

Zusammen mit einigen anderen Vorarlbergern, u.a. Luca Kessler, Peter Mittelberger, Alexander Langwieser, Erich Laske oder Markus Natter nutzte Emilian Hofer (Bild Mitte) die erste Ferienwoche für eine Standortbestimmung und beteiligte sich am 35. Zürcher Weihnachtsopen 2011. Er ließ sich dabei von großen Namen und hohen ELO-Zahlen nicht beeindrucken und wagte sich ins sehr stark besetzte Meisterturnier. In dem 113 Spieler/innen umfassenden Teilnehmerfeld tummelten sich nicht weniger als 20 GM's, 2 WGM's und 12 IM's, dazu gab es kaum Spieler unter ELO 2000. Effektiv sicherte sich Emilian die Teilnahme am Meisterturnier über seine Schweizer NWZ von 2039.
Emilian erwischte mit 2 aus 3 einen sensationellen Start, was ihm in der Folge immer wieder gute Gegner bescherte, kein einziger hatte weniger als 2100 ELO-Punkte. Am Ende standen 2,5 Punkte aus den 7 Runden zu Buche. Dies bedeutete Rang 88 und damit gegenüber der Startrangliste eine Verbesserung um 25 Ränge. Von den 4 Verlustpartien waren zudem zwei weitere hart umkämpft und wurden erst in der 5. Stunde entschieden, ein weiteres mal glitt sogar eine vorteilhafte Stellung aus den Händen. Alles in allem sollte dieses Ergebnis viel Selbstvertrauen für das neue Jahr geben. Mit GM David Baramidze (Bild links) war auch ein Bundesligaspieler des SK Hohenems am Start. David beendete das Turnier auf Rang 7 mit 5/7 ohne Niederlage. Eine famose Leistung bot einmal mehr Vorarlbergs Top-Nachwuchsspieler, der erst 14-jährige Dornbirner Luca Kessler (Bild rechts). Gegen den Schweizer GM Yannick Pelletier erreichte Luca ein Remis gegen die Frauengroßmeisterin Anna Zozulia aus Belgien gewann er sogar. Am Ende war er mit 4/7 und Rang 37 der beste Vorarlberger in Zürich.
