Zwei Tage Schach intensiv mit 250 gespielten, davon 140 ELO-gewerteten Partien liegen hinter den 70 schachbegeisterten Kids und Jugendlichen, die gleich zu Jahresbeginn ihre Kräfte auf den 64 Feldern messen wollten. Und hier sind die Ergebnisse der 4 Klassen:

U10

U16

Volksschule (Teamwertung: Sieger VS Gisingen Sebastianplatz)

Unterstufe (Teamwertung: Sieger NMS Bludenz)

Aus Hohenemser Sicht: in die Medaillenränge schaffte es Raphael Felder (Volksschule Hohenems-Markt) mit einem dritten Platz. Mit guten Leistungen aber doch knapp mit vierten Plätzen am Podest vorbei geschrammt sind Benjamin Kienböck bei U16 und Nicolas Wohlgenannt bei U10. Die weiteren Hohenemser Teilnehmer: Samuel Kienböck (3,5 Punkte und Rang 7 bei U10) Maximilian Dichtl (musste krankheitsbedingt am zweiten Tag w.o. geben). Mit Ben Luiz Wohlgenannt (Titelbild) stellte der SK Hohenems den jüngsten Teilnehmer der Schacholympiade. Ben wurde gerade 6 Jahre alt und geht noch in den Kindergarten Neunteln. Er sammelte 3 Punkte und konnte immerhin fünf zum Teil deutlich ältere Teilnehmer hinter sich lassen.  U16: Lukas Marte überraschte mit 4 Punkten und einem 12. Rang. Anja Rumpold erkämpfte 3 Punkte.

Zwei weitere Akteure des SK Hohenems waren ebenfalls aktiv im KOM. Julian Kranzl und Emilian Hofer, vor wenigen Jahren selber noch aktiv bei der Schacholympiade, gaben Simultanvorstellungen. Bei den Partien gegen die U16 Spieler wurde das Simultanspielerteam dann noch durch Julia Novkovic und Guntram Gärtner verstärkt.

Bilder der 29. Vbg. Schacholympiade

Am 2. Jänner 2017 beginnt im Altacher KOM die 29. Vorarlberger Schacholympiade für Schuler und Jugendliche. Sie präsentiert sich in etwas anderer Form als bisher. Erstmals werden die Kategorien Volksschule (inkl. Kindergärten) und Unterstufe (für die 5. - 8. Schulstufen) angeboten. Vorarlberg mit seinen vielen Schulschachinitiativen hat eine hohe Zahl an schachbegeisterten Schüler/innen und Jugendlichen die nicht in den Vereinen organisiert sind. Sehr deutlich wird das jedes Jahr beim Landesschulschachfinale an dem die deutliche Mehrheit der Teilnehmer/innen aus Schulschachgruppen stamen. Der neue Landesjugendreferent Christian Leitgeber leitet an seiner Schule selber eine soche Gruppe und hat maßgeblichen Anteil daran, dass bei der kommenden Schacholympiade mit den beiden Kategorien Volksschule und Unterstufe ein Schulschachschwerpunkt gesetzt wird. Die Schacholympiade ist somit der Beginn einer Schulschachturnierserie die ihre Fortsetzung am 28./29. Jänner bei der Rallye in Bludenz und am 12. März beim Josefiturnier in Dornbirn findent. Abschluss und Höhepunkt ist dann wieder am 6. April beim Landesschulschachfinale in der Kulturbühne am Bach in Götzis. Die beiden Schulkategorieren spielen 7 Runden mit verkürzter Bedenkzeit nur am 3. Jänner.

Für die Vereinsspieler heißt es an zwei Tagen bei ELO-gewerteten Partien die grauen Zellen anstrengen. Die Schacholympiade zählt zur Rallyewertung und kann möglicherweise den Ausschlag geben bei der Qualifikation zu den Landesschüler- und Jugendmeisterschaften in der Energiewoche (11. - 14. Februar 2017). Gespielt wird in den Kategorieren U10 und U16 (analog der Schüler- und Jugendklasse bei Rallyeturnieren). Edle Glaspokale (Bild) warten auf die ersten drei jeder Kategorie. Anmeldungen bitte bis 30. Dezember an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! unter Angabe von Name, Geburtsdatum, Kategorie, Verein oder Schule. Ausschreibungen

29. Vorarlberger Schacholympiade 2017 U10

29. Vorarlberger Schacholympiade 2017 U16

29. Vorarlberger Schacholympiade 2017 Volksschule

29. Vorarlberger Schacholympiade 2017 Unterstufe

 

Erfolgreicher Abschluss der ÖSB Jugendbewerbe 2016: Team Vorarlberg mit Emilian Hofer, Benjamin Kienböck, Alexa Nussbaumer (SK Hohenems), Martha Pilsan, Daniel Erwin-Casero, Viktor Guba (SK Dornbirn), Leopold Wagner (SC Wolfurt) und Christian Koszissnik (SC Bregenz) holten gleich am ersten Tag die Bronzemedaille im Schnellschachbewerb der Jugend-Bundesländer-Meisterschaften. Das Team Vorarlberg ging als Nummer 4 an den Start und hatte trotz einer Niederlage in der direkten Begegnung mit Tirol die Nase knapp vor unseren Nachbarn. Schlüssel zum Erfolg war ein überraschender Sieg gegen den Mitfavoriten Steiermark sowie ein Kantersieg in der letzten Runde gegen Oberösterreich.

Jugend-Bundesländer-Meisterschaft 2016

Am zweiten Tag folgten dann die Schnellschachbewerbe - Einzelwertung. Emilian Hofer ging als Titelverteidiger an den Start und wiederholte als Nummer 4 des Turniers den Gewinn der Goldmedaille, ein wunderschöner Abschied von den Jugendbewerben (U20 Bewerbe werden in Österreich ja nicht ausgespielt). Benjamin Kienböck schrammt denkbar knapp am Stockerl vorbei und holte den 4. Rang. Alexa gelang bei den Mädchen U12/U14 ein Mittelfeldplatz. Viktor Guba (U8) holte Bronze und Leopold Wagner (U10) Gold für Vorarlberg.

Schnellschach Buben U8

Schnellschach Buben U10

Schnellschach Buben U12

Schnellschach Burschen U14

Schnellschach Burschen U16

Schnellschach Burschen U18

Schnellschach Mädchen U8_U10

Schnellschach Mädchen U12_U14

Schnellschach Mädchen U16_U18

Den Abschluss bildete der Blitzbewerb bei dem Vorarlberg abermals Medaillen abholen konnte: Silber für Enno Proyer (U18, SK Dornbirn) und abermals Gold für Leopold Wagner (U10, SK Wolfurt). Emilian Hofer hatte mit 3 aus 4 zwar einen guten Start und abermals Medaillenchancen, nach der Niederlage in Runde 5 gegen Enno Proyer war die Luft aber heraussen (Platz 8). Benjamin Kienböck spielte ebenfalls lange um die Medaillen mit, erst eine Niederlage in Runde 6 machte diese zunichte. Mit einem Schlussrundensieg landete er am Ende wie tags zuvor auf Platz 4. Alexa Nussbaumer gelangen 3 Punkte aus 7 Partien wie im Schnellschachbewerb.

Blitzbewerb Buben U8

Blitzbewerb Buben U10

Blitzbewerb Buben U12

Blitzbewerb Buben U14

Blitzbewerb Buben U16

Blitzbewerb Buben U18

Blitzbewerb Mädchen U8_U10

Blitzbewerb Mädchen U12_U14

Blitzbewerb Mädchen U16_U18

 

 

Zwei von drei Wettkämpfen konnte das Hohenemser Westliga-Team bei den Heimrunden im Schulheim Mäder gewinnen, gegen den Titelfavoriten Nummer 1, Zillertal war aber nichts zu holen. Trotzdem, die Bilanz nach 5 von 6 Runden kann sich sehen lassen: Hohenems erkämpfte sich 10 von 12 möglichen Punkten und liegt zur Saisonmitte auf Rang 3. Auf Rang 2 liegt SIR Salzburg mit nur einem Verlustzähler. Zillertal und SIR werden den Aufstieg in die 1. Bundesliga unter sich ausmachen.

Einmal mehr konnte bei den Hohenemsern Neuzugang Fabian Bänziger überzeugen. Fabian bleibt auch nach der sechsten Runde ungeschlagen. Seine Bilanz in Mäder: 1 Sieg und zwei Remis. Georg Fröwis und Dennis Breder erreichen 50 % (je ein Sieg, eine Niederlage und ein Remis). Sieg und Niederlage gab es auch für Matthias Burschowsky. Ein Remis aus zwei Partien steuerte Dmitry Atlas bei. Nur in den Freitagpartien waren Julian Kranzl und Emilian Hofer im Einsatz. Emilian steuerte das entscheidende Remis zum Mannschaftssieg gegen Rum bei, Julian musste gegen Christian Hengl die Segel streichen. Gute 1,5 Punkte aus zwei Partien eroberte Simon Heinrici (Saisonbilanz bisher: 3,5 aus 4). Robert Sandholzer spielte eine Partie, musste aber wie alle anderen (ausser Fabian Bänziger) im Samstag-Match gegen Zillertal die Hand zur Aufgabe reichen.

Insgesamt war die Punkteausbeute der Vorarlberger Mannschaften in der Heimrunde sehr mager. Bregenz verlor alle drei Runden und liegt nach wie vor punkte- und wohl auch hoffnungslos am Tabellenende. Dornbirn (gegen Rum) und Götzis (gegen Ranshofen) gelang zumindest der Gewinn eines Mannschaftspunktes.

2. Bundesliga-West 2016/17

Am Freitag Abend unmittelbar nach Beendigung der Partien eilten Georg Fröwis, Emilian Hofer und Julian Kranzl zur Sportlererhrung der Stadt Hohenems; wo sie aus den Händen von Sportstadtrat Friedl Dold und Bürgermeister Dieter Egger ihre Ehrenurkunden und Glastrophäen für Landes- und Staatsmeistertitel in Empfang nehmen konnten. Die Regie bzw. Moderator Markus Linder hatte wegen des verspäteten Eintreffens einen eigenen Schachblock eingeschoben.

 

Diese unterstützenden Firmen sowie das Land Vorarlberg, die Stadt Hohenems und die Gemeinde Klaus machten die WM Teilnahme von Benjamin Kienböck möglich. Vielen herzlichen Dank!

Bereits gestern haben die

Schachweltmeisterschaften der Kadetten (Mädchen und Buben U8 / U10 /U12) begonnen. Nebst Benjamin (Klasse U10) sind zwei weitere Kinder aus Vorarlberg mit von der Partie: Aleyna Altinisik vom SK Dornbirn (U8) und Leopold Wagner (U10) vom SK Wolfurt. Leopold hat allerdings vor zwei Jahren Verband gewechselt und spielt jetzt für Deutschland. In Runde 1 spielten die beiden als Tischnachbarn. Leopold erreichte als Nummer 9 des 151 Teilnehmer umfassenden U10-Feldes immerhin ein Remis, während sich Benjamin dem starken US-Amerikaner Jason Wang (Nummer 8) beugen musste. Ebenfalls eine Niederlage zum Start gab es für Aleyna gegen die Amerikanerin Kally Wen. Alles kein Beinbruch, denn weitere 10 Runden warten auf die Kinder bis zum 30. Oktober. Die Partien unserer U10 Teilenhmer waren gestern in der LIVE Übertragung von chess24.com

Weltmeisterschaften 2016 Open U10

Weltmeisterschaften 2016 Girls U8