ImageAm kommenden Wochenende zieht die Schachkarawane der 2. Bundesliga-West weiter in die Mozartstadt, die ja bekannlich heuer das 250. Wiegenfest ihres großen Sohnes feiert. Im Hotel Schaffenrath werden von Freitag, 20. Jänner bis Sonntag, 22. Jänner die Runden 6-8 gespielt.

 

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Beim Wettkampf seines deutschen Vereins SC Noris Tarrasch Nürnberg in der 5. Runde der 2. Deutschen Bundesliga-Ost remisierte Michael seine Partie am Spitzenbrett gegen Michael Prusikin von Tabellenführer TSV Bindlach Aktionär. Bild rechts: Michael bei einer Simultanvorstellung gegen Jugendspieler. Michael Bezold scheint beim SK Hohenems sowohl im Kader der 1. als auch 2. Österreichischen Bundesliga auf.

ImageSein Mißgeschick von gestern ausgebügelt hat heute Alexander Naumann in seiner Partie gegen Oliver Lehner. Dem druckvollen Spiel des Weißen hatte der Jenbacher bald nichts mehr entgegenzusetzen, bereits im 26. Zug mußte er die Waffen strecken, siehe Schlußstellung nach 26. Lc5:. Mit diesem wichtigen Sieg sicherte Alex Hohenems das Mannschaftsremis, denn es sollte der einzige volle Punktegewinn am heutigen Tag sein. Die Jenbacher erweisen sich einmal mehr als für Hohenems uneinnehmbare Festung. Das war das dritte Unentschieden bei einer Niederlage in den letzten 4 Bundesligajahren.

ImageVersöhnlicher Abschluß eines bisher nicht optimal verlaufenen Wochenendes: die starken Fürstenfelder konnten nach einem Kampf auf Biegen und Brechen auf allen Brettern hoch bezwungen werden. Damit war das Jenbacher Bundesligawochenende doch noch knapp positiv. Diesmal wurden keine Chancen vergeben, im Gegenteil, Partien, die nicht unbedingt zu gewinnen waren, kippten zu unseren Gunsten. Milan Novkovic kam mit einer riskant gespielten Variante in Vorteil und sorgte für das 1-0. Günter Kuba hatte in Zeitnot soeben den vergifteten Bauern g7 geschlagen und verlor nach 30. ... Sf4 entscheidend Material.

ImageElfmeter verschossen ! Diesmal war es Guntram Gärtner, der die Chance hatte, den Sack für Hohenems zuzumachen. Im Klubheim knallten nach dem 50. Zug von weiss (d5 - siehe Diagramm) bereits die Sektkorken, zu früh, wie sich bald herausstellte. Praktisch alles schien zu gewinnen, doch die Stellung hatte doch ihre Tücken, der weisse Freibauer wurde zu gefährlich. Nach 50. Ke7 statt Te8+ mit sofortiger Eroberung des f-Bauern wäre es allerdings um den Klagenfurter Titz geschehen gewesen.