
19 Mädchen und 35 Buben bestritten vom 1. - 3. Mai im Schulsportzentrum Tschagguns die Österreichischen Meisterschaften der Altersklassen U8 und U10. Vorarlberg stellte mit 10 Kindern das größte Kontingent, darunter waren mit Alexa und Partick Nussbaumer auch zwei Nachwuchshoffnungen des SK Hohenems.
Die neuen Staatsmeister standen erst nach der 7. Runde fest, zweimal gewann das Burgenland mit Julian Benesch (BU8) und Florian Mesaros (BU10). Je einmal Gold holte Salzburg mit Stefanie Maderegger (MU8) und Oberösterreich mit Verena Trenkwalder (MU10). Die Vorarlberger gehörten ebenfalls zu den fleissigen Medaillensammlern. Es gab einmal Silber für David Pernsteiner (BU8 - Lustenau) und zweimal Bronze für Sidney Haller (MU8 - Dornbirn) und Alexander Fürst (BU10 - Bregenz).
Alexa Nussbaumer (6 Jahre jung) erreichte als jüngste Teilnehmerin den 6. Rang (8 Teilnehmerinnen) bei den Mädchen U8 und erspielte sich bei ihrer ersten Staatsmeisterschaft immerhin einen Sieg und 2 Remis. Alexa darf noch zweimal in der selben Altersklasse an den Start gehen!
Patrick Nussbaumer verhaute am ersten Tag den Start mit nur 1 Punkt aus 3 Partien , holte dann aber 3,5 Punkte aus den restlichen 4 Partien und stieß damit noch auf den 8. Rang bei den Buben U10 vor. Besonders in der letzten Runde gegen Alexander Fürst spielten die beiden eine tolle Kampfpartie. In einem für Patrick vorteilhaften Endspiel Läufer gegen Springer konnte er jedoch seine Chancen nicht ganz verwerten. Das Remis genügte seinem Gegner zum 3. Rang. Patrick mußte bei ebenfalls 4,5 Punkten aber schlechter Buchholzwertung mit Platz 8 vorlieb nehmen. Hätte Patrick diese letzte Partie gewonnen, dann wäre er am Stockerln gestanden, so knapp war die Entscheidung. Trotzdem darf Patrick nach dem Turnierverlauf mit diesem Ergebnis zufrieden sein. Patrick ist erst 9 Jahre alt und hat 2010 nochmal die Chance, sich für U10 zu qualifizieren.
Mindestens die ersten 15 bei der Kategorie U10 zeigten für ihr Alter unglaublich gutes Schach. Staatsmeister Florian Mesaros und der Zweite, Uksini Bardhyl waren den anderen eine Spur voraus, dahinter drängte sich ein dichtes Feld von ziemlich gleichwertigen Spielern. Die Gesamt Dritte Verena Trenkwalder (OÖ) spielte als einziges Mädchen immer in der Spitze mit. Ihren Namen wird man sich merken müssen. Hier wächst für das österreichische Damenschach möglicherweise eine sehr starke Spielerin heran. Es lohnt sich, die eine oder andere Partie der Jungmeister nachzuspielen.
