In Runde 1 gibts für Nicolas zunächst gleich einen ordentlichen Dämpfer gegen seinen Klubkollegen und U8 Spieler Samuel Kienböck. Vielleicht war es aber auch der Weckruf zur richtigen Zeit, denn anschließend gewinnt er die nächsten vier Partien, darunter gegen die ELO-Favoriten Jonas Loretz und Jerrik Giselbrecht. In Runde 6 muss er sich dann dem späteren Sieger Viktor Guba beugen, eher er in der Schlussrunde mit einem Sieg sicher zur Bronzemedaille ausserviert.

Mit großer Wahrscheinlich bedeutet das die Qualifikation für die U10 Staatsmeisterschaften, denn der Sieger des Turniers, Viktor Guba ist U8 Spieler und wird in der Kategorie U8 antreten, falls es nächsten Sonntag mit der Qualifikation bei den U8 Landesmeisterschaften klappt und daran zweifelt wohl niemand.

Samuel erreicht am Ende 3 Punkte und holt den 5. Platz. Auch Samuel ist U8 Spieler und kann daher am kommenden Sonntag in Bregenz einen weiteren Versuch unternehmen, die Qualifikation für die Staatsmeisterschaften zu schaffen. Leicht wird das aber nicht, den die Hälfte der Teilnehmer dieser U10 Landesmeisterschaften waren U8 Spieler, dazu kommt noch Maximilian Dichtl und einige weitere Überraschungskandidaten.

U10 Landesmeisterschaften 2017 in Lustenau. 

Bild: Mitte - Landesmeister Viktor Guba, SK Dornbirn / Links - Jonas Loretz, SK Sonnenberg, Silber / Rechts - Nicolas Wohlgenannt, SK Hohenems, Bronze

 

Nicolas Wohlgenannt hat in Bludenz in der Kategorie Volksschule sein erstes Turnier gewonnen und das gleich auf beeindruckende Weise. Nicolas ging als Nr. 3 ins Turnier und gewann gleich alle 7 Partien(!). Der Turniersieg stand bereits eine Runde vor Schluss fest und der Vorsprung auf den Zweiten betrug am Ende satte 1,5 Punkte. Insgesamt waren mit Maximilian Dichtl (sehr guter Rang 4 mit 4,5 Punkten), Ben Luiz Wohlgenannt (4 Punkte / Rang 12) und Timo Wachter (2 Punkte / Rang 23). 26 Teilnehmer waren am Start. Benu Luiz war der jüngste Teilnehmer, für Timo war es überhaupt das allererste Turnier.

Weitere Pokalränge gab es am Sonntag für Dennis Kurapov (Rang 2 bei den Schülern mit 4 von 5 möglichen Punkten) und Benjamin Kienböck bei den Jugendlichen mit ebenfalls 4 von 5 Punkten und Rang 2. Samuel Kienböck kam auf Rang 5 (3,5 Punkte) und Nicolas Wohlgenannt auf Rang 6 (3 Punkte)

Kategorie Volksschule

Kategorie Unterstufe

Kategorie Schüler

Kategorie Jugend

Bilder

Am 2. Jänner 2017 beginnt im Altacher KOM die 29. Vorarlberger Schacholympiade für Schuler und Jugendliche. Sie präsentiert sich in etwas anderer Form als bisher. Erstmals werden die Kategorien Volksschule (inkl. Kindergärten) und Unterstufe (für die 5. - 8. Schulstufen) angeboten. Vorarlberg mit seinen vielen Schulschachinitiativen hat eine hohe Zahl an schachbegeisterten Schüler/innen und Jugendlichen die nicht in den Vereinen organisiert sind. Sehr deutlich wird das jedes Jahr beim Landesschulschachfinale an dem die deutliche Mehrheit der Teilnehmer/innen aus Schulschachgruppen stamen. Der neue Landesjugendreferent Christian Leitgeber leitet an seiner Schule selber eine soche Gruppe und hat maßgeblichen Anteil daran, dass bei der kommenden Schacholympiade mit den beiden Kategorien Volksschule und Unterstufe ein Schulschachschwerpunkt gesetzt wird. Die Schacholympiade ist somit der Beginn einer Schulschachturnierserie die ihre Fortsetzung am 28./29. Jänner bei der Rallye in Bludenz und am 12. März beim Josefiturnier in Dornbirn findent. Abschluss und Höhepunkt ist dann wieder am 6. April beim Landesschulschachfinale in der Kulturbühne am Bach in Götzis. Die beiden Schulkategorieren spielen 7 Runden mit verkürzter Bedenkzeit nur am 3. Jänner.

Für die Vereinsspieler heißt es an zwei Tagen bei ELO-gewerteten Partien die grauen Zellen anstrengen. Die Schacholympiade zählt zur Rallyewertung und kann möglicherweise den Ausschlag geben bei der Qualifikation zu den Landesschüler- und Jugendmeisterschaften in der Energiewoche (11. - 14. Februar 2017). Gespielt wird in den Kategorieren U10 und U16 (analog der Schüler- und Jugendklasse bei Rallyeturnieren). Edle Glaspokale (Bild) warten auf die ersten drei jeder Kategorie. Anmeldungen bitte bis 30. Dezember an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! unter Angabe von Name, Geburtsdatum, Kategorie, Verein oder Schule. Ausschreibungen

29. Vorarlberger Schacholympiade 2017 U10

29. Vorarlberger Schacholympiade 2017 U16

29. Vorarlberger Schacholympiade 2017 Volksschule

29. Vorarlberger Schacholympiade 2017 Unterstufe

 

Zwei Tage Schach intensiv mit 250 gespielten, davon 140 ELO-gewerteten Partien liegen hinter den 70 schachbegeisterten Kids und Jugendlichen, die gleich zu Jahresbeginn ihre Kräfte auf den 64 Feldern messen wollten. Und hier sind die Ergebnisse der 4 Klassen:

U10

U16

Volksschule (Teamwertung: Sieger VS Gisingen Sebastianplatz)

Unterstufe (Teamwertung: Sieger NMS Bludenz)

Aus Hohenemser Sicht: in die Medaillenränge schaffte es Raphael Felder (Volksschule Hohenems-Markt) mit einem dritten Platz. Mit guten Leistungen aber doch knapp mit vierten Plätzen am Podest vorbei geschrammt sind Benjamin Kienböck bei U16 und Nicolas Wohlgenannt bei U10. Die weiteren Hohenemser Teilnehmer: Samuel Kienböck (3,5 Punkte und Rang 7 bei U10) Maximilian Dichtl (musste krankheitsbedingt am zweiten Tag w.o. geben). Mit Ben Luiz Wohlgenannt (Titelbild) stellte der SK Hohenems den jüngsten Teilnehmer der Schacholympiade. Ben wurde gerade 6 Jahre alt und geht noch in den Kindergarten Neunteln. Er sammelte 3 Punkte und konnte immerhin fünf zum Teil deutlich ältere Teilnehmer hinter sich lassen.  U16: Lukas Marte überraschte mit 4 Punkten und einem 12. Rang. Anja Rumpold erkämpfte 3 Punkte.

Zwei weitere Akteure des SK Hohenems waren ebenfalls aktiv im KOM. Julian Kranzl und Emilian Hofer, vor wenigen Jahren selber noch aktiv bei der Schacholympiade, gaben Simultanvorstellungen. Bei den Partien gegen die U16 Spieler wurde das Simultanspielerteam dann noch durch Julia Novkovic und Guntram Gärtner verstärkt.

Bilder der 29. Vbg. Schacholympiade

Zwei von drei Wettkämpfen konnte das Hohenemser Westliga-Team bei den Heimrunden im Schulheim Mäder gewinnen, gegen den Titelfavoriten Nummer 1, Zillertal war aber nichts zu holen. Trotzdem, die Bilanz nach 5 von 6 Runden kann sich sehen lassen: Hohenems erkämpfte sich 10 von 12 möglichen Punkten und liegt zur Saisonmitte auf Rang 3. Auf Rang 2 liegt SIR Salzburg mit nur einem Verlustzähler. Zillertal und SIR werden den Aufstieg in die 1. Bundesliga unter sich ausmachen.

Einmal mehr konnte bei den Hohenemsern Neuzugang Fabian Bänziger überzeugen. Fabian bleibt auch nach der sechsten Runde ungeschlagen. Seine Bilanz in Mäder: 1 Sieg und zwei Remis. Georg Fröwis und Dennis Breder erreichen 50 % (je ein Sieg, eine Niederlage und ein Remis). Sieg und Niederlage gab es auch für Matthias Burschowsky. Ein Remis aus zwei Partien steuerte Dmitry Atlas bei. Nur in den Freitagpartien waren Julian Kranzl und Emilian Hofer im Einsatz. Emilian steuerte das entscheidende Remis zum Mannschaftssieg gegen Rum bei, Julian musste gegen Christian Hengl die Segel streichen. Gute 1,5 Punkte aus zwei Partien eroberte Simon Heinrici (Saisonbilanz bisher: 3,5 aus 4). Robert Sandholzer spielte eine Partie, musste aber wie alle anderen (ausser Fabian Bänziger) im Samstag-Match gegen Zillertal die Hand zur Aufgabe reichen.

Insgesamt war die Punkteausbeute der Vorarlberger Mannschaften in der Heimrunde sehr mager. Bregenz verlor alle drei Runden und liegt nach wie vor punkte- und wohl auch hoffnungslos am Tabellenende. Dornbirn (gegen Rum) und Götzis (gegen Ranshofen) gelang zumindest der Gewinn eines Mannschaftspunktes.

2. Bundesliga-West 2016/17

Am Freitag Abend unmittelbar nach Beendigung der Partien eilten Georg Fröwis, Emilian Hofer und Julian Kranzl zur Sportlererhrung der Stadt Hohenems; wo sie aus den Händen von Sportstadtrat Friedl Dold und Bürgermeister Dieter Egger ihre Ehrenurkunden und Glastrophäen für Landes- und Staatsmeistertitel in Empfang nehmen konnten. Die Regie bzw. Moderator Markus Linder hatte wegen des verspäteten Eintreffens einen eigenen Schachblock eingeschoben.