Souverän mit dem Punktemaximum (6 Siege aus 6 Partien) holt Alexa Nussbaumer den Landesmeistertitel  bei den Mädchen U14. Es war dies ihr bereits siebenter Landesmeistertitel. Dabei wird Alexa heuer erst 13 Jahre alt! Noch kann sie weitere 5 mal Jugendmeisterschaften spielen. Das schaut rekordverdächtig aus.

Damit ist Alexa für die Staatsmeisterschaften U12/U14 vom 13. - 17. Mai in St. Veit qualifiziert.

Bild rechts: Alexa mit ihrem ersten Trainer Helmut Cyris

Nicht ganz so gut lief es für Benjamin Kienböck in der Klasse U12 Buben. Er verpasste die angestrebte Staatsmeisterschaftsqualifikation holte aber immerhin die Bronzemedaille. Staatsmeisterschaften wird er trotzdem spielen, nämlich in der Klasse U10 für die er bereits vorqualifiziert war. 

Die gesammelten Ergebnisse aus Lustenau:

Mädchen U10

Mädchen U12

Mädchen U14

Buben U10

Buben U12

Buben U14

Es hatte sich schon im Training und bei den letzten Turnieren abgezeichnet. Anja spielte zuletzt konstant gut und entsprechend überzeugend mit dem Punktemaximum (5 aus 5) gewann sie nun die Mädchenlandesmeisterschaften U10. Damit ist auch alles klar für die Staatsmeisterschaften Ende Mai in St. Veit.

Mädchen U10

Christian Leitgeber und sein Team hatte mit 90 Teilnehmer/innen am Samstag und noch einmal 59 am Sonntag beim Bludenzer Rallyeturnier 2016 alle Hände voll zu tun. Viele Volksschüler waren das erste Mal bei einem Schachturnier dabei, andere nutzten die Gelegenheit als letzten Test vor den Vorarlberger Nachwuchsmeisterschaften in zwei Wochen. Blendend lief es für U10 Spielerin Anja Rumpold (Bild rechts). Sie gewann sowohl am Samstag den Volksschulbewerb als auch die Schülerkategorie am Sonntag jeweils punktegleich mit Jerrik Giselbrecht (SK Bregenz) knapp in der Zweitwertung.

Insgesamt waren an diesem Bewerb von 40 Teilnehmern 14 aus den Volksschulen Altach, Hohenems-Herrenried oder Hohenems-Markt, die Hälfte davon trainiert auch beim SK Hohenems. Die Volksschule Altach stellte in diesem  Bewerb nicht nur die Siegerin, sondern auch das beste Team. 

Volksschulbewerb

Auch beim Unterstufenbewerb waren mit Julian Ströhle und Marcel Vego zwei Spieler des SK Hohenems dabei. Sie gehen beide in die 1. Klasse der Mittelschulen in Altach bzw. Hohenems-Herrenried und gehörten somit zu den jüngsten.

Unterstufenbewerb

Anja Rumpold gab in 5 Runden nur ein Remis gegen Jerrik Giselbrecht ab und holte sich wie tags zuvor den Turniersieg. (19 Teilnehmer)

Schülerbewerb

Bester Spieler des SK Hohenems im Jugendbewerb war Benjamin Kienböck. Er gab in 5 Runden 1,5 Punkte ab was den sechsten Rang bedeutete. Den Jugendbewerb gewann Leopold Wagner vor Christian Koszissnik (je 4,5). Lukas Marte erkämpfte 3 Punkte, Simon Koller und Stefan Rohner je zwei, Julian Ströhle und Justin Dünser je einen. (50 Teilnehmer)

Jugendbewerb

 

 

 

 

 

Nicolas Wohlgenannt hat es geschafft! Mit 4 Punkten aus 5 Runden qualifizierte er sich über die U8 Landesmeisterschaften in Dornbirn für die Österreichischen Staatsmeisterschaften U8 vom 26. - 29. Mai in St. Veit an der Glan. Nur einmal, gleich in Runde 1 gegen Leefke Giselbrecht musste sich Nicolas geschlagen geben. Leefke erreichte schließlich punktegleich Endrang 2 und wurde Landesmeisterin bei den U8 Mädchen.

Die anderen 4 Partien gegen Buben gewann er alle, auch gegen Landesmeister Viktor Guba in der Schlussrunde. Unter den drei Punktegleichen hatte Nicolas die etwas schlechtere Buchholzwertung und belegte im Turnier insgesamt den 3. Rang, in der Bubenwertung den zweiten. Viktor Guba (SK Feldkirch) und Nicolas Wohlgenannt (SK Hohenems) bei den Buben sowie Leefke Giselbrecht (SK Bregenz) und Aleyna Altinisik (SK Dornbirn) fahren somit zu den Staatsmeisterschaften.

Maximilian Dichtl, der zweite Teilnehmer des SK Hohenems erreichte mit 2 Punkten Rang 6. Maximilian, der erst in den Kindergarten geht, kann nächstes Jahr noch einmal in dieser Altersklasse antreten.

U8 Landesmeisterschaften 2016 (Foto von links nach echts: Nicolas Wohlgenannt, Viktor Guba und Xaver Korbinian Wagner)

Die Freitagrunde endete zunächst mit einer weiteren Ernüchterung. Nach zwischenzeitlicher Führung durch Dmitry Atlas und zwei, drei eher optimistisch zu beurteilenden Stellungen schien der Wettkampf gegen Kufstein/Wörgl ganz in unserem Sinn zu verlaufen. Selbst als Matthias' Partie verloren ging und die besseren Stellungen doch nur Remis endeten (Zwischenstand 2,5 : 2,5) gab es keinen Grund zu Pessimismus. Georg Fröwis hatte ein Springerendspiel mit Mehrbauer erreicht mit zumindest leichtem Vorteil. Im Bestreben diesen kleinen Vorteil zu nutzen überzog Georg die Stellung und zum Entsetzen des gesamten Teams standen wir am Ende wieder mit leeren Händen da. Es war das vierte 2,5 : 3,5 in sechs Runden und zum vierten Mal war es völlig unnötig.

Ab diesem Zeitpunkt zeigte die Mannschaft dann aber große Moral. Am Samstag bekam das erstmals mit GM Egor Krivoborodov angetretene Team des ASK Salzburg den angestauten Frust zu spüren. Georg, Marco, Matthias und Dmitry streiften den vollen Punkt ein, Guntram remisierte ein weiteres Mal und nur Robert konnte die Stellung nicht halten. 4,5 : 1,5 in einem wichtigen Kellerduell. 

Ein weiterer bisher glücklos agierender, doch gefährlicher Gegner wartete dann am Sonntag zum Abschluss: das Gastgeberteam von Völs/HAK/HAS. Der Wettkampf war eine exakte Kopie des Vortags. Dmitry landete seinen dritten Treffer und konnte somit mit 100 % die Heimreise antreten. Georg (Bild) gewann eine einseitige Partie gegen den deutschen IM Patrick Zelbel, womit das Westliga-Wochenende für Vorarlbergs derzeit einzigen Nationalteamspieler doch noch positiv endete. Matthias hat nach den ersten sechs problematischen Runden zu seiner alten Stärke zurückgefunden und die zweite Partie in Serie gewonnen. Marco setzte sich mit Schwarz gegen seinen früheren Rosenheimer Klubkollegen Maximilian Berchtenbreiter durch und erzielte sehr gute 2,5/3. Guntram fand nach nicht ganz zufriedenstellender Eröffnungsbehandlung doch noch den Weg in den sicheren Remishafen und Robert ging so wie am Vortag im Endspiel dann doch noch die Puste aus. Für die Mannschaft hatte das keine Folgen. Der abermalige 4,5 : 1,5 Sieg sicherte in der zweigeteilten Tabelle die Tabellenführung innerhalb des unteren Sechserblocks.

Auch der obere Sechserblock wird trotz der Niederlage gegen Zillertal von einer Vorarlberger Mannschaft angeführt. Bregenz hat den ersten Matchball um den Bundesligaaufstieg nicht nutzen können und mit Zillertal und Rum zwei hartnäckige Verfolger im Rücken. Dennoch bleiben die Bodenseestädter erste Favoriten auf den Titelgewinn. Dornbirn hat sich in Völs trotz virusbedingter Schwächung ebenfalls 4 Matchpunkte geholt und sich im oberen Sechserblock fest verankert. Glänzend agierte dabei Enno Proyer mit 3 aus 3.

Götzis gelang der wichtige Pflichtsieg gegen Pradl womit der Klassenerhalt fast schon gesichert ist. Völs/HAK/HAS, ASK und Pradl werden nur mehr sehr schwer von den Rängen 10 - 12 wegkommen. Nachdem es heuer aus der Westliga nur zwei Absteiger geben wird, kann sich bei den Schlussrunden in Salzburg vom 4. - 6. März 2016 eine der drei Mannschaften noch retten.

Mit Leon Nussbaumer war im Team von Pradl ein weiterer Hohenemser im Einsatz. Leon gewann gegen Felix Ausserer (Dornbirn) und remisierte gegen Armin Kranz (Götzis).

2. Bundesliga-West 2015/16