Bodenseeopen 2016: Julian Kranzl gewinnt Jugendwertung im Fotofinish vor Emilian Hofer
- Reinhard Kuntner

Gute 5,5 Punkte aus 9 Partien erspielen sich Julian Kranzl und Emilian Hofer beim 2. Internationalen Bodenseeopen in Bregenz. Für beide bedeutet dies ein ELO-plus, Julian überspringt damit die 2100-er Grenze. Er hat in Bregenz seinen ersten Sieg gegen einen Interantionalen Meister errungen (Valerij Bronznik).
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Bronze für Dornbirns Frauen-Team
- Reinhard Kuntner
Eine Medaille war das ehrgeizige Ziel, Bronze ist es am Ende für Vorarlbergs einziges Frauenbundesliga-Team, dem SK Dornbirn, geworden.
Die Titelverteidigung war von Beginn weg unrealistisch, da sich einige Neuerungen im Reglement gravierend auf die Zusammensetzung der Teams auswirkte. Mit Helene Mira schied bei Dornbirn zudem eine Leistungsträgerin aus. Die wesentlichen Neuerungen waren die Verdoppelung der Bretter von 2 auf 4 und die Möglichkeit eine Ausländerin pro Runde einzusetzen. Die Reduktion der Rundenanzahl auf 7 war nicht im Sinne der Vorarlberger. Bei nur 7 Runden und einer unerwarteten Niederlage im falschen Moment wäre die Medaillenchance schnell weg gewesen. Die beiden burgenländischen Teams aus Pamhagen und Wulkaprodersdorf waren die klar zu favorisierenden Teams und tatsächlich gewann Pamhagen auch mit dem Punktemaximum vor Wulkaprodersdorf, das gleich drei Spielerinnen aus dem Österreichischen Nationalteam in ihren Reihen hat. Gegen diese beiden Teams setzte es dann auch die einzigen Niederlagen, die restlichen 5 Matches wurden gewonnen, Platz drei damit mit 2 Matchpunkten Vorsprung abgesichert.
Mit Jana Breder (starke 4,5 Punkte aus 5 Partien), Olga Kurapova (1 aus 2) und Syliva Karner (0,5 aus 2) wirkten im Frauen-Team des SK Dornbirn auch drei Stammspielerinnen des SK Hohenems mit. Auf Brett 1 (2,5 aus 7) und Brett 2 (3,5 aus 7) spielten Julia Novkovic und Annika Fröwis durch. 2,5 Punkte aus 5 Partien steuerte Dornbirns U18-Bronzemedaillengewinnerin Martha Pilsan bei.
Bild von der Schlussveranstaltung in Graz (von links nach rechts): WFM Julia Novkovic, Annika Fröwis, Olga Kurapova und Sylvia Karner.
Accentus Young Masters: Georg Fröwis gewinnt Auftaktpartie gegen GM Matthias Bluebaum
- Reinhard Kuntner
Im benachbarten Bad Ragaz startete am Donnerstag ein sehr stark besetztes GM Turnier. Beteiligt sind 10 junge Nachwuchsspieler aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Ungarn und Österreich. Die Farben Österreichs vertritt IM Georg Fröwis. Mit dem Schweizer Noël Studer spielt ein zweiter Spieler des Hohenemser Bundesligateams mit.
Zum Auftakt gelingt Georg Fröwis ein sensationeller Sieg gegen Grenke Open Sieger GM Matthias Bluebaum. Danach reisst der Faden aber. Die Ausbeute aus den Runden 2-5 beträgt 0,5 Punkte. Georg hat allerdings bereits alle GM's hinter sich. Viel besser im Rennen liegt Noël Studer mit 4 Punkten aus 5 Partien und intakten GM-Norm Chancen.
Details mit Link zu den LIVE Partien.
LMM-Finale: Großkampftag im Altacher KOM: Dornbirn Meister vor Hohenems und Götzis
- Reinhard Kuntner
Die letzten Entscheidungen fielen gestern beim Meisterschaftsfinale im Altacher KOM. Überraschungen gab es dabei keine mehr. In der Vorarlbergliga brachte Dornbirn mit einem weiteren 6:0 die Sache erfolgreich zu Ende. Dem Schlussspurt mit 17,5 aus 18 waren wir nicht gewachsen. Guntram Gärtner darf aber mit der Teamleistung trotzdem sehr zufrieden sein. 10 Matches gewonnen und nur eine verloren, eben gegen den neuen Meister. Das kann sich sehen lassen. Im Bild der Wettkampf Hohenems 1 - Dornbirn 2 (rechts Emilian Hofer -remis gegen Heinz Grabher, dahinter David Uhlmann, dem gegen Enno Proyer eine starke Konterpartie gelang).
Die Abstiegsfrage ist geklärt. Bregenz 2 schickte Sonneberg mit einem hohen 4,5 : 1,5 in den Keller, zusammen mit dem punktelosen SK Nenzing.
In der A-Klasse katapultierte sich Hohenems 2 mit einem 4,5 : 1,5 noch vor bis auf den dritten Rang. Meister Feldkirch vor Rankweil. Die beiden Teams steigen in die Vorarlbergliga auf.
Mit einem Erfolgserlebnis beendete Hohenems 3 die Meisterschaft in der B-Klasse Oberland. Hohenems 4 musste sich dem neuen Meister und Aufsteiger in die A-Klasse Frastanz geschlagen geben.
Ein negativer Höhepunkt bildete dann die Absage der Team-Blitzlandesmeisterschaft. Hohenems hatte selber maßgeblichen Anteil daran, insgesamt gab es nur drei Nennungen. Zuwenige für eine sinnvolle Landesmeisterschaft. Damit steht auch das Konzept der gemeinsamen Schlussrunde zur Disposition. So sehr die Veranstaltung bei den heimischen Schachfans auch beliebt ist, für nur eine Runde ist der Aufwand kaum vertretbar.
