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Riga, die Geburts- und Heimatstadt des legendären 8. Schachweltmeisters (1960/61) Mihail Tal, ist Gastgeber der Jugend-Schach Europameisterschaften 2018. Gespielt wird in den Kategorien O08, O10, O12, O14, O16, O18 sowie G08, G10, G12, G14, G16 und G18. Österreich stellt 15 Teilnehmer, davon 4 Mädchen. Drei Teilnehmer stammen aus Vorarlberg, nebest Benjamin Kienböck (O12 - SK Hohenems) Francesca Eleonora Wagner (M08 - SK Wolfurt) und Viktor Guba (O10 - SK Dornbirn)

Benjamin ist mit seinen 1727 (Int. ELO) nach derzeitigem Meldestand die Nummer 59 des Starterfeldes O12 bei 126 Teilnehmern, damit knapp in der oberen Hälfte. Gespielt wird jeden Tag beginnend mit Montag, 20. August, insgesamt 9 Runden mit einem Ruhetag am kommenden Samstag (25. August). Die letzte Runde wird am 29. August gespielt. Benjamin hat sich einiges vorgenommen und u.a. schon vor drei Wochen bei einem Turnier im slowenischen Portorož (4,5 aus 9)  Spielpraxis gesammelt. Erfahrungsgemäß gibt es bei EMs aber eine extrem hohe Leistungsdichte weshalb die EM in Riga eine enorme Herausforderung darstellt, für Benjamin und selbstverständlich die anderen 14 österreichischen EM-Teilnehmer. Besonders in den Klassen O14 (Marc Morgunov) O16 (Daniel Morgunov, Felix Blohberger), O18 (Florian Mesaros) und G18 (Jasmin-Denise Schloffer) gehen die jungen Österreicher/innen mit durchaus höheren Erwartungen an den Start. Das selbe gilt für den jungen Schweizer Fabian Bänziger in der Kategorie O16. Das für den SK Hohenems in der Bundesliga spielende Jungtalent geht bei den Unter-16-Jährigen als Nummer 9 an den Start.

Kategorie O12

Benjamin wurde letzte Woche im Hohenemser Rathaus von Bürgermeister Dieter Egger und Sportstadtrat Friedl Dold mit den besten Wünschen persönlich zur EM verabschiedet. Alle Schachfreunde des SK Hohenems und darüber hinaus drücken für die EM die Daumen. Mit Julia Novkovic ist eine weitere Vorarlbergerin in Riga Teil der österreischischen Delegation. Julia gehört zum dreiköpfigen Trainerstab. 

Neugierig geworden? Hier auf diesem EM-Blog werden wir bis zum 29. August täglich über das Geschehen aus Riga berichten.

 

Tag 1, 20. August 2018

  Die erste Runde bei den Europameisterschaften in Riga läuft bereits. Erster Gegner von Benjamin ist der Finne Viktor Kulmala. Zuvor wurde eine Trainingseinheit eingeschoben. Julia Novkovic kümmert sich in Riga u.a. um Benjamin und scheint im Moment jedenfalls mit ihrem Schützling zufrieden zu sein. Die ersten paar Bretter (bei O12 sind es sechs) werden auf www.chess24.com live übertragen. Soeben werden die ersten Züge gemacht in der Kategrie O16 sind heute der österreichische Mitfavorit Felix Blohberger und auch Fabian Bänziger in der Live-Übertragung.

Ein Blick in den imposanten Turniersaal mit mehr als 1000 Teilnehmern aus 47 europäischen Ländern. Die EM ist ein Sportfest der Superlative, das keinen Vergleich mit irgend einer anderen Disziplin zu scheuen braucht. Die Jugend erlebt hier Europa hautnah. Gänsehautfeeling pur.

Benjamin hat seine erste Partie heute gegen den ELO-losen Finnen Viktor Kulmala ohne Probleme gewonnen. In einer Schottischen Partie schwächt der Finne seine Bauernstruktur und schafft sich eine Schwäche auf d6. Dieser Bauer wird erobert und damit ist die Partie auch gelaufen. Hier ist die erste Partie zum Nachspielen:

In Runde 2 wartet nun der Serbe Luka Ristic [2005]. Benjamin, der morgen mit den schwarzen Steinen spielen wird steht damit sicherlich vor einer deutlich schwierigeren Aufgabe. Mit dem Auftaktsieg ist er jedenfalls optimal in diese Europameisterschaften gestartet. Wir sind gespannt auf die morgige Partie.

Das 16-köpfige österreichische Team erwischte insgesamt einen guten Start. Die Bilanz: 11 Siege, 1 Remis und nur 4 Niederlagen. Auch Francesca Eleonora Wagner (Wolfurt) gewann ihre erste Partie. Viktor Guba (Dornbirn) steht hingegen mit seiner Auftaktniederlage noch bei 0 Punkten.

 

Tag 2, 21. August 2018

Kurz vor der heutigen Partie. Luka Ristic aus Serbien (links) spielt genen Benjamin Kienböck (rechts) mit den weißen Steinen. 280 ELO Punkte (der junge Serbe hat aktuell 2005) sind normalerweise keine unüberbrückbare Distanz, Benjamin hat schon öfters gegen Leute dieses Kalibers gepunktet. Heute hat aber der Favorit gewonnen. Hier die Partie, die heute leider durch ein grobes Versehen relativ früh entschieden wurde.

 

Zwischen den Partien,Training und Partieanalysen ist für die Teilnehmer selbstverständlich Zeit, die Gegend zu erkunden. Heute waren die Kienböcks am Ostseestrand.

 

Die Runde verlief für die 16-köpfige österreichische Delegation erwartungsgemäß nicht mehr ganz so erfolgreich wie die Startrunde. Mit 6 Siegen, 3 Remis und 7 Niederlagen kann sich die Bilanz aber sehen lassen. Leider verloren diesmal auch die beiden anderen Vorarlberger Teilnehmer Francesca Eleonora Wagner (G08) und Viktor Guba (O10). Drei Österreicher, Jasmin-Denise Schloffer (G18), Tobias Englisch (O10) und Marc Morgunov (O14) stehen noch mit lupenreiner Weste da (2 Siege aus 2 Partien)

 

Tag 3, 22. August 2018

Heute in der 3. Runde spielt Benjamin wieder mit weiß gegen den Engländer Adam Husain (Links Benjamin, rechts Adam - kurz vor Beginn der Partie)

Das war heute die erste richtig lange Kampfpartie und brachte Benjamin schlussendlich den zweiten Punkt bei dieser EM. In Runde eins war es doch etwas einseitig zugunsten von Benjamin, in Runde zwei passierte früh ein Missgeschick.

Benjamin besitzt eine Charaktereigenschaft, die in langen Turnieren sehr wertvoll ist: er trauert einem verlorenen Punkt nicht lange nach und kann schon tags darauf wieder seine volle Kraft am Brett entfalten. So auch heute. Praktisch über die gesamte Partie hatte Benjamin Vorteile. Nachdem der Gegner seine Ausgleichschance nicht sah und auch sonst einige Male nicht die besten Fortsetzungen fand war die Partie im 57. Zug zu Gunsten von Benjamin entschieden. In Runde 4 heißt der Gegner nun Axel Tunsjo aus Norwegen, dem Land des Weltmeisters, Magnus Carlsen.

Leider war heute für die beiden anderen Vorarlberger Francesca Eleonora Wagner und Viktor Guba nichts zu holen, auch sonst musste das Österreichische Team heute mit 5 Siegen, 2 Remis und 9 Niederlagen ordentlich Federn lassen. In Summe ist das Team mit +22 = 6 - 20 noch leicht positiv. Als einziger hält der Wiener Marc Morgunov in der Kategorie O14 mit 3/3 beim Maximum.  

 

Tag 4, 23. August 2018

Axel und Benjamin beim Shake hands wie es sich vor und nach jeder Partie gehört. Jetzt um 18.10 Uhr scheint die Partie noch am laufen zu sein. 

Das Niveau bei dieser EM ist schon sehr beachtlich. Fast in jeder Partie werden 10 bis 12 Züge bester Theorie aufs Brett gestellt, auch heute wieder. Und dennoch, es hat für Benjamin nicht zu einem Punktezuwachs gereicht. In allerdings sehr schwer zu spielenden Stellung gerät er unter gewaltigen Druck und kann sich trotz langer Gegenwehr aus dem Würgegriff nicht mehr befreien. Wie wir Benjamin kennen hat er die Niederlage aber bereits gut weggesteckt und freut sich schon auf die morgige sicherlich auch nicht leichte Aufgabe gegen den Russen Mark Shiliaev. Benjamin darf wieder mit den weißen Steinen spielen, was - die Ergebnisse beweisen es - doch eine Spur einfacher ist.

Insgesamt haben die Österreicher heute mit 6 Siegen, 6 Remis und nur 4 Niederlagen (darunter leider alle drei Vorarlberger) eine sehr ordentliche Bilanz vorzuweisen. "Unstoppable" scheint im Moment der Wiener Marc Morgunov (O14) zu sein, der auch die vierte Partie in großartigem Stil gewann und morgen gegen die dänische Nummer 1 in der Kategorie Burschen U14 antreten wird. 

 

Tag 5, 24. August 2018

Benjamin Kienböck (AUT) - Mark Shiliaev (RUS)  1 - 0

Benjamin gewinnt in Riga seine dritte Partie. Wir sind gespannt auf den Verlauf. Endlich hat auch Viktor Guba sein erstes Erfolgserlebnis. Er gewann seine erste Partie genau zur richtigen Zeit, nämlich vor dem morgigen Ruhetag. Noch sind 4 Runden zu spielen und Viktor hat sicherlich noch Möglichkeiten einer weiteren Rangverbesserung. Francesca Eleonora Wagner bleibt nach einer weiteren Niederlage bei ihrem einen Punkt stehen und muss versuchen, in diesem Turnier am Sonntag neu durchzustarten. Marc Morgunov hat mit Schwarz gegen die Nummer eins des Turniers (O14) ganz sicher remisiert und bleibt an geteilter erster Stelle. Wenn der Eindruck nicht täuscht reift hier für Österreich ein echtes Jahrhunderttalent heran.

Und hier ist seine heutige sehr stark gespielte fünfte Partie:

Morgen Samstag kommt nun erst einmal ein Ruhetag. Am Samstag geht es dann weiter, Benjamin bekommt es mit einem weiteren Gegner aus Russland zu tun. Das österreichische Team hat heute mit +5 / =6 / -5 ausgeglichen bilanziert und bleibt nach fünf Runden mit +33 / =18 / -29 mit +4 weiterhin leicht positiv. Es wäre schon großartig, wenn die jungen Spieler und Spielerinnen auch in der zweiten Turnierhälfte positiv bleiben würden.

 

Natürlich darf auch bei einer EM zur Lockerung das vergnügliche Tandemschach nicht fehlen. Soviel Zeit muss sein. Benjamin schaut den anderen Österreichern im Teamhotel dabei zu.

 

Tag 6, 25. August 2018 - Ruhetag

In der Tagesfreizeit von der es doch auch noch ein wenig gibt und besonders am Ruhetag (so ruhig war der gar nicht ...) werden in Riga alle möglichen Dinge unternommen. 

Hier sieht man Benjamin zusammen mit seinen drei großen Schwestern beim in Lettland beliebten Novuss Spiel. Ja, Benjamin genießt bei der EM in Lettland die Unterstützung seiner gesamten Familie, Mama, Papa, fünf Schwestern und Bruder Samuel, der ja auch bei vielen Turnieren immer wieder selber mitspielt aber sich diesmal mit der Zuseherrolle zufrieden geben muss. Angereist sind die Kienböcks mit ihrem Family-Bus und eingemietet haben sie sich in einem Haus in Jürmala, ca. 20 km westlich von Riga an der Ostseeküste.

Heute waren die Kienböcks zusammen mit einigen Freunden aus der österr. Delegation am Stand beim Beach-Volleyball spielen. Mit von der Partie waren Trainerin Julia Novkovic, Bundestrainer Siegi Baumegger, Jasmin-Denise Schloffer, Marc und Daniel Morgunov, Florian Mesaros, Fabian Hechl und Felix Blohberger.

Danach stärkte man sich bei einer Pizza und hatte sehr viel Spaß beim Gesellschaftsspiel No. 1, Activity. Ja, es ist bei einer so intensiven Europameisterschaft wichtig, dass man einmal für ein paar Stunden ganz vom Schach weg ist, ein wenig Bewegungssport betreibt und ganz einfach Spaß miteinander hat. Das dürfte heute optimal gelungen sein und damit sind die Batterien wieder voll aufgeladen für die nächsten vier noch zu spielenden Runden. Morgen um 15.00 Uhr Ortszeit (14.00 MESZ) geht es in Riga mit der sechsten Runde weiter.

 

Tag 7, 26. August 2018 

Alexy Vasilyev (RUS, 2018)  -   Benjamin Kienböck (AUT, 1727) 

Benjamins sechste Partie in Riga beginnt heute um 14.00 Uhr MESZ und wird zur ganz großen Herausforderung. Nominal ist Alexy sein bisher stärkster Gegner bei dieser EM, zudem ist das die dritte Partie bei der er als Aussenseiter mit schwarz spielen muss. (Mit weiß darf man spielen, mit schwarz muss man spielen, alte Schachspielererfahrung ....) Es wird wohl wieder ein Najdorf Sizilianer werden. Von Benjamins Gegner sind doch einige Partien in den Datenbanken zu finden, sicherlich wird ihm Julia bei der Vorbereitung einige gute Tipps mit auf den Weg geben.

Mit der heutigen Prognose (es wird wieder ein Najdorf Sizilianer) hatte der Schreiber des Blogs nicht recht. Benjamin unterstützt wohl auch von der Trainerin versuchte heute einmal einen Spanier, was nach den beiden Niederlagen wohl richtig war. Alleine, es hat nichts genützt.

18 Züge lang war die Welt noch in Ordnung, beide spielten quasi großmeisterlich. Doch bis zu einem zählbaren Ergebnis waren noch viele Klippen zu umschiffen gewesen, zunächst im Mittelspiel und allenfalls anschließend in einem Endspiel. Benjamin gerät jedoch gegen den favorisierten Russen ins Hintertreffen und bald geht eine Qualität verloren. Wie kommt Benjamin aus dem ungünstigen Rythmus heraus? (Gewinnpartie mit Weiß (als Favorit), Verlustpartie mit Schwarz als Aussenseiter) Morgen geht es erst einmal nach gewohntem Schema weiter. Der Gegner ist der Este Nikita Arseni Est. Benjamin hat wieder weiß und ist (leichter Favorit).

Weiterhin Anlass zu großer Freude gibt das Abschneiden des gesamten österreichischen Teams (Bild mit den drei Trainer/innen Julia Novkovic, Siegi Baumegger und Mario Schachinger). In der heutigen schwierigen sechsten Runde konnte mit 7 Siegen, 2 Remis und 7 Niederlagen das Gleichgewicht gehalten werden. Besonders erfreulich: Marc Morgunov (O14) spielt weiterhin wie von einem anderen Stern, besiegte seinen georgischen Gegner und festigte die Position als momentaner Ranglistenerster.

 

Tag 8, 27. August 2018

Der Gegner aus dem benachbarten Estland hat heute sehr überzeugend gespielt, das musste Benjamin ganz einfach zur Kenntnis nehmen. Jetzt gilt es, sich auf die zwei letzten Partien zu konzentrieren. Mit einem guten Schlussspurt ist in solchen Turnieren immer noch einiges möglich.

 

Tag 9, 28. August 2018

Tormi Kull (EST, 1429)  0 - 1  Benjamin Kienböck (AUT, 1727)   Heute hat es nach wechselhaften Verlauf zum ersten Schwarzsieg bei dieser EM gereicht. Nach zwei Niederlagen in Serie hat Benjamin wieder in die Spur gefunden.

Viktor Guba (Dornbirn) kommt gegen Ende der EM immer besser in Schwung, er hat heute seinen zweiten Sieg eingefahren und steht bei 2,5 Punkten.

Ein sehr ernsthafter Vorfall trifft das österreichische Team sozusagen mitten ins Herz. Marc Morgunov, den ich weiter vorne in diesem Blog noch als Jahrhunderttalent bezeichnete, erlebte den tiefen Fall von ganz oben bis ganz nach hinten. Er ist dem Vorwurf ausgesetzt, Computerhilfe benutzt zu haben. Der Verdacht ist offenbar so weit begründet, dass die Veranstalter ihm alle Punkte aberkannt haben. Die Österreichische Mannschaftsleitung hat ihn nach Runde 7 aus dem Bewerb genommen. Eine Untersuchung des Falles wurde angekündigt. Der Vorfall trifft sicherlich viele österreichische Schachfans wie ein Schock. Immerhin habe ich bei meiner Einschätzung von Marc Morgunov vor ein paar Tagen den Zusatz hingeschrieben "wenn nicht alles täuscht" (ein schwacher Trost). Trotzdem, bei aller Enttäuschung wäre die österreichische Schachgemeinde gut beraten, zunächst keine zu weitgehenden Vermutungen und Vorverurteilungen auszusprechen. Es gilt den Fall genauestens zu untersuchen die Ergebnisse zu veröffentlichen und erst dann unter Berücksichtigung des Alters des Jugendlichen (Marc ist erst 13) die Konsequenzen zu ziehen. Genau das hat der ÖSB in einer Erklärung angekündigt. 

 

Tag 10, 29. August 2018

Benjamin Kiennböck (AUT 1727)  -  Ilya Yusupov (RUS 1397)

Kurz vor Beginn der letzten Runde. Der russische Gegner ist noch nicht erschienen.

 

Diese Abschlusspartie hat Benjamin sehr stark gespielt, vielleicht war es sogar seine beste Partie in Riga. Der russische Gegner mit dem berühmten Namen Yusupov hatte eigentlich in keiner Phase der Partie eine wirkliche Chance. 

Er hat 5 Punkte von 9 möglichen und belegt in der Endabrechnung als Startnummer 59 Rang 52. Das ist ein sehr achtbares und gutes Ergebnis bei dieser Europameisterschaft. 

Mit 8 Siegen, 4 Remis und nur 4 Niederlagen fand diese EM für das gesamte österreichische Team einen versöhnlichen Abschluß, auch Francesca-Eleonora Wagner erspielte sich zum Abschluss noch einen Punkt.

Die beste Platzierung aus dem Team Austria erzielte Felix Blohberger mit Rang 4 (Kategorie O16).

Zum Abschluss durfte natürlich ein Besuch des Tal-Denkmals im Wöhrmannschen Garten nicht fehlen. Mihail Tal war von 1960 bis 1961 der 8. Schachweltmeister.

Von links nach rechts: Julia Novkovic, Florian Mezaros, Jasmin-Denise Schloffer, Benjamin Kienböck, Siegi Baumegger und Daniel Morgunov