung gesorgt haben. Auf Brett 1 spielte auf Klagenfurter Seite - auch nicht unbedingt erwartet - GM Klaus Bischoff. Klaus war wie uns Gusti im nachhinein verriet bis dahin für ihn nicht zu besiegen. In 8 Partien gab es ebenso oft eine Punkteteilung. In Graz spürte man jedoch recht bald, dass diesmal der Remisbann gebrochen werden würde. Der weisse Druck steigerte sich,
Klaus Bischoff konnte sich davon nicht mehr befreien. Auch die Weisspartien von David und Arik wurden z.T. nach sehr zähem Ringen gewonnen. Ed, Valery und Milan hatten mit ihren Schwarzpartien keine Probleme und remisierten. Milan verpaßte sogar eine Gewinnfortsetzung, die - alle spürten es - in der Luft lag. Das 4,5 : 1,5 brachte uns auf den geteilten 2. Rang, da Baden in dieser Runde knapp verlor. Zu Holz Dohr konnte der Rückstand um einen Punkt verkürzt werden. Jetzt kam natürlich nochmals Hoffnung auf, in der nächsten Runde gegen Mayrhofen die nötigen
Punkte machen und um dann am Sonntag noch um den Titel mitfighten zu können.
Mayrhofen/Zillertal - Hohenems: Eigentlich war das die vermeintlich leichtere Aufgabe als gegen Klagenfurt, die Zillertaler "störten" jedoch durch frühe Remisangebote unser auf Kampf eingestelltes Team. Wir wollten, wir mußten kämpfen, was denn sonst? Ein gravierender Fehler der Teamleitung war das wohl und das nach so langer Bundesligaerfahrung, wie wir später von Julia Novkovic erfuhren, die inzwischen in Graz eingetroffen war. "Müssen" sei immer schlecht, so ihre einfache wie auch einleuchtende Ansicht. Es ist wohl so, denn obwohl wir auf allen Brettern ein zum Teil deutliches ELO-Plus vorzuweisen hatten, war in diesem Wettkampf spürbar Sand im Getriebe, eine gewisse Verkrampfung nicht zu übersehen. Das Unheil nahm seinen Lauf als wir David Baramidze davon überzeugten, mit schlechterer Stellung das freundschaftliche Remisangebot von Jens-Uwe Maiwald abzulehnen und weiter zu spielen. Nur ein paar Züge später war ein schwarzer Bauer weg und danach half auch die beste Verteidigungskunst nicht mehr, am Ende bestrafte Maiwald unseren Hochmut. Nicht genug, auch auf Brett 1 fühlte sich Gusti nicht sehr wohl und es kam wie es in solchen Situationen oft kommt, auch in etwas angenehmerer Stellung akzeptieren seine Gegner meist sein Remisangebot. Valery Atlas spielte erstmals an diesem Wochenende mit Weiss aber die Hoffnung, Ivan Hausner unter Druck setzen zu können erfüllte sich nicht. Hausner spielte in atemberaubendem Tempo, zeitweise waren mehr als zwei Stunden auf seiner Uhr und stellte mehr Probleme, als Valery stellen konnte, am Ende gab es eine Zugwiederholung. Bei Milan wiederholte sich das Malheur von Vortag, eine gewonnene Stellung endete doch nur Remis. Ed Rozentalis holte letztlich mit Weiss auch nichts heraus. Nur Dank des Schwarzsieges von Arik Braun gegen Bernhard Tabernig gelang es überhaupt das 3:3 sicher zu stellen. Das wars, was die Titelambitionen betraf, gewesen. Dabei trat genau das ein, was alle erhofften. Baden schlug im direkten Duell Holz Dohr und machte damit die Entscheidung nochmals spannend.
Hohenems - Ansfelden: hinter dem Antreten des Meisters des Vorjahres stand zunächst ein Fragenzeichen. Durch das Ableben ihres Obmanns und Mäzens waren schon die letzten beiden Runden in der 2. Bundesliga Mitte stark beeinträchtigt. Die Anfeldner gaben aber bald die passende Antwort, sie traten mit einem starken Team an und verloren auch gegen stärkste Gegner keinen Wettkampf. Im Gedenken und zur Ehre eines lieben verstorbenen Schachfreundes und Förderers zu spielen muß wohl eine ganz starke Motivation sein. Jedenfalls sah man in Graz ein bärenstarkes Team. Obwohl Hohenems in diesem Wettkampf wieder die "richtige" Farbverteilung hatte, kam der Vorarlberg-Express nicht mehr auf Touren. Schon gegen Zillertal reichte es zu keinem Weiss-Sieg. Auch gegen Anfelden schafften weder Gusti gegen seinen Brettnachbarn beim Hamburger SK Lubomir Ftacnik, noch David gegen Christian Weiss und auch nicht Arik gegen Hermann Knoll einen greifbaren Vorteil herauszuspielen. Babula und Hellmayr offerierten früh ein Remis, was von Ed Rozentalis und Milan Novkovic auch akzeptiert wurde. Übrig blieb die schlechtere Stellung von Valery Atlas gegen Petr Haba, die nach langem, zähem aber letztlich aussichtslosem Widerstand verloren ging. Zu diesem Zeitpunkt war aber bereits klar, dass die 2,5 Punkte leicht für den sicheren dritten Rang reichen würden.
Die Augen waren zu diesem Zeitpunkt ganz woanders hin gerichtet, denn es kam zu der von Baden erhoffen, von Holz Dohr befürchteten Zuspitzung im Titelkampf. Beide hatten in der Schlußrunde schwere Aufgaben, Baden durch Styrias Verzicht auf Georg Danner auf Brett 6 aber doch die um eine Idee leichtere. Baden mußte (schon wieder dieses "müssen" !) um einen Punkt höher gewinnen als Holz Dohr, dann sollte bei gleicher Brett- und Matchpunkteanzahl die direkte Begegnung entscheiden, welche eine Runde zuvor Baden knapp für sich entscheiden konnte. Baden gegen Styria Graz war bereits beendet, es stand mit ein wenig Glück ein 4,5 : 1,5 für Baden zu Buche. In der anderen Begegnung bei Holz Dohr gegen Maria-Saal stand es 3,5 : 1,5 für die Badener. Es lief noch die Partie Rainer Buhmann (Maria-Saal) gegen Krunoslav Hulak (Holz Dohr), die für Holz Dohr keinesfalls verloren gehen durfte. Die Anzeichen verdichteten sich jedoch, dass das Turmendspiel von Hulak nicht zu halten war und so kam es denn auch. Mit der allerletzten Partie verpasste Holz Dohr, das über weite Strecken der Meisterschaft in Führung gelegen war doch noch den Titel. Wie so oft freuten sich bei der anschliessenden Siegerehrung vor allem der neue Meister Baden und das drittplazierte Hohenems, während Alexander Dohr und seine Leute mit dem Schicksal haderten.
Nebst den Badenern gab es mit Markus Ragger sicherlich einen Spieler, der mit der gerade abgelaufenen Saison seine besondere Freude hatte. In der neunten Runde gegen Lanka gelang ihm der nötige Sieg zu seiner dritten GM-Norm, der Titel ist ihm nun sicher und wird beim nächsten FIDE-Kongress vergeben werden. Herzliche Gratulation dazu aus Hohenems. Ein weiterer Spieler von Maria Saal, Robert Kreisl erzielte gleichzeitig seine erste IM-Norm. Überhaupt beeindruckt das Konzept der Kärntner mit einer Mischung aus jungen Österreichern allen voran Markus Ragger und starken Legionären sich im Vorderfeld der Liga zu behaupten. Durch den Verzicht von Holz Dohr auf den European Club Cup sind Ragger und Co. damit nebst Baden und Hohenems für Kallithea/Griechenland (11. - 19. Oktober 2008) qualifiziert.
Eine weitere allerdings negative Schlagzeile lieferte der erstmals für Wulkaprodersdorf angetretene ELO-Riese Evgenij Miroshnichenko (2647). Seine 0 aus 3 (und 0,5 aus 4) sprechen aber wohl eher für die enorme Stärke der Liga denn für ein Versagen seinerseits. Solche Premieren hat es in der Schachwelt schon mehrere gegeben und es hat schon prominentere betroffen. Wenn nebst Holz Dohr ein Team aus dem Spitzenfeld Grund hatte, mit der Grazer Runde unzufrieden zu sein, dann war es sicher Wulkaprodersdorf. Zur Erinnerung: die Burgenländer waren vor Beginn der 8. Runde noch punktegleich mit Hohenems, nach der 11. Runde klafft eine Lücke von 3,5 Punkten.
ASVÖ Pamhagen hat mit Topbesetzung den angestrebten Klassenerhalt aus eigener Kraft um einen halben Punkt geschafft. Nach dem ersten und auch nach dem zweiten Wochenende sah der Aufsteiger noch noch wie ein sicherer Absteiger aus. Der SK Absam darf sich ebenfalls über ein weiteres Jahr Ligazugehörigkeit freuen, sollte dabei aber nicht vergessen, sich herzlich bei Gleisdorf zu bedanken. Die Steirer spielten bis zur vorletzten Runde konstant mit dem selben Team und den beiden Ungarn T. Horvath und T. Meszaros an den Spitzenbrettern. Nur am letzten Spieltag fehlten die beiden auf Grund einer Terminüberschneidung mit der ungarischen Meisterschaft. Dadurch wesentlich begünstigt sprang Absam damit im letzten Augenblick mit einem 4,5 : 1,5 auf den rettenden 9. Rang.
Leidtragende sind vor allem die Klagenfurter, denen auch ein 4:2 in der direkten Begegnung gegen Mayrhofen nichts mehr half und die nunmehr den Weg in die 2. Bundesliga Mitte antreten müssen. Auch den kleinen Funken Hoffnung, dass Ansfelden verzichten könnte gibt es nicht mehr, die Oberösterreicher haben ihren Verbleib in der Bundesliga bereits bestätigt. Mayrhofen hat vor allem zu Beginn herzerfrischend mitgehalten und so manchem Arriviertem das Leben mehr als nur schwer gemacht, am Ende hat Professor ELO doch wieder Recht bekommen, allerdings wirklich erst ganz am Ende, denn nur einmal, nach der 11. und letzten Runde standen die Tiroler auf einem Abstiegsplatz.
Von Gleisdorf, Mayhofen und Klagenfurt verabschiedet sich die Liga, mit Jenbach stoßen in der Saison 2008/09 ein alt Bekannter und mit Husek Wien und St. Veit zwei Neulinge dazu. Besonders die Wiener scheinen sich einiges vorgenommen zu haben und werden sicher dafür sorgen, dass die Bundeshauptstadt auch in der Bundesliga wieder starke Akzente setzen wird. Heiße Wettkämpfe eventuell unter neuem Reglement (am 12. April wird über die Einführung von Matchpunkten vor Brettpunkten entschieden) sind mit Sicherheit wieder zu erwarten. Noch nie haben sich soviele Schachfans wie in Graz live übers Internet das Spektakel mit angesehen. Die Zahl der Zugriffe hat sich sogar gegenüber Jenbach nochmals deutlich gesteigert. Das Jahr eins nach der Öffnung mag da und dort nicht immer auf Gegenliebe gestoßen sein, die Fangemeinde - und das ist mit Sicherheit eine europaweite - findet jedenfalls Gefallen an der österreichischen Bundesliga. Und die zwölf Teams der Saison 2008/09? Zumindest diese zwölf sind wohl jetzt schon, ein halbes Jahr vor dem Startschuß, der Faszination Österreichische Bundesliga erlegen.
Statistisches nach 13 Jahren Bundesligazugehörigkeit aus Hohenemser Sicht mit allen Spielern, die 2007/08 im Einsatz waren:
|
Gesamtbilanz 1995/96 - 2007/08 |
Saison 2007/08 |
||||||||||||
| Name | Saisonen | Part. |
+ |
= |
- |
Pkt. |
% |
Part. |
+ |
= |
- |
Pkt. |
% |
| Atlas Valery | 13 | 140 | 29 | 78 | 33 | 68 | 49 | 11 | 3 | 4 | 4 | 5 | 45 |
| Gärtner Guntram | 13 | 119 | 28 | 74 | 17 | 65 | 55 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0,5 | 50 |
| Gustafsson Jan | 8 | 60 | 16 | 43 | 1 | 37,5 | 62,5 | 3 | 1 | 2 | 0 | 2 | 67 |
| Novkovic Milan | 8 | 71 | 20 | 34 | 17 | 37 | 52 | 8 | 1 | 5 | 2 | 3,5 | 44 |
| Grabher Heinz | 10 | 65 | 19 | 22 | 24 | 30 | 46 | 4 | 1 | 1 | 2 | 1,5 | 37,5 |
| Naumann Alex | 7 | 48 | 15 | 27 | 6 | 28,5 | 59 | 6 | 1 | 4 | 1 | 3 | 50 |
| Bezold Michael | 7 | 32 | 12 | 17 | 3 | 20,5 | 64 | 4 | 2 | 2 | 0 | 3 | 75 |
| Baramidze David | 4 | 36 | 9 | 21 | 6 | 19,5 | 54 | 10 | 3 | 6 | 1 | 6 | 60 |
| Amann Günter | 7 | 19 | 7 | 7 | 5 | 10,5 | 55 | 2 | 0 | 1 | 1 | 0,5 | 25 |
| Atlas Dmitry | 2 | 7 | 6 | 0 | 1 | 6 | 86 | 3 | 3 | 0 | 0 | 3 | 100 |
| Braun Arik | 2 | 7 | 5 | 1 | 1 | 5,5 | 79 | 4 | 3 | 1 | 0 | 3 | 87,5 |
| Rozentalis Ed | 1 | 7 | 0 | 7 | 0 | 3,5 | 50 | 7 | 0 | 7 | 0 | 3,5 | 50 |
| Drabke Lorenz | 1 | 3 | 3 | 0 | 0 | 3 | 100 | 3 | 3 | 0 | 0 | 3 | 100 |
Die phantastischen 100 %-Leistungen von Lorenz Drabke und Dmitry Atlas sowie das 3,5 aus 4 Ergebnis von Arik Braun kommen in dieser Gesamtbilanz nicht richtig zur Geltung. Sie seien daher an dieser Stelle nochmals ganz besonderes gewürdigt. Insgesamt haben die Spieler des SK Hohenems heuer 21 Partien gewonnen, 34 mal remisiert und 11 mal (im Schnitt pro Runde einmal) die Hand zur Aufgabe gereicht. Im Vergleich dazu Baden (+22 =37 -7) und Holz Dohr (+25 =31 -10).
In den 13 Spielsaisonen wurden in bisher 143 Runden insgesamt 858 Partien gespielt und dabei 456,5 : 401,5 Punkte gesammelt. (+217 =479 -162). Das entspricht einem durchnittlichen Mannschaftsresultat von 3,2 : 2,8. 65 mal ging Hohenems als Sieger vom Tisch, 44 mal als Verlierer und 34 mal endete ein Wettkampf 3:3 Remis. Einmal gelang bisher der Gewinn des Meistertitels (2004), zweimal steht der 2. Rang und vier mal der 3. Rang zu Buche. Je einmal gab es einen 4. und 5. Rang, je zwei mal einen 7. und 9. Rang.
32 mal konnte der Gegner mit dem Resultat von 4:2 bezwungen werden, 20 mal hiess es 2:4. Je 19 mal endete der Wettkampf mit einer knappen Niederlage oder einem knappen Sieg im Ausmaß von 3,5 : 2,5 bzw. 2,5 : 3,5. Zehn mal lautete das Ergebnis 4,5 : 1,5 und fünf mal mußte auch die bittere Pille einer 1,5 : 4,5 Niederlage eingesteckt werden. Immerhin vier mal gelangen auch Kantersiege im Ausmaß von 5:1.
In den 13 Saisonen wurden am öftesten (12 mal) "Sträuße" mit den Klagenfurtern, die nach dem Abstieg wohl den sofortigen Wiederaufstieg anpeilen werden, ausgetragen. Klagenfurt ist das Urgestein der Bundesliga, denn seit der Gründung vor mehr als 30 Jahren werden die Kärtner im nächsten Jahr erst das zweite mal fehlen. Der SK Hohenems ist der einzige Verein, der in den letzen 13 Spielsaisonen ununterbrochen der Bundesliga (vor 2003/04 Staatsliga A) angehörte.
Die Bilanz der Mannschaftswettkämpfe des SK Hohenems in 13 Jahren Bundesliga:
| Gegnerisches Team | Anzahl Saisonen | + | = | - | Partien | Punkteverhältnis |
| Die Klagenfurter |
12 |
7 |
1 |
4 |
72 |
39,5 : 32,5 |
| Fürstenfeld |
11 |
4 |
2 |
5 |
66 |
31,5 : 34,5 |
| Austria Graz |
10 |
3 |
4 |
3 |
60 |
30,5 : 29,5 |
| Gleisdorf |
8 |
4 |
3 |
1 |
48 |
26 : 22 |
| Hietzing/Fischer |
8 |
2 |
3 |
3 |
48 |
22 : 26 |
| Merkur Graz |
7 |
0 |
0 |
7 |
42 |
14,5 : 27,5 |
| Wr. Neustadt |
7 |
4 |
1 |
2 |
42 |
25,5 : 16,5 |
| Holz Dohr/Frohnleiten |
6 |
1 |
4 |
1 |
36 |
18 : 18 |
| Jenbach |
6 |
1 |
3 |
2 |
36 |
17 : 19 |
| Loosdorf/Melk |
6 |
3 |
2 |
1 |
36 |
19,5 : 16,5 |
| Union Ansfelden |
5 |
2 |
0 |
3 |
30 |
15 : 15 |
| Absam |
5 |
3 |
1 |
1 |
30 |
18 : 12 |
| Tschaturanga |
5 |
3 |
1 |
1 |
30 |
18 : 12 |
| Styria Graz |
4 |
2 |
1 |
1 |
24 |
13,5 : 10,5 |
| Mozart Salzburg |
4 |
4 |
0 |
0 |
24 |
15,5 : 8,5 |
| Ottakring |
4 |
2 |
2 |
0 |
24 |
14 : 10 |
| Maria-Saal |
3 |
1 |
1 |
1 |
18 |
8,5 : 9,5 |
|
Wulkaprodersdorf |
3 |
1 |
0 |
2 |
18 |
7,5 : 10,5 |
| Mayrhofen/Zillertal |
3 |
2 |
1 |
0 |
18 |
11,5 : 6,5 |
| VÖEST Linz |
3 |
2 |
0 |
1 |
18 |
12 : 6 |
| SC Margareten Winterthur |
3 |
0 |
0 |
3 |
18 |
5,5 : 12,5 |
| Traun |
3 |
1 |
1 |
1 |
18 |
9 : 9 |
| Schwarzach |
3 |
2 |
1 |
0 |
18 |
11 : 7 |
|
Baden |
2 |
1 |
0 |
1 |
12 |
6,5 : 5,5 |
| Gamlitz |
2 |
0 |
2 |
0 |
12 |
6 : 6 |
| Austria Wien |
2 |
2 |
0 |
0 |
12 |
8 : 4 |
| Inter Salzburg |
2 |
2 |
0 |
0 |
12 |
8 : 4 |
| Pamhagen |
1 |
1 |
0 |
0 |
6 |
4,5 : 1,5 |
| Leoben |
1 |
1 |
0 |
0 |
6 |
4 : 2 |
| Donau Wien |
1 |
1 |
0 |
0 |
6 |
4 : 2 |
| Kufstein |
1 |
1 |
0 |
0 |
6 |
3,5 : 2,5 |
| Götzis |
1 |
1 |
0 |
0 |
6 |
5 : 1 |
| Pinggau/Friedberg |
1 |
1 |
0 |
0 |
6 |
4 : 2 |
