Neuigkeiten zur Saison 2011/12
- Reinhard Kuntner

Die Temperarturen erinnern ja schon recht deutlich an den bevorstehenden Herbst. Es ist somit Zeit, sich gedanklich schon ein bisschen mit den bevorstehenden Meisterschaften in den verschiedenen Spielklassen zu beschäftigen, auch wenn grad die Sommerturniere laufen.
Staatsmeister Georg Fröwis gönnte ich nur eine ganz kurze Pause und ist bereits wieder bei einem Wiener IM-Turnier engagiert. Er startete in der ersten Runde so wie er Linz aufhörte, mit einem vollen Erfolg. Hier sind die laufenden Ergebnisse. Und vielleicht klappts ja auch bald mit der Veröffentlichung der Partien und der Kür zur jeweils besten Partie einer Runde, wie angekündigt.
In Mureck hat die EU-Meisterschaft und das Styria-Open begonnen. Emilian Hofer startete mit einem Sieg. Turnierstand mit Partien
Zurück in die Zukunft: kurz vor Meldeschluss gab es mit GM Falko Bindrich (21 Jahre, ELO 2548, Bild links) für die 1. Bundesliga und Philipp Lins (28 Jahre, ELO 2100, Bild rechts) für die Landesliga noch zwei Verstärkungen für unseren Verein. Philipp spielte als Jugendspieler schon ein paar Jahre bei Hohenems. An beide Spieler: herzlich willkommen beim SK Hohenems.
Sensation in Linz: Georg Fröwis wird Österreichischer Meister 2011
- Reinhard Kuntner
Georg hat es geschafft! Er hatte bei diesen Staatsmeisterschaften eine Partie nach der anderen unglaublich stark gespielt, kam in keiner einzigen Partie auch nur in die Nähe der Verlustzone. Mit 6,5 Punkten aus 8 Partien war er vor der letzten Runden in einer 3 Mann starken Spitzengruppe. Der führende vor der letzten Runde war IM Andreas Diermair, Georg war Zweiter und spielte in der letzten Runde gegen Davit Shengelia, der nach einer Aufholjagd bis auf Platz 3 vorgestoßen war. In dieser entscheidenden Partie erspielte sich Georg, mit weiß spielend, zunächst einen gewissen Stellungsvorteil, der sich aber zunehmend verflachte. In eindeutiger Remisstellung, Georg bot durch Zugwiederholung bereits die Punkteteilung an, brannten bei Shengelia aber die Sicherungen durch. Er ließ sich auf ein völlig inkorrektes Figurenopfer ein, wollte mit der Brechstange auf Gewinn spielen. Georg ließ sich nicht zweimal bitten und nutzte den fatalen Irrtum im sicheren Gefühl des bevorstehenden Sieges eiskalt aus.
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