Noch ist den teilnehmenden Mannschaften das Herzschlagfinale der Saison 2005/06 in bester Erinnerung. Die Ausgangslage vor den letzten vier Runden der 1. Bundesliga vom 7. - 11. März 2007 in Mattersburg verspricht ähnlich spannend zu werden. Alle Schachfans können die Bundesliga wieder live genießen.
Donnerstag, 7. März 17.00 Uhr mit Holz Dohr Semriach - Hohenems 2 : 4
Freitag, 8. März 14.00 Uhr mit Hohenems - Wulkaprodersdorf 2 : 4
Samstag, 9. März 14.00 Uhr mit Tschaturanga Wien - Hohenems 2 : 4
Sonntag, 10. März 10.00 Uhr mit Hohenems - Ansfelden 2 : 4
Sechs Teams sind nur durch 2,5 Punkte voneinander getrennt. In Führung liegt Maria Saal vor Wulkaprodersdorf, Ansfelden und Noch-Meister Styria. Diese vier Teams trennen gar nur ein Punkt und aus diesem Quartett wird wohl der neue Meister ermittelt werden. Aussenseiterchancen haben aber auch noch Holz Dohr Semriach und Die Klagenfurter.
Hohenems bildet als Siebenter so etwas wie ein Mittelfeld und kann heuer nicht mehr in die Titelentscheidung eingreifen. "Schuld" daran tragen die beiden Kärtner Vereine, gegen die es in den sieben gespielten Runden die beiden bisher einzigen Niederlagen gab. Ein Ausrutscher hätte es ja noch vertragen, den hatten praktisch alle anderen Mannschaften auch zu verzeichnen, vor allem die hohe 1,5 : 4,5 Niederlage gegen Maria Saal hat unser Team aber doch zuweit zurück geworfen.
Das Restprogramm ist bis auf Tschaturanga Wien extrem schwer, drei der Titelanwärter werden alles versuchen, dass nicht ausgerechnet Hohenems zum Stolperstein auf dem Weg nach ganz oben wird. Die Saison verlief für Hohenems bisher durchaus zufriedenstellend, sollte doch zumindest ein Abrutschen in die hinteren Ränge eigentlich nicht mehr passieren können. Der 7. Zwischenrang mit einer positiven Bilanz von +3 wurde nicht in Bestbesetzung erkämpft. Allerdings haben bisher auch die "Ersatzleute" überzeugt, überhaupt tut man sich schwer, in der Hohenemser Riege einen schwachen Punkt zu finden.
Für Mattersburg gilt daher: Angst NEIN, Respekt selbstverständlich JA. Abhängig von den Ergebnissen der anderen ist vielleicht sogar die eine oder andere Rangverbesserung noch möglich.
Bereits zum Abstieg verurteilt sind Leoben und Tschaturanga Wien, das allerdings zuletzt mit dem sensationellen 5:1 im Kellerduell ein mehr als kräftiges Lebenszeichen von sich gab. Einen weiteren Beweis brauchte es wohl kaum, dass unser Match gegen die Wiener in der vorletzten Runde alles andere als eine g'mahte Wies'n ist. Der dritte Absteiger wird mit größter Sicherheit aus dem Trio Absam, Baden und Jenbach ermittelt, wobei Jenbach hier die besseren Karten hat als die beiden Aufsteiger aus Tirol und Niederöstereich.
Ausgangslage: Chess-Results