Eine überaus erfreuliche Saison 2010/11 ging gestern zu Ende. Der Titel des Vorarlberger Mannschaftsmeisters geht wie im Vorjahr wieder nach Hohenems. Es ist der 15. Titel in der langen Geschichte der Vorarlberger Mannschaftswettkämpfe. Nach dem entscheidenden direkten Duell mit Götzis in Runde 9 ließ die Mannschaft um MF Guntram Gärtner in den letzten zwei Runden nichts mehr anbrennen und servierte sicher aus. Zunächst wurde Lustenau mit 5:1 und zuletzt Dornbirn 2 mit 4:2 besiegt. Die Stützen der Mannschaft waren Günter Amann (8,5/11), Guntram Gärtner (8/10), Robert Sandholzer (7,5/11), Robert Jedlicka (8/11 inkl. 3 Partien für Hohenems 2), Kai Medwed (4,5 aus 8 inkl. einer Partie für Hohenems 2), Dmitry Atlas (3,5/5) und Georg Fröwis (2,5 aus 3).
Trotz einer knappen 2,5:3,5 Niederlage in der letzten Runde gegen Höchst darf sich Hohenems 2 auf eine weitere Saison im Vorarlberger Oberhaus freuen. Nach einer 0:6 Packung in der letzten Runde gegen Götzis 1 muss Hörbranz zusammen mit Götzis 2 in die A-Klasse absteigen. Als entscheidend für den Klassenerhalt stellt sich der knappe 3,5:2,5 Sieg im direkten Duell mit Hörbranz vom Herbst heraus. Reinhard Kuntner erzielte in dieser Mannschaft mit 6,5/9 das beste Einzelergebnis. Wichtige Punkte steuerten bei: Sandro Schmid (2/3), Rico Zanga (2,5/6), Emilian Hofer (3/7), Kurt Hagen (3/9 inkl. 2 Partien für Hohenems 1), Kurt Kaufmann (3/9), Laslo Nussbaumer (2/4) und Leon Nussbaumer (2/6).
Die Mannschaft Hohenems 3 hatte die Meisterschaft schon vor drei Wochen mit hauchdünnem Vorsprung auf Dornbirn 3 auf Platz 1 beendet und ist damit in die A-Klasse aufgestiegen. Die Mannschaftsstützen waren: Laslo Nussbaumer (6/7), Vincent Nussbaumer (5/7), Patrick Nussbaumer (3,5/7), Christoph Nussbaumer (3,5/5), Sergiy Yakovlyev (2/2), Mathis Guntram (2/3) und Helmut Cyris (1,5/2). Je 1/1 steuerten bei: Andreas Kezic, Julian Kranzl und Jan Medwed. Jeder einzelne halbe Punkt wurde auch benötigt, ansonsten wäre sich das Husarenstück nicht ausgegangen.
Bild: Matthias Burschowsky, Guntram Gärtner, Robert Jedlicka, Robert Sandholzer und Günter Amann bei der nächtlichen Analyse der zuvor gespielten Partien. Im Hintergrund: Reinhard Kuntner und Kai Medwed.