Rheintalische Einzelmeistschaften in Widnau: Kai Medwed gewinnt Juniorenturnier
- Reinhard Kuntner
Kai Medwed ist auf das Siegerpodest zurrückgekehrt. Bei den vom SC Rheintal veranstalteten 66. Rheintalischen Einzelmeisterschaften gewann er das Juniorenturnier mit 6,5 Punkten aus 7 Partien deutlich vor Samuel Büchel (SC Rheintal) und Felix Bahl (SK Bregenz). Emilian Hofer kam auf 5 Punkte und belegte Rang 5. Die weiteren Hohenemser: 12. Rang Vincent Nussbaumer; 13. Rang Patrick Nussbaumer (beide 4 Punkte); 16. Rang Laslo Nussbaumer (3,5 Punkte); 24. Rang Alexa Nussbaumer (3. P.); 25. Rang Maximilian Niederstetter (3 P.). 34 Spieler waren am Start.
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2. Bundesliga-West: passables Wochenende in Kufstein
- Reinhard Kuntner
Stark verbessert zeigte sich unsere 2. BL-Mannschaft bei den wichtigen Runden 4 bis 6 in Kufstein. Milan Novkovic (Bild, 2 Punkte aus 3 Partien) blieb ebenso ungeschlagen wie Dmitry Altlas (2,5 aus 3) und Matthias Burschowsky (2 aus 3). Marco Baldauf spielte nur gegen Kufstein und gewann dabei gegen seinen Rosenheimer Klubkollegen Blaskowski. Je zwei Remis aus drei Partien steuerten Georg Fröwis und Robert Sandholzer bei. Für Pascal Levy gab es einen Sieg und eine Niederlage.
Runde 4: Hohenems 2 4,5 : 1,5 Jenbach 2
Runde 5: Hypo Kufstein 2 : 4 Hohenems 2
Runde 6: Rochade Rum 4 : 2 Hohenems 2
Mit den 4 gewonnen Mannschaftspunkten rückte Hohenems 2 auf den 7. Rang vor.
Die Runden 7 und 8 finden am 30. und 31. Jänner 2010 in Bregenz statt.
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Schachrallye Bregenz: Nussis räumen ab, mit Leon gibt es ein neues Siegergesicht
- Reinhard Kuntner

Dieser Sieg lag in der Luft, denn schon oft hat Leon nicht viel zum Turniersieg gefehlt, diesmal lief es aber wie bei einem Uhrwerk: 5 Punkte aus 5 Partien. Im Bild Leon Nussbaumer (links) gegen Klubkollegen Emilian Hofer (rechts). Das war das Finale bei diesem Turnier bei dem beide Chancen auf den Turniersieg hatten. Leon hatte diesmal das bessere Ende für sich und hat damit erstmals ein Rallyeturnier gewonnen. Emilian wurde trotz dieser Niederlage noch guter Vierter und kann sich mit seiner schon sehr großen Trophäensammlung trösten. Ein Vorarlberger Rallyeturnier zu gewinnen ist nie eine "gmahte Wies'n", für niemanden. Schnell ist die eine oder andere Partie verloren, das mußte der Favorit und Sieger des letzten Turniers in Lustenau, Kai Medwed, diesmal auch schmerzvoll zur Kenntnis nehmen. Zweiter wurde Lokalmatador Felix Bahl vor Mathias Gassner (Sonnenberg).
Auch in der Schülergruppe konnte Lustenausieger Maximilian Hofer seinen Sieg nicht wiederholen. Abgelöst wurde er diesmal von Patrick Nussbaumer, der diesmal wesentlich umsichtiger und um einiges konzentrierter zu Werke ging als noch vor 4 Wochen in Lustenau. Der Vorsprung vor Max Hofer (Feldkirch) war bei je 4,5 Brettpunkten mit einem halben Buchholzpunkt allerdings nur hauchdünn. Die beste Buchholzwertung aber nur 4 Brettpunkte reichten für Alexander Fürst (Bregenz) diesmal zum dritten Rang.
Die Freude im Hause Nussbaumer war natürlich groß, denn beide Klassen beim selben Turnier zu gewinnen, dass dürfte noch nicht vielen Brüder- oder Geschwisterpaaren gelungen sein. Aus Hohenemser Sicht waren auch ein paar Neulinge mit dabei. Fotos gibt es hier. Ergebnisse
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Start zur Bundesliga in Jenbach: zwei mal Atlas war zu wenig
- Reinhard Kuntner



Preisfrage: was haben die beiden Fußballspieler links mit den beiden Schachspielern rechts zu tun? Für Besucher dieser Seite, die mit dem Geschehen im Vorarlberger Schachgeschehen nicht so vertraut sind: es handelt sich bei den beiden Aufnahmen rechts nicht um ein und die selbe Person.
OK, ein kleiner Hinweis: die beiden Ballkünstler links hatten ihre beste Zeit in den 60-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Im Jahre 1966 spielten die beiden in London im Europacup-Halbfinale für Borussia Dortmund gegen das englische Team West Ham United. Borussia gewann dank zweier später Tore (87. und 88. Minute) von Lothar Emmerich (das ist der junge Mann links im Bild). Der zweite im Bild, er legte für gewöhlich ideal für Emmerich auf (manchmal war es auch umgekehrt), ist Sigi Held. Zum Zeitpunkt dieses Triumphs waren unsere beiden Schachzwillinge (wie auch für Uneingeweihte unschwer auf den Bildern zu erkennen ist, handelt es sich um ebensolche) noch nicht auf unserem schönen Planeten angekommen. Ihre erste Sternstunde sollte erst zwei Jahre später schlagen. Nach deren großer Show im EC-Halbfinale gab die englische Presse Emmerich und Held einen bestimmten Namen. So, jetzt sollte der Groschen aber gefallen sein. Wer noch nicht sicher ist, am Ende des Berichts steht die Antwort.
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