Am Donnerstag, 19. März ab 18.00 Uhr kommt für das Bundesligateam des SK Hohenems die Stunde der Wahrheit. Die bisherige Saison lief alles andere als optimal, die Mannschaft liegt vor den 4 letzten Runden auf dem 9. Rang, nur einen halben Punkt vom Abstiegsrang 10 weg, den derzeit der SK Absam einnimmt. Hohenems hat noch gegen den Tabellenletzten Ansfelden zu spielen, bekommt es aber auch noch mit den bärenstarken Teams von Holz Dohr, Tabellenfüher Husek und Vorjahrsmeister Baden zu tun. In den Abstiegskampf sind ausser Hohenems und Absam auch noch Styria Graz, Wulkaprodersdorf und Jenbach verwickelt. Maria-Saal, Holz Dohr und Pamhagen werden um den dritten Europacupplatz rittern. Husek Wien und Baden machen den Meistertitel unter sich aus. Längst abgefahren ist der Zug für Ansfelden und St. Veit/Glan.
Gespielt wird im Hotel Stockinger in Ansfelden
Do, 19. 3. ab 18.00 Uhr Ansfelden 2,5 - 3,5 SK Hohenems
Fr, 20. 3. ab 14.00 Uhr SK Hohenems 3,5 - 2,5 Holz Dohr
Sa, 21. 3. ab 14.00 Uhr Husek Wien 4 - 2 SK Hohenems
So, 22. 3. ab 10.00 Uhr SK Hohenems 3 - 3 SK Baden
Donnerstag, 19. März, Runde 8, Ansfelden - Hohenems
Die Saison 2008/09 ist definitiv nicht die des SK Hohenems. Gegen Tabellennachzügler Ansfelden ging schief, was auch nur schief gehen konnte. Magerer 3,5 : 2,5 Sieg, einzig die Tatsache, dass Absam von SK Baden mit 5,5 : 0,5 abgefertigt wurde sorgte dafür, dass unsere Chancen auf den Klassenerhalt nicht schlechter geworden sind. Dabei sah der Wettkampf lange sehr gut aus, doch hintereinander ließen wir die Punkte liegen. Bei David Baramidze zeigte Fritz in der Analyse schon +4, doch David verlor viel Zeit, den Faden und am Schluß die Partie. Valerys Stellung war auch gewonnen, doch ließ er dem Gegner unnotwendigerweise nochmal eine Chance auf Konterspiel. Immerhin endete die Partie noch Remis. Schließlich sah auch Jan Gustafsson auf Brett 1 schon wie der sichere Sieger aus, die Stellung war klar besser und zudem hatte Christian Weiss nur noch sehr wenig Zeit. Der Ansfeldner rettete sich jedoch mit einer Finte in ein gleichen Turmendspiel. Da war Alex Naumanns (Bild) Sieg gegen den Ansfeldner Moser Balsam auf die Hohenemser Seelen, immerhin der Ausgleich war damit geschafft.
Lange zu kämpfen hatte auch Teamchef Michael Bezold (Bild), wenngleich die unorthodoxe Spielweise von Casagrande dem Schwarzspieler bald die Initiative überließ. Casagrande gab aber erst im Turmendspiel mit zwei Minusbauern auf. Problemlos ausgleichen und sogar eine anhaltende Initiative erreichen konnte Arik Braun gegen Hellmayr. Dame und ungeleiche Läufer erlaubten letztlich aber kein entscheidendes Durchkommen, die beiden einigten sich nach einer Zugwiederholung auf Remis.
Eine große Chance, die Abstiegsfrage frühzeitig zu entscheiden wurde damit ausgelassen. Optisch sehen die 3,5 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzehnten Absam nach viel aus, doch soll bei Absam ab der 9. Runde Goran Dizdar zum Einsatz kommen und außerdem hat Absam doch das deutlich leichtere Restprogramm. Die Sache ist noch nicht gelaufen, es gilt in den restlichen drei Runden ganz einfach möglichst viele Punkte zu sammeln, zumindest die, die am Wegrand liegen.
Freitag, 20. März, Runde 9, Hohenems - Holz Dohr
Nach langer Durststrecke gelang gegen Holz Dohr endlich wieder guter ein Wettkampf, genau zur rechten Zeit, denn Absam zeigte mit dem 4:2 gegen St. Veit Zähne und dass es gewillt und in der Lage ist noch einmal zurück zu kommen. Gegenüber Hohenems gelang es den Tirolern allerdings lediglich einen halben Punkt aufzuholen. Die Abstiegsfrage wird weiterhin zwischen Absam, Jenbach, Wulkaprodersdorf, Styria und Hohenems entschieden.
Der Wettkampf gegen Holz Dohr sah schon nach der ersten Stunde recht vielversprechend aus. Besonders bei Valery Atlas (Bild) und Jan Gustafsson waren die weissen Stellungen deutlich angenehmer, beide machten Druck. Alex Naumann gelang es mit Schwarz sicher gegen Klaus Bischoff völlig auszugleichen, das Springerendspiel wurde dann auch sofort Remis gegeben. David und Arik hatten gegen ihre ELo-Riesen Korneev und Baklan sehr interessante und dynamische Stellungen, wo allerding jeder Ausgang möglich war. Bei Milan Novkovic gegen Manfred Freitag entwickelte sich ein Theoriegefecht, bei dem beide mit höchster Vorsicht zu Werke gingen.
In der vierten Stunde klärten sich wie so oft die Fronten. Jan Gustafsson (Bild links) hatte in den beiden Vorjahren Alexander Beljawski schon zweimal an den Rand einer Niederlage gespielt, der Wahlslowene fand aber jedesmal noch einen Weg ins Remis. Diesmal war zu spüren, dass Jan Ernst machen würde. Zwei frei weisse Bauern am Damenflügel konnten nur durch Hergabe der Qualität vom Brett entfernt werden. Im folgenden Enspiel Doppelturm gegen Turm und Springer zeigte Jan dann gute Technik und gewann sicher.
Valery Atlas zog die Schlinge um den Hals seines Gegners enger und leitete mit einem Läuferopfer auf g7 den Schlußakkord ein. Kunin stieg aus den folgenden Abtäuschen mit einer Minusfigur aus und war damit zur Aufgabe gezwungen. David Baramidze lehnte in einer komplexen Stellung zunächst noch ein Remisangebot Korneevs ab. Der für Holz Dohr spielende Russe erzwang jedoch kurz darauf eine Zugwiederholung. Arik Braun konnte nie sein Spiel so richtig entfalten und ernsthafte Drohungen schaffen. Nach und nach übernahm Baklan die Initiative und pflanzte auf d4 einen starken Zentralspringer ein. Schwarz hatte das freiere Figurenspiel und unter dem konzentrierten Druck aller Figuren brach die Weisse Rochadestellung schließlich zusammen. Milan Novkvovic und Manfred Freitag wollten dann doch nicht in den Infight gehen, es blieb ein lange spannendes Gefecht auf Distanz.
Die Mannschaft hat nun einen ausgeglichenen Punktestand (27 Punkte, je drei Siege, Unentschieden und Niederlagen) und liegt auf Platz 6 der Tabelle. Für eine Entwarnung ist es aber noch viel zu früh. Absam, Jenbach, Wulkaprodersdorf, Styria oder Hohenems müssen St. Veit und Ansfelden auf dem Weg in die 2. Bundesliga begleiten. Der Titelkampf zwischen Husek Wien und Baden spitzt sich zu, die beiden sind nur durch einen halben Punkt getrennt. Pamhagen hat sich den dritten EC-Platz gesichert, Maria-Saal und Holz Dohr sind im gesicherten Mittelfeld.
Samstag, 21. März, Runde 10, Husek Wien - Hohenems
Husek Wien erwies sich wie erwartet als enorm kampfstarke Mannschaft gegen die in der heutigen 10. Runde Schadensbegrenzung aber keine Sensation möglich war. Dabei verlief der Auftakt sehr erfreulich, denn Jan Gustafsson gelang gegen Hikaru Nakamura eine Traumpartie. Der Amerikaner kam in der Eröffnung schnell vom richtigen Weg ab und mußte bereits nach 22. Zügen anerkennen, dass weiterer Widerstand zwecklos war. Jan hat damit in großartigem Stil hintereinander zwei Klasseleute geschlagen und maßgeblich dazu beigetragen, dass Hohenems vor der letzten Runde nach wie vor mit intakten Chancen auf den Klassenerhalt da steht.
Auch Alex Naumann bewältigte seine Aufgabe mit Bravour. Er lenkte das Schiff gegen Emil Sutowski völlig schnörkellos und zielsicher in den Remishafen. Beim Zwischenstand von 1,5 : 0,5 ließen die weiteren Stellungen durchaus Hoffnung auf weiteren Punktezuwachs aufkommen. David Baramidze stand gegen Kiril Georgiev leicht angenehmer und Arik Braun hatte einen enormen Zeitvorteil und bei allerdings gedrückter Stellung eine Qualität mehr. Milan Novkovic ging den Kampf gegen Alexander Chernin durchaus couragiert an und kämpfte Zeit gut mit. Lediglich Michael Bezold konnte den Druck Caruanas nie abschütteln und mußte sich dem italienischen Jungstar recht bald geschlagen geben.
Während Arik Braun zäh die Stellung hielt und Evgeny Najer kein Durchkommen gestattete, bezahlte David Baramidze seinen Gewinnversuch teuer. Durch ein Versehen geriet der weisse König in einen Mattangriff, der zunächst die Qualität und bald darauf die Partie kostete.
Auch Milan Novkovic wurde durch den früheren Merkur-Star Chernin, immer mehr in die Defensive gedrängt. Chernin gab sein Turmpaar für Dame und zwei Bauern und knackte damit entscheidend die weisse Königstellung. Arik antwortete bei der Öffnung der Stellung mit der Rückgabe der Qualität und konnte damit völligen Ausgleich erzielen. Die zwei als minimales Wunschziel formulierten Punkte waren eingefahren.
Das Feld der Kandidaten für den dritten Abstiegsplatz hat sich gelichtet. Wulkaprodersdorf ist nach der hohen 1:5 Niederlage unter den Strich gerutscht. Die punktegleichen Absamer haben sich nach einem 3:3 Remis gegen Styria Graz wieder auf den 9. Rang emporgearbeitet. Auf Rang 8 liegt Hohenems, zwei Punkte vor Wulkaprodersdorf und Absam. Die Schlußrunde muß nun die Entscheidung bringen. Die Aufgabe gegen Baden ist schwer, doch kann sich Hohenems aus eigener Kraft den nötigen Vorsprung vor den Verfolgern sichern.
Sonntag, 22. März, Runde 11, Hohenems - Baden
Ende gut, alles gut. Mit einer starken Leistung gegen Vorjahresmeister Baden beschloss das Team des SK Hohenems die Saison 2008/09. Das 3:3 Unentschieden beendete dann auch alle Badener Träume von einer erfolgreichen Titelverteidigung, Mitkonkurrent Husek Wien fuhr gleichzeitig mit 5,5 : 0, 5 über die in den letzten beiden Runden arg schwächelnden Pamhagener. Jan Gustafsson und Boris Gelfand rundeten ihren erfolgreichen Auftritt in Ansfelden mit einem Kurzremis ab. Der israelische Supergroßmeister erspielte 3,5 aus 4, Jan erzielte mit 3 aus 4 ebenfalls ein phantastisches Ergebnis.
David Baramidze lieferte Bartosz Socko eine sehr lange und letztlich erfolgreiche Abwehrschlacht. Der Pole in den Reihen von Baden hatte zum Schluß zwar eine Mehrfigur, aber keine Bauern mehr. David spielte an diesem Wochenende 4 gute Partien und hätte eigentlich keine verlieren müssen. Beim Verwerten unterliefen aber zweimal folgenschwere Fehler. Dadurch spiegelt sich diesmal sein großes Können nicht im Ergebnis wieder.
Arik Braun hatte gegen seinen Eppinger Vereinskollegen Csaba Balogh anzutreten. Er erzielte nach 16 Zügen einen leichten Stellungsvorteil und bekam trotz der Titelschance der Badener ein Remisangebot. Arik hätte in jeder anderen Situation die Partie sicher fortgesetzt obwohl kein klarer Weg zur Entscheidung zu sehen war. Auf Ratschlag des Mannschaftsführers und unter Bedachtnahme der Tabellensituation ging Arik aber auf Nummer sicher und akzeptierte. Arik erspielte sich 3 Remis an diesem Wochenende und hinterließ einen starken Eindruck, wenngleich diesmal keine Glanzpartien wie bei den deutschen Meisterschaften gelangen.
Alexaner Naumann und Igor Rausis spielten ein bekanntes Abspiel der russischen Verteidigung und einigten sich nach 20 Zügen auf Remis. Beide vermieden es, ein Risiko einzugehen. Alex machte an allen 4 Tagen einen völlig souveränen Eindruck, war ein verlässlicher Punktescorer und keinen Moment lang in Gefahr. Im Nachhinein wurde klar, was sein krankheitsbedingter Ausfall in der Grazer Runde für die Mannschaft bedeutete.
Michael Bezold gewann gegen Sigi Baumegger seine zweite Partie an diesem Wochenende. Dabei bot Michael in ganz mannschaftsdienlicher Manier in bereits etwas vorteilhafter Stellung Remis an. In Verkennung der Lage entschied der Badener Coach jedoch auf Weiterspielen. Michael gelang es darauf seinen Springer gegen den starken Läufer c5 zu tauschen und ein Bauern zu gewinnen. Das Risiko zahlte sich nicht aus. Die Titelchancen waren aber bereits zuvor gegen Null geschwunden, Konkurrent Husek hatte bereits auf mehreren Brettern sehr aussichtsreiche Stellungen.
Valery Atlas kämpfte auf Brett 6 gegen Igor Stohl in einer sehr spannungsgeladenen Stellung unverdrossen um seine Chance. Der slowakische Großmeister mußte lange Zeit sehr umsichtig agieren, verschmähte unter anderem einen Qualitätsgewinn, übernahm aber nach und nach die Kontrolle auf dem Brett. Ein letzter erfolgloser Versuch, den weissen König einzukreisen mißlingt, es verbleibt eine weisse Mehrfigur auf dem Brett und die Aufgabe ist die logische Folge. Valery spielte vor allem in der 9. Runde gegen Kunin eine Glanzpartie und hat mit 1,5 Punkten aus 3 Partien wesentlich zum ausgeglichenen Team-Score von 50 % in diesen Schlußrunden beigetragen.
Der dritte Absteiger ist Absam. Die Tiroler hielten bis vor der letzten Runde mit Wulkaprodersdorf mit. In der Schlußrunde gingen sie allerdings gegen ein nicht in Bestbesetzung angetretenes Maria Saal sang- und klanglos mit 2:4 unter.
Statistisches rund um's Hohenemser Bundesligateam
Die Saison 2008/09 war die 14. Saison in Folge seit dem Aufstieg im Jahre 1995. Hohenems ist damit die mit Abstand dienstälteste Truppe im Kreis der 12 besten Mannschaften Österreichs. Jenbach und Holz Dohr/Frohnleiten bringen es auf je 7 Saisonen. Ansfelden, das zum Abschied aus der Bundesliga Dank des engagierten Einsatzes von Harald Casagrade eine sehr schöne Schlußrunde organisierte, brachte es auf 6 Saisonen, zweimal errangen die Oberösterreicher dabei den Meistertitel.
Hohenems gewann 3 Wettkämpfe, spielte 4 mal 3:3 Unentschieden und verlor 4 mal. In der Endtabelle stehen 32 Punkte zu Buche (-2). Erstmals wurde damit der 8. Schlußrang belegt. Hohenems spielte in den beiden Schlußrunden zweimal gegen den aktuellen Tabellenführer. Nach diesen Matches gegen Hohenems mußten diese jeweils ihre Tabellenführung abgeben. Die Saison begann in der ersten Runde gut gegen St. Veit und endete versöhnlich mit dem 3:3 gegen Vorjahrsmeister Baden in der letzten Runde. Dazwischen gab es Licht und Schatten. Ein starker Schlußspurt war jedenfalls nötig, um den Klassenerhalt zu sichern. In guter Erinnerung werden die Wettkämpfe gegen Maria-Saal und besonders Holz-Dohr bleiben. Eher unangenehme Erinnerungen haben wir an die Begegnungen mit Absam, Jenbach und Ansfelden. Auch gegen Styria, Wulkaprodersdorf und Pamhagen wurden nicht alle Chancen verwertet. Erträglich blieb die Niederlage gegen das Starensemble von Husek Wien. Der Aufsteiger holte den am Reissbrett entworfenen Meistertitel wie erwartet ab, wenngleich auch die Wiener zwischendurch ihre Rückschläge zu verzeichnen hatten. Gegen Hohenems (Mannschaftsschnitt 2533) legten sie einen Schnitt von 2650 auf die Waagschale. Der frühere Merkur Graz-Star Alexander Chernin durfte gerade noch auf Brett 6 Platz nehmen. Damit in Ansfelden auch sicher nichts schief gehen konnte wurde in den letzten drei Runden auch noch der italienische Star Fabiano Caruana eingesetzt.
Hohenems ist mittlerweile mit 14 Saisonen der mit Abstand dienstälteste Verein in der Bundesliga. Von den Teilnehmern der Saison 2008/09 kommen Jenbach und Holz Dohr-Frohnleiten gerade einmal auf 7 Saisonen. Ansfelden, das dank des Engagements von Harald Casagrande zum Abschied eine gute Schlußrunde organisierte, bringt es auf 6 Saisonen, zwei mal errangen die Oberösterreicher dabei den Meistertitel. Hohenems gewann in den 14 Jahren 68 Wettkämpfe, spielte 38 mal 3:3 Unentschieden und verlor 48 mal. Die Gesamtbilanz der Brettpunkte ist mit 488,5 : 435,5 deutlich positiv (+53). Valery Atlas ist nachdem Guntram Gärtner heuer nicht zum Einsatz kam der einzige Spieler des SK Hohemes, der in allen 14 Saisonen dabei war. Mit einiger Wahrscheinlichkeit ist er überhaupt der einzige Spieler der Bundesliga, der in den letzten 14 Jahren immer mit dabei war. Neun Spieler bestritten für den SK Hohenems die Saison 2008/09. In den 14 Jahren seit dem Aufstieg im Jahre 1995 "verbrauchte" Hohenems 29 Spieler.
Jan Gustafsson: von Gusti muß man spätestens nach dieser Runde in Superlativen sprechen. Er spielte sicherlich die entscheidende Rolle beim Unternehmen Klassenerhalt. Er gab der gesamten Mannschaft die nötige Sicherheit und steuerte selbst ungemein wichtige Punkte bei. Gegen Beljawski und Nakamura zeigte Jan in zwei Partien hintereinander, dass er zu Weltklasseleistungen fähig ist. Eigentlich ist es unnötig dazu zu sagen, dass Jan in seiner 9. Saison für den SK Hohenems wieder einmal keine Partie verloren hat. Mit seiner Gesamtbilanz von +18 =47 -1 in 66 Partien gehört er zur absoluten Créme de la Créme der Liga. Der vermeintlich neue Superstar von Husek, Hikaru Nakamura hat in einer Saison fünf mal so viele Partien verloren wie Jan in 9 Jahren, nämlich eine einzige.
Eduardas Rozentalis: Ed spielte in den ersten drei Runden wobei ihm der erste Bundesligasieg für Hohenems gelang. Seine Bilanz nach zwei Saisonen lautet +1 =9.
David Baramidze: David war in der ersten Dreierrunde die Stütze des Teams, dannach gelang kein Sieg mehr, jedoch waren die gezeigten Leistungen bis auf die Partie gegen Gyimesi durchaus in Ordnung. Leider fehlte dann und wann bei der Verwertung guter bzw. gewonnener Stellungen die letzte Konsequenz, besonders tragisch und unnötig waren die Niederlagen gegen Knoll und Georgiev. David war der einzige des Hohenemser Teams der in allen 11 Runden am Brett saß und steuerte dabei 5 Punkte bei. Die abgelaufene Saison war Davids fünfte für Hohenems. Seine Gesamtbilanz in 47 Partien lautet: +11 =27 -9
Arik Braun: Arik erlebte seinen Saisonhöhepunkt vor 6 Wochen als er in Saarbrücken die deutsche Einzelmeisterschaft gewann. Arik kann seine Stärken besonders effektiv einsetzen, wenn ihm sein Gegner aktives Spiel erlaubt. Auf diese Art gelingen ihm immer wieder Glanzpartien. Die Gegner in Ansfelden waren offensichtlich gewarnt und taten alles, um Arik nicht zur Entfaltung gelangen zu lassen. Die beste Partie in Ansfelden war die gegen Najer in der er eine passive Stellung gegen alle Angriffsversuche dicht hielt. Arik steuerte 3,5 Punkte aus 8 Partien bei. Es war seine dritte Saison für Hohenems. In seinen bisher 15 gespielten Bundesligapartien gewann er 6 mal. 6 mal endete die Partie remis und 3 Partien gingen verloren.
Alexander Naumann: schon am Donnerstag bei seiner Gewinnpartie gegen Günter Moser war zu spüren, dass Alex an diesem Wochenende gut drauf war. In den folgenden Runden bewältigte er die schwierigen Aufgaben gegen Bischoff, Sutowsky und Rausis mit Bravour und ohne auch nur einmal in Gefahr zu geraten. Auch in den Schwarzpartien gelang es ihm, die Stellungen schon relativ früh vollständig auszugleichen. Ihn diesmal als stabilisierenden Faktor dabei zu haben war enorm wichtig, damit gelang es auf den ganz schwierigen Brettern 1-4 50 % zu erzielen. Alex spielt seit der Saison 2001/02 für Hohenems. Seine Bilanz nach 8 Jahren: +16 =30 -6 (52 Partien)
Michael Bezold: dies war Michaels erste Saison, die er als Spieler und Teamcoach bestritt. Der 8. Endrang entspricht zwar nicht den ursprünglichen Saisonzielen, doch sah man nach der 11. Runde, nachdem der Abstiegskampf erfolgreich bewältigt wurde ein zufriedenes und auch stolzes Lächerln auf seinen Lippen. Besonders in den vier Schlußrunden legte sich Michael schon im Vorfeld mächtig ins Zeug, um in Ansfelden auch ja in Bestbestzung antreten zu können. Er spielte in der heurigen Saison, die sicherlich nicht nach Wunsch verlief eine sehr wichtige Rolle. Seine Meinung hat Gewicht bei allen Spielern, vor allem deshalb, weil schwierige Entscheidungen (optimale Aufstellung vor Ort) nie im Alleingang sondern immer gemeinsam mit den Betroffen erörtert und entschieden werden. Das hatte schon beim Europacup in Griechenland hervorragend funktioniert. Auch in seinen drei Partien, von denen er zwei gewann, zeigte Michael seine Klasse. Damit gelang es auch auf den Brettern 5 und 6 die 50 % Marke zu halten und das Schiff in unruhigen Gewässern jederzeit auf Kurs zu halten. Michael gab sein Debüt für Hohenems in der Saison 1999/2000 und ist somit sein 10 Jahren bei unserem Klub. In den Jahren 2002/03 und 2003/04 spielte Michael in der zweiten Mannschaft, in der 1. Bundesliga war das die achte Saison. Auch seine Bilanz ist beeindruckend: 41 Partien, +15 =21 -5
Valery Atlas: kein anderer Spieler prägte in den vergangenen 14 Jahren das Gesicht des Bundesligisten Hohenems so wie Valery. Von 154 möglichen Einsätzen absolvierte er sagenhafte 150 Partien für Hohenems. Seine ELO-Performance von 2446 entspricht ziemlich genau seiner aktuellen ELO-Zahl. Mit Rogic, Bunzmann und Kunin stehen heuer immerhin drei Großmeister auf seiner Abschußliste. Größere Probleme als früher hatte Valery vor allem in seinen Schwarzpartien. Dies wurde von ihm selbst erkannt. Die 4,5 Punkte aus 10 Partien entsprechen den Ergebnissen anderer Jahre. Die beste Saison bleibt 1997/98 in der er 7,5 aus 11 und damit eine GM-Norm erzielte. Insgesamt gewann Valery in den letzten 14 Bundesligajahren 32 Partien, 81 mal endete der Kampf unentschieden und 37 mal mußte er seinen eigenen König zur Seite legen. Nebst seiner stolzen Bundesligabilanz kann Valery zuletzt auf zwei ehrenvollen Nominierungen in die österreichische Auswahl verweisen.
Milan Novkovic: die abgelaufene Saison war Milans neunte für Hohenems. Mit einer Performance von 2398 kam auch er der aktuellen ELO-Zahl recht nahe. Er erzielte 3,5 Punkte aus 8 Partien und war vor allem in der Grazer Runde eine enorme Mannschaftsstütze. In Ansfelden erspielte er gegen Manfred Freitag mit schwarz ohne Probleme ein sicheres Remis und hielt seine Weisspartie gegen Chernin lange Zeit offen. Milan verließ Ansfelden nicht wie üblich Richtung Arlberg sondern fuhr zusammen mit Sigi Baumegger in die Steiermark (Schileiten) um die nächste Etappe zur Erlangung des A-Trainerscheins zu absolvieren. Milan hat nebst seiner Tätigkeit als Spieler immer sehr viel im Trainingsbereich geleistet und vor allem auch die Bundesligarunden analysiert und seinem Publikum präsentiert. Milan pausierte eine Saison kommt aber auf Grund seines Spontaneinsatzes in Fürstenfeld in der Saison 2004/05 in der Statistik trotzdem auf 9 Saisonen in denen er in Summe 79 Partien absolvierte. Milan kann mit +2 auf eine positive Bilanz verweisen (+21 =39 -19).
Georg Fröwis: Mit Georg betrat heuer ein Neuling die Bühne. Der junge Lustenauer hatte in den Jahren davor in Vorarlbergs Schachszene mit außergewöhnlichen Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und war nach dem Rückzug von Lustenau aus der Westliga zu einem Vereinswechsel bereit. Nachdem sich mehrere früher aber auch zum Teil heute noch aktive Spieler in ihren Vierzigern befinden, teilweise bereits langsam auf den Fünfziger zugehen war Georg heuer das sichtbare Zeichen, dass in den nächsten Jahren ein Generationswechsel bevorsteht. Georg spielte die ersten 7 Runden und sammelte dabei immerhin 4 Remis. In drei der Partien gegen Jurkovic, Schweda und Schachinger stand er glatt auf Gewinn, da war sein Potential deutlich zu sehen. Wo es diesmal offensichtlich noch haperte war die Verwertung, die letzte Übersicht beim Realisieren des Vorteils. Georg bleibt selbstverständlich in der Mannschaft wird hoffentlich noch viele heisse Bundesliga-Fights für Hohenems bestreiten.
Einige Bemerkungen zu unseren Gegnern in dieser Saison:
Husek Wien: dass diese Mannschaft Meister wurde ist sicherlich keine Überraschung eher schon, dass die Meisterschaft bis zur letzten Runde spannend blieb. Mit Hikaru Nakamura hat eine schillernde Figur die Bühne betreten. Hikaru ist mit seinem einzigartigen Kampfstil eine Bereicherung der Liga. Dass der 2700-er Mann gleich 5 Niederlagen erleiden würde hätte er von der Austrian Leaugue wohl nicht erwartet. Allerdings spricht diese Tatsache wohl eher dafür, dass fast jedes Team inzwischen auf Brett 1 oder zwei Topspieler aufzubieten haben, die jederzeit in der Lage sind, 2700-er zu schlagen, besonders wenn sie wie Hikaru bereit sind selbst großes Risiko einzugehen. In unserer Allzeitbilanz gegen Husek steht erst das 2:4 von diesem Wochenende zu Buche, man darf gespannt sein, wie viele BL-Begegnungen noch hinzukommen werden.
Baden: die Niederösterreicher haben mit Boris Gelfand einen Super-GM zurück in die österreichische Eliteliga geholt. Auch wenn es vielleicht viele schon vergessen haben, Boris spielte seine erste Partie vor 14 Jahren im Aufstiegsjahr für Hohenems. Sein Auftritt mit 7 Punkten aus 8 Partien war mehr als überzeugend, in seinen Partien war schon zu spüren, dass zu den meisten anderen GM-Kollegen noch ein Klasseunterschied besteht. An ihm lag es sicher nicht, dass Baden die Titelverteidigung nicht gelang. In Baden hat der letztjährige Gewinn der Meisterschaft offenbar manche Türen geöffnet, man hat große Pläne. Martin Herndlbauer stellte das Konzept einer Schlußrunde für die nächste Saison vor, das Anklang finden sollte. Die Allzeitbilanz gegen Baden (3 Matches) ist mit 9,5 : 8,5 positiv (1 Sieg, 1 Unentschieden, 1 Niederlage)
Holz Dohr: die Werks-Sechs von Alex Dohr hatte einen verhaltenen Start und kam eigentlich erst in den letzten beiden Runden so richtig in Fahrt. Das reichte, um in der letzten Runde Pamhagen noch den Bronzemedaillenrang abzuknöpfen. Eine rabenschwarze Saison mit nur 2,5 Punkten aus 8 Runden ohne Sieg erlebte bzw. erleidete 2600-er Mann Oleg Korneev. Dagegen pushte sich Valdimir Baklan mit 4 aus 4 in den Schlußrunden noch auf eine Saison-Performance von 2727. Unsere Allzeitbilanz gegen Holz Dohr bzw. das frühere Frohnleiten lautet 21,5 : 20,5 (2 Siege, 4 Unentschieden, 1 Niederlage)
Pamhagen: die Burgenländer wollten diesmal auf Nummer sicher gehen und der vorjährigen Zittersaison keine weitere hinzufügen. Die Rechnung ging bis zur 9. Runde voll auf. Selten hatte man einen solchen Lauf einer Mannschaft gesehen. Von 54 Partien ging nur eine einzige verloren, Platz 3 schien eine sichere Beute zu werden. Ohne Markos und Cvek, die beide zu den tschechischen Meisterschaften fuhren wurde Pamhagen dann aber von Holz Dohr und Husek Wien in den beiden letzten Runden entzaubert. Bei nur mehr 4 Remis und acht Niederlagen wurden die Kollegen wieder in den Kreis der Mittelfeldmannschaften aufgenommen. Nach zwei Saisonen ist unsere Bilanz gegen die Burgenländer noch positiv: 6,5 : 5,5 (1 Sieg, 1 Niederlage)
Maria-Saal: die Kärntner bleiben für den Autor dieser Zeilen die Mannschaft mit der größten Vorbildfunktion in der Bundesliga. Keine andere Mannschaft bietet so vielen jungen Talenten die Chance auf einen Bundesligaeinsatz wie Maria-Saal. Mit Markus Ragger, Andreas Diermair, Robert Kreisl, Mario Schachinger, Georg Halvax und Daniel Hartl waren im Laufe der Saison gleich 6 junge Österreicher im Einsatz. Das ganze war minutiös geplant, gegen die Topteams wurde der Nachwuchs nur dosiert gegen Schluß, als der Klassenerhalt sicher war, jedoch immer öfter eingesetzt. In der Schlußrunde fertigte gar ein Team mit jungen 4 Österreichern die Absamer mit 4:2 ab und schickten die Tiroler in den Keller. Nach vier Matches gegen die Kärntner seit deren Aufstieg steht das Allzeitduell 11,5 : 12,5 (1 Sieg, 2 Unentschieden, 1 Niederlage)
Styria Graz: Eva Moser wurde ein attraktives Brett geboten, sie spielte auf Brett 3 durch und erzielte gute 4,5 Punkte (Perfomance 2471). Die ersten fünf Bretter spielten allesamt durch, besonders Luther und Ribli auf den Bretter 4 und 5 sorgten dafür, dass die Lage für Styria nie wirklich brenzlig werden konnte. Neo-Österreicher und Neo-Bundestrainer Davit Shengelia überstand die Saison ohne Niederlage mit einer Performance von 2653. Auf Brett 6 wurden verschiedene Leute eingesetzt, wir waren bedauerlicherweise die einzigen, die den Steirern auf diesem Brett den vollen Punkt überließen. Mit Styria wurden bereits 5 mal die Klingen gekreuzt. Hohenems führt mit 16,5 : 13,5 (2 Siege, 2 Unentschieden, 1 Niederlage)
Jenbach: unser unmittelbarer Tabellennachbar auf Platz 7 mit ebensovielen Brettpunkten (32) dürfte zufrieden auf die Saison zurückblicken. In Runde 10 und 11 wurden die stärksten Leute eingesetzt und das Saisonziel Klassenerhalt aus eigener Kraft damit sicher geschafft. An der Einsatzplanung bei Jenbach ist die gute führende Hand von Teamchef Johannes Duftner deutlich zu spüren. Der Einsatz lokaler Kräfte war allerdings selten. Höllrigl und Kleisl spielten zusammen nur mehr 5 Partien. Jenbach bilanziert gegen Hohenems nach 7 Saisonen positiv. Wir haben uns tatsächlich meistens schwer getan und liegen in der Bilanz mit 19,5 : 22,5 recht deutlich hinten. Es gelang erst 1 Mannschaftssieg bei 3 Unentschieden und 3 Niederlagen.
Wulkaprodersdorf: gerade noch einmal gut ausgegangen ist die mittlerweile auch schon 4. Saison der Mannschaft aus dem Burgenland. Durch schlimme Niederlagen gegen die beiden Topteams in Runde 9 und 10 rutschte Wulkaprodersdorf auf Rang 10 ab und kam damit in eine kritische Lage. Das Team, ebenfalls geschwächt durch den Abgang Kalods zur tschechischen Meisterschaft, bewies in der Schlußrunde gegen St. Veit aber Nervenstärke und zog den Hals mit einem deutlichen 4:2 selbst aus der Schlinge. Auch Wulkaprodersdorf zählt nicht zu unseren Lieblingsgegnern. Nach 4 Saisonen führen die Burgenländer 13,5 : 10,5 (1 Sieg, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen)
Absam: die Tiroler spielten fast immer in ihrer Standardformation mit 4 Großmeistern und Jörg Wegerle. Auf Brett 6 wechselten sich Michael Gerhold und Werner Dür ab. Sie waren bis zur Schlußrunde mit gleichen Chancen wie Wulkaprodersdorf im Rennen. Im entscheidenden Match gegen die jungen Maria-Saaler schmissen die Absamer jedoch sichtlich die Nerven weg. Während 6 Wulkaprodersdorfer entschlossen um jeden halben und ganzen Punkt kämpften, zerfiel die Mannschaft von Absam schon nach 2 Stunden durch frühe Remis auf den Brettern 4 und 6 und zwei peinliche Vorstellungen ihrer Großmeister Schmittdiel und Levin. Mit 1:3 im Rückstand konnten auch Dizdar und Rotstein keine Wunder mehr wirken. Absam muß die Bundesliga nach drei aufeinander folgenden Jahren wieder verlassen. Den Titel der hartnäckigsten Mannschaft behalten sie, denn kein anderer Verein in Österreich ist so oft ab- und wieder aufgestiegen wie die Absamer. In den letzten 14 Jahren war Absam 6 mal mit dabei. Das Duell gegen Hohenems steht 20,5 : 15,5 bei 3 Hohenemser Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen.
St. Veit/Glan: auch auf dem Papier zählte St. Veit zum Kreis der Abstiegskandidaten, jedoch hat niemand erwartet, dass die Kärntner nicht einmal den Funken einer Chance haben würden, um den Klassenerhalt mit zu kämpfen. Das Experiment mit Martin Neubauer am ersten Brett war doch zu kühn. 2 aus 11 war eine große Hypothek, allerdings lag es nicht an Martin alleine. Einzig Hrvoje Jurkovic erreichte Normalform und mit 4,5 aus 8 Partien ein postives Resultat. In sehr guter Erinnerung bleibt in jedem Fall die schöne Auftaktrunde im Fuchspalast St. Veit und damit verbunden die Hoffnung auf einen baldigen Wiederaufstieg, denn sicher gerne kommt der Bundesligatross wieder einmal nach St. Veit.
Ansfelden: die Ansfeldener waren nach dem Tod ihres Vereinsgründers und Mäzens Dr. Franz Pollhammer gezwungen, die Vereinspolitik neu auszurichten und das Unternehmen Bundesliga aufzugeben. Sie machten das beste daraus, in dem sie nochmals eine Saison dran gehängt haben und alle 11 Runden mit einer Mannschaft, die nur aus Österreichischen Spielern bestand durchspielten. Ihr Ziel, die eine oder andere Mannschaft "zu ärgern" ist ihnen durchaus gelungen, wir Hohenemser können ein Lied davon singen. Besonders Christian Weiss, Hermann Knoll und Günter Moser konnten bei der Heimveranstaltung überzeugen und viele Punkte sammeln. Sensationell ist sicher der Schlußspurt von Hermann Knoll ohne Niederlage und mit Siegen gegen David Baramidze und Oleg Korneev. Bye bye Ansfelden, ihr habt Eure Sache gut gemacht! Die bisherigen 6 Matches mit Ansfelden waren für Hohenems immer besondere Highlights. Die Gesamtbilanz von 18,5 : 17,5 bei drei Siegen und ebensovielen Niederlagen dürfen wir als ganz etwas besonderes in Erinnerung behalten. Unvergeßlich wird immer bleiben, wie in der Saison 2003/04 Ansfelden als Favorit 4,5 : 1,5 geschlagen werden konnte, was die Basis für den späteren bisher einzigen Hohenemser Titel in der Bundesliga war.
