Starke Altacher Beteiligung beim Jedesheimer Jugendopen: Emilian gewinnt U18, Anja Rumpold 3. bei U10
- Reinhard Kuntner
Was wäre der SK Hohenems ohne seine Altacher Schüler und Jugendlichen? Der hohe Altach-Anteil im Nachwuchsbereich wurde am gestrigen Sonntag beim 19. Jedesheimer Jugendopen besonders deutlich. Von den fünf Starter/innen im regulären 7-Rundenturnier waren vier aus Altach, wobei 18-Sieger Emilian Hofer für seinen veranstaltenden deutschen Klub, den SV Jedesheim antrat. Anja und Lena Rumpold sowie Julian Ströhle alle wohnhaft in Altach starteten bei U10 bzw. U12. Lediglich Simon Koller rettete die Hohenemser Ehre. Anja und Simon mischten mit den Rängen drei und vier im U10-Bewerb kräftig mit. Meist noch Lehrgeld bezahlen musste Julian Ströhle (Rang 9 bei 10 Teilnehmern). Lena Rumpold holte mit 4 aus 7 einen guten Mittelfeldplatz bei U12 und war damit bestes Mädchen.
Starke Beteilung von der Volksschule Altach (fünf Buben der 3. und 4. Klassen) gab es auch beim Beginnerturnier. Gute drei Punkte aus 5 Partien holten Davud Ekici, Matteo Müller, David Ammon und Justin Dünser. Zwei Punkte eroberte Ömer Akin. Bild rechts: Helmut Cyris mit seinen Schützlingen der VS ALtach. Lena Rumpold schaut sich an, was denn da so aus Altach nachwächst. Da in der VS Altach im neuen Schuljahr wieder eine Anfängergruppe neu startet, haben einige der jungen Schachenthusiasten schon angekündigt, beim Klubtraining des SK Hohenems einzusteigen.
Ergebnisse des 19. Jedesheimer Jugenturniers 2015
Tags zuvor fand im Herrenriedstadion bei Rekordtemperaturen jenseits der 35° Marke (die in Jedesheim am folgenden Tag nicht geringer waren) das angekündigte Blitzturnier mit anschließender Sommerparty statt. Immerhin stürzten sich 10 Unentwegte in die Hitzeschlacht, die wie das Beginnerturnier in Jedesheim im Freien stattfand. Es gewannen ex aeqo Emilian Hofer und Reinhard Kuntner mit je 8,5 vor Silvia Karner und Benjamin Kienböck. Gut an die 30 Schachfreunde, sowie deren Freunde und Angehörigen ließen sich dann gemütlich nieder unter den drei Lärchen im Herrenriedstadion. Im Schatten mit leichtem Luftzug, kühlen Getränken, Grillspezialitäten und Kuchenbuffet klang der Abend dann erst bei Einbruch der Dämmerung aus.
Cupfinale 2015: Hohenems gewinnt Schlager gegen Dornbirn und serviert sicher aus
- Reinhard Kuntner
Ein heißes Finale im Herrenriedstadion wurde letztlich deutlich von Titelverteidiger Hohenems gewonnen. Mit einer Unterbrechung (2013: Dornbirn) hieß der Cupsieger seit 1999 immer Hohenems. Heiß ging es nicht nur in der Partie Valery Atlas gegen Milan Novkovic in Runde eins zu, auch die Temperaturen hatten schweißtreibendes Niveau. Milan wählte gegen den langjährigen Teamkollegen im Hohenemser Bundesligateam die französische Verteidigung und opferte für Aktivität gleich zwei Qualitäten. Bei beidseitiger knapper Zeit (bei Valery bereits weniger als 1 Minute) endete die Partie schließlich in einer Zugwiederholung. Wie Dornbirns Coach F. Außerer später nachwies, hätte es einen allerdings nicht leicht zu findenden Gewinnweg für Milan gegeben. Das Remis besiegelte so aber die knappe 1,5 : 2,5 Niederlage Dornbirns und damit war auch eine Vorentscheidung im VBG-Cup 2015 gefallen. Im Parallelspiel gelang Lustenau (ohne Rainer Bezler, dafür mit den lange abwesenden Rober Mrsic und Klaus Doskocil) ein 3:1 gegen Lochau.
In Runde zwei setzte sich Hohenems mit 3,5 : 0,5 sicher gegen Lochau durch, während Dornbirn Mühe hatte, das 2,5 : 1,5 gegen Lustenau zu fixieren. In Runde drei fehlte dann auf Hohenemser Seite Valery Atlas, doch ließ die Mannschaft auch so nichts mehr anbrennen: 3:1 Sieg gegen Lustenau. Dornbirn und Lochau teilten die Punkte. Die Punkte der Hohenemser erzielten an diesem Abend:
Valery Atlas: 1,5 aus 2; Matthias Burschowsky: 3 aus 3 (alles Schwarzpartien!); Guntram Gärtner: 3 aus 3; Emilian Hofer: 1 aus 2; Robert Jedlicka: 0,5 aus 1; Robert Sandholzer: 0 aus 1. Siegerfoto von links nach rechts: Robert Jedlicka, Emilian Hofer, Robert Sandholzer, Matthias Burschowsky; Guntram Gärtner (Valery Atlas fehlt)
Endergebnis VBG-Cupfinale 2015:
1. SK Hohenems 6 MP 9 BP
2. SK Dornbirn 3 MP 6 BP
3. SK Lustenau 2 MP 5,5 BP
4. SV Lochau 1 MP 3,5 BP
Ein Hauch an der Medaille vorbei: Benjamin Kienböck
- Reinhard Kuntner
Reifes Spiel zeigte Benjamin bei den U10 Staatsmeisterschaften in Cap Wörth. Die vier Gewinnpartien bei denen er die Favoritenrolle inne hatte, gewann er problemlos. Aus der Aussenseiterrolle heraus lieferte er den Favoriten Marc Morgunov, Leopold Wagner und Daniel Kristoferitsch sehr harten Widerstand und wurde mit einem Remis gegen Leopold Wagner belohnt. Auch in den anderen beiden Partien war sehr lange ein Punktegewinn möglich. Am Ende nach 7 Runden belegte Benjamin den ausgezeichneten 4. Rang, lediglich um einen halben Wertungspunkt in der Drittwertung von der Bronzemedaille entfernt.
Die Goldmedaille ging an den Favoriten Marc Morgunov aus Wien. Silber für Vorarlberg holte Leopold Wagner. Simon Graf (Dorbirn) komplettierte den starken Auftritt des Vorarlberger U10 Nachwuchses mit 3 Spielern unter den Top sechs. Ergebnisse:
Schülerstaatsmeisterschaften U12/U14: Alexa Nussbaumer holt sehr guten 5. Rang
- Reinhard Kuntner
Eine kleine aber um so motiviertere Gruppe aus Vorarlberg fuhr über Pfingsten an den Wörthersee zu den U12/U14 Schülerstaatsmeisterschaften. Mit dabei Alexa Nussbaumer mit Maria und Julia Novkovic als Trainerin, die für ihre Schützlinge wie immer "brannte" und die Partien der Kinder sowohl vor- als auch nachbereitete.
Bild von links nach rechts: Alexa Nussbaumer (Mädchen U12, Hohenems), Sabrina Pribozic (Mädchen U14, Dornbirn), Phil Notegger (Buben U12, Wolfurt), Leon Seidl (Buben U14, Rankweil), Trainerin Julia Novkovic, Christian Kozissnik, Bregenz) und David Graf (Buben U12).
Alexa spielte ein gutes Turnier mit viel Einsatz. Nach 5 Runden und 4 Punkten stand sie zwischenzeitlich auf dem zweiten Platz. In den Runden 6 und 7 gab es dann gegen die Turnierfavoritinnen keinen Punktezuwachs mehr. Der 5. Rang ist trotzdem ein sehr schönes Resultat. Gute Mittelfeldplätze erreichten auch einge andere Vorarlberger Teilnehmer.
Österreichische Meisterschaften Burschen U12
Österreichische Meisterschaften Burschen U14
Österreichische Meisterschaften Mädchen U12
Österreichische Meisterschaften Mädchen U14
Die jüngsten (U8/U10), unter anderem mit Benjamin Kienböck, spielen am gleichen Ort (Jugendgästehaus Cap Wörth) vom 5. bis 7. Juni um Österreichische Staatsmeisterschaftsmedaillen.
