Zum zweiten Mal (nach zuletzt 2005) gelang uns das Kunststück, mit der zweiten Mannschaft Meister der Westliga zu werden. Insgesamt war es der fünfte Westliga-Titel. Hohenems 1 schaffte das zuvor in den Jahren 1991, 1994 und 1995.

Der Meistertitel war alles andere als geplant. Zu stark schien Titelaspirant Nr. 1, das Team Zillertal, bei dem bei 66 Einzelpartien immerhin 30 Mal ein Großmeister am Brett saß. Großmeister bei Hohenems? Fehlanzeige. Dafür hatten wir mit Neuzugang IM Max Berchtenbreiter (8 Punkte aus 9 Partien) aber einen, der wie ein Großmeister spielte. Zweimal besiegte er im Laufe der Meisterschaft auch einen (GM Lanka und GM Sulava). Seine Ratingperformance: 2655. Warum in aller Welt bekam Max in der letzten Runde nicht die Chance, gegen GM Krivoborodov zu spielen um eine GM-Norm zu machen? Das war ursprünglich auch die Hoffnung und der Plan, dass der ASK ihren GM bringen würde, Max auf Brett 1 vorrückt, damit den nötigen dritten GM bekommt und so die Norm macht. Erst am Freitag merkten wir, dass eine kleine aber wichte Voraussetzung fehlt: der ELO-Schnitt der Gegner wäre trotz dreier GMs unterhalb der nötigen 2380 gelegen. Zerplatzt der Traum, aber dadurch gab es dann die Option, am Sonntag nochmals aufzumunitionieren und erstmals in der Saison IM Dennis Breder zum Einsatz zu bringen.

Bild: Die drei Hohenemser "B's" an den Spitzenbrettern im abschließenden Match gegen den ASK Salzburg.

B(rett)1: IM Dennis Breder, er neutralisierte in einem Thriller den ASK Großmeister

B(rett)2: IM Max Berchtenbreiter, er stellte schnell auf 1-0 und damit die Ampel auf grün für die nötigen 3 Punkte , die zum Titelgewinn erforderlich waren

B(rett)3: Matthias Burschowsky, er sicherte gegen seinen künftigen Klubkollegen Bernhard Besner das Remis. Matthias, der in wenigen Wochen erstmals Papa werden wird verlässt nach mehr als 25 Jahren (er kam als 10-Jähriger zu Hohenems) seinen Stammverein und wechselt zum ASK Salzburg, nachdem er nachhaltig Wurzeln in der Mozartstadt geschlagen hat. Alles Gute Matthias, Danke für die tolle Zeit und weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Kampf um Raum Zeit und Kraft.

Der SK Hohenems führt ein Ranglistenturnier ein. Vorteil gegenüber einem Rundenturnier: zwei Spieler spielen dann, wenn es ihnen am besten passt, am Klubabend, am Samstag Nachmittag, am Freitag Abend parallel zur LMM sollten Spieler spielfrei sein, oder sonst irgendwann.

Hier ist die Beschreibung

[Verein - Dauerturnier]

Spielleiter Sergiy Yakovlyev hofft auf rege Teilnahme. Bei Unklarheiten bitte sich an den Spielleiter zu wenden.

 

Duke Kreutzmann wird erstmals Vorarlberger Landesmeister. Duke ist als U16 Spieler freiwillig eine Klasse höher angetreten und sicherte sich den Titel nach 4 aus 4 mit einem Remis in der letzten Runde gegen Sabrina Pribozic.

Für einen Hohenemser Doppelsieg in dieser Altersklasse sorgte Patrick Nussbaumer, der sich nach fast zweijähriger Spielpause spontan für ein Comeback entschied. Duke und Patrick haben sich damit für die Österreichischen Staatsmeisterschaften vom 24. - 29. März in St. Veit/Glan qualifiziert.

Das selbe hat Alexa Nussbaumer geschafft, obwohl sie im selben Turnier als einzige Mädchen-U16-Spielerin, klar Jüngste und Aussenseiterin nur den letzten Platz erzielte.

Vbg. Landesmeisterschaften U18 2018

Bild von links nach rechts:  Alexa Nussbaumer (Hohenems, Rang 6), Patrick Nussbaumer (Hohenems, Rang 2), Emilio Flir (Sonnenberg, Rang 3), Juliane Halwachs (Rankweil, Rang 5), Sabrina Pribozic, Rang 4), Duke Kreutzmann (Hohenems, Rang 1), Turnierleiter Philipp Scheffknecht

Parallel zu den U18 Meisterschaften im Klubheim des SK Hohenems wurden auch die Titelkämpfe in der Kategorie U16 entschíeden. Mit dabei Benjamin Kienböck, doch anders als vor einem Jahr als der damals 10-jährige überraschend den U16-Titel holte, hatte er heuer mit der Titelvergabe zu keinem Zeitpunkt etwas zu tun. Den Ton gaben diesmal andere an.

Vbg. Landesmeisterschaften U16 2018

Bild von links nach rechts: David Graf (Dornbirn, Rang 4), Phil Notegger (Wolfurt, Rang 3), Uros Nisavic (Lustenau, Rang 1), Daniel Erwin-Casero (Dornbirn, Rang 2), Benjamin Kienböck (Hohenems, Rang 7 - vordere Reihe), Michele Venturiello (Dornbirn, Rang 5), Simon Graf (Dornbirn, Rang 8 - vordere Reihe), Turnierleiter Philipp Scheffknecht, Fabian Walch (Rankweil, Rang 6)

 

Feine Leistung bei den U10 Landesmeisterschaften in Lustenau vor allem von Nicolas Wohlgenannt. Er gewann alle 6 gespielten Partien und bekam obendrein noch einen siebten Punkt von einem nach der ersten Runde ausgeschiedenen Mitspieler. Für die Staatsmeisterschaften U10 vom 31. Mai bis 3. Juni in St. Veit an der Glan war Nicolas genauso schon vorqualifiziert wie Samuel Kienböck, der im Turnier auf 4,5 Punkte kam und den vierten Platz belegte.

Mit Maximilian Dichtl holte ein weiterer Hohenemser mit 3 Punkten und einem fünften Platz die Qualifikation für St. Veit.

U10 Landesmeisterschaften 2018 in Lustenau

Bild: Turnierleiter Gerhard Fröwis mit den 7 Kindern, die alle eine tolle Leistung erbrachten und auch einen zufriedenen Eindruck machen.

Von links nach rechts: Maximilian Dichtl (Hohenems, Rang 5), Franziska Eleonora Wagner (Wolfurt, Rang 7 - 2. in der Mädchenwertung), Yanis Arndorfer (Dornbirn, Rang 6), Xaver Wagner (Wolfurt, Rang 2), Nicolas Wohlgenannt (Hohenems, Rang 1), Samuel Kienböck (Hohenems, Rang 4), Leefke Giselbrecht (Bregenz, Rang 3 - Mädchenlandesmeisterin U10)