Zwei von drei Wettkämpfen konnte das Hohenemser Westliga-Team bei den Heimrunden im Schulheim Mäder gewinnen, gegen den Titelfavoriten Nummer 1, Zillertal war aber nichts zu holen. Trotzdem, die Bilanz nach 5 von 6 Runden kann sich sehen lassen: Hohenems erkämpfte sich 10 von 12 möglichen Punkten und liegt zur Saisonmitte auf Rang 3. Auf Rang 2 liegt SIR Salzburg mit nur einem Verlustzähler. Zillertal und SIR werden den Aufstieg in die 1. Bundesliga unter sich ausmachen.

Einmal mehr konnte bei den Hohenemsern Neuzugang Fabian Bänziger überzeugen. Fabian bleibt auch nach der sechsten Runde ungeschlagen. Seine Bilanz in Mäder: 1 Sieg und zwei Remis. Georg Fröwis und Dennis Breder erreichen 50 % (je ein Sieg, eine Niederlage und ein Remis). Sieg und Niederlage gab es auch für Matthias Burschowsky. Ein Remis aus zwei Partien steuerte Dmitry Atlas bei. Nur in den Freitagpartien waren Julian Kranzl und Emilian Hofer im Einsatz. Emilian steuerte das entscheidende Remis zum Mannschaftssieg gegen Rum bei, Julian musste gegen Christian Hengl die Segel streichen. Gute 1,5 Punkte aus zwei Partien eroberte Simon Heinrici (Saisonbilanz bisher: 3,5 aus 4). Robert Sandholzer spielte eine Partie, musste aber wie alle anderen (ausser Fabian Bänziger) im Samstag-Match gegen Zillertal die Hand zur Aufgabe reichen.

Insgesamt war die Punkteausbeute der Vorarlberger Mannschaften in der Heimrunde sehr mager. Bregenz verlor alle drei Runden und liegt nach wie vor punkte- und wohl auch hoffnungslos am Tabellenende. Dornbirn (gegen Rum) und Götzis (gegen Ranshofen) gelang zumindest der Gewinn eines Mannschaftspunktes.

2. Bundesliga-West 2016/17

Am Freitag Abend unmittelbar nach Beendigung der Partien eilten Georg Fröwis, Emilian Hofer und Julian Kranzl zur Sportlererhrung der Stadt Hohenems; wo sie aus den Händen von Sportstadtrat Friedl Dold und Bürgermeister Dieter Egger ihre Ehrenurkunden und Glastrophäen für Landes- und Staatsmeistertitel in Empfang nehmen konnten. Die Regie bzw. Moderator Markus Linder hatte wegen des verspäteten Eintreffens einen eigenen Schachblock eingeschoben.