Mehr oder weniger den Erwartungen entsprechend platzierten sich die beiden Teilnehmerinnen des SK Hohenems bei den U12_U14 Staatsmeisterschaften in St. Veit. Anja Rumpold belegte Rang 9 mit 4 Punkten aus 7 Partien. Am start waren 20 Teilnehmerinnen. Das ist eine sehr gute Platzierung, denn Anja ist eigentlich noch U10 Spielerin. Bei diesen U12 Staatsmeisterschaften spielten auch einige der besten U10 Mädchen mit, davon war Anja drittbeste. Vom 26. - 29. Mai finden dann die U8 / U10 Staatsmeisterschaften wieder in St. Veit statt. Die Chancen auf einen der vorderen Plätze sind dann sehr gut.

Gute 5,5 Punkte aus 9 Partien erspielen sich Julian Kranzl und Emilian Hofer beim 2. Internationalen Bodenseeopen in Bregenz. Für beide bedeutet dies ein ELO-plus, Julian überspringt damit die 2100-er Grenze. Er hat in Bregenz seinen ersten Sieg gegen einen Interantionalen Meister errungen (Valerij Bronznik).

Im benachbarten Bad Ragaz startete am Donnerstag ein sehr stark besetztes GM Turnier. Beteiligt sind 10 junge Nachwuchsspieler aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Ungarn und Österreich. Die Farben Österreichs vertritt IM Georg Fröwis. Mit dem Schweizer Noël Studer spielt ein zweiter Spieler des Hohenemser Bundesligateams mit.

Zum Auftakt gelingt Georg Fröwis ein sensationeller Sieg gegen Grenke Open Sieger GM Matthias Bluebaum. Danach reisst der Faden aber. Die Ausbeute aus den Runden 2-5 beträgt 0,5 Punkte. Georg hat allerdings bereits alle GM's hinter sich. Viel besser im Rennen liegt Noël Studer mit 4 Punkten aus 5 Partien und intakten GM-Norm Chancen.

Details mit Link zu den LIVE Partien.

Eine Medaille war das ehrgeizige Ziel, Bronze ist es am Ende für Vorarlbergs einziges Frauenbundesliga-Team, dem SK Dornbirn, geworden.

Die Titelverteidigung war von Beginn weg unrealistisch, da sich einige Neuerungen im Reglement gravierend auf die Zusammensetzung der Teams auswirkte. Mit Helene Mira schied bei Dornbirn zudem eine Leistungsträgerin aus. Die wesentlichen Neuerungen waren die Verdoppelung der Bretter von 2 auf 4 und die Möglichkeit eine Ausländerin pro Runde einzusetzen. Die Reduktion der Rundenanzahl auf 7 war nicht im Sinne der Vorarlberger. Bei nur 7 Runden und einer unerwarteten Niederlage im falschen Moment wäre die Medaillenchance schnell weg gewesen. Die beiden burgenländischen Teams aus Pamhagen und Wulkaprodersdorf waren die klar zu favorisierenden Teams und tatsächlich gewann Pamhagen auch mit dem Punktemaximum vor Wulkaprodersdorf, das gleich drei Spielerinnen aus dem Österreichischen Nationalteam in ihren Reihen hat. Gegen diese beiden Teams setzte es dann auch die einzigen Niederlagen, die restlichen 5 Matches wurden gewonnen, Platz drei damit mit 2 Matchpunkten Vorsprung abgesichert.

Mit Jana Breder (starke 4,5 Punkte aus 5 Partien), Olga Kurapova (1 aus 2) und Syliva Karner (0,5 aus 2) wirkten im Frauen-Team des SK Dornbirn auch drei Stammspielerinnen des SK Hohenems mit. Auf Brett 1 (2,5 aus 7) und Brett 2 (3,5 aus 7) spielten Julia Novkovic und Annika Fröwis durch. 2,5 Punkte aus 5 Partien steuerte Dornbirns U18-Bronzemedaillengewinnerin Martha Pilsan bei.

Bild von der Schlussveranstaltung in Graz (von links nach rechts): WFM Julia Novkovic, Annika Fröwis, Olga Kurapova und Sylvia Karner.

Frauenbundesliga 2015/2016 

 

Die letzten Entscheidungen fielen gestern beim Meisterschaftsfinale im Altacher KOM. Überraschungen gab es dabei keine mehr. In der Vorarlbergliga brachte Dornbirn mit einem weiteren 6:0 die Sache erfolgreich zu Ende. Dem Schlussspurt mit 17,5 aus 18 waren wir nicht gewachsen. Guntram Gärtner darf aber mit der Teamleistung trotzdem sehr zufrieden sein. 10 Matches gewonnen und nur eine verloren, eben gegen den neuen Meister. Das kann sich sehen lassen. Im Bild der Wettkampf Hohenems 1 - Dornbirn 2 (rechts Emilian Hofer -remis gegen Heinz Grabher, dahinter David Uhlmann, dem gegen Enno Proyer eine starke Konterpartie gelang).

Die Abstiegsfrage ist geklärt. Bregenz 2 schickte Sonneberg mit einem hohen 4,5 : 1,5 in den Keller, zusammen mit dem punktelosen SK Nenzing.

In der A-Klasse katapultierte sich Hohenems 2 mit einem 4,5 : 1,5 noch vor bis auf den dritten Rang. Meister Feldkirch vor Rankweil. Die beiden Teams steigen in die Vorarlbergliga auf.

Mit einem Erfolgserlebnis beendete Hohenems 3 die Meisterschaft in der B-Klasse Oberland. Hohenems 4 musste sich dem neuen Meister und Aufsteiger in die A-Klasse Frastanz geschlagen geben.

Vorarlbergliga

A-Klasse

B-Klasse Unterland

B-Klasse Oberland

Ein negativer Höhepunkt bildete dann die Absage der Team-Blitzlandesmeisterschaft. Hohenems hatte selber maßgeblichen Anteil daran, insgesamt gab es nur drei Nennungen. Zuwenige für eine sinnvolle Landesmeisterschaft. Damit steht auch das Konzept der gemeinsamen Schlussrunde zur Disposition. So sehr die Veranstaltung bei den heimischen Schachfans auch beliebt ist, für nur eine Runde ist der Aufwand kaum vertretbar.